
Die sommerliche Urlaubssaison steht vor der Tür – und deutsche Eltern planen begeistert, ihre Ferienerinnerungen ins Internet zu stellen: Jedes vierte Elternteil hat in diesem Jahr vor, Urlaubs- oder Ferienfotos seines Kindes online zu veröffentlichen oder von Freunden einstellen zu lassen. Ganz wohl ist vielen dabei nicht: Mehr als die Hälfte der Eltern (54 Prozent) macht sich Sorgen, dass solche Fotos von unbefugten Personen gesehen werden könnten. 42 Prozent sind hierbei jedoch komplett umbekümmert – teilweise, weil sie planen, die Fotos wieder zu löschen. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag von Ruflotse, dem führenden Online-Dienstleister für den Schutz der Privatsphäre und Reputation, unter mehr als 500 deutschen Eltern von Kindern zwischen null und sechs Jahren.
WeiterlesenWir bringen Kindern bei, vorsichtig mit persönlichen Daten und Fotos im Netz zu sein und dabei beachten selbst viele Eltern diese Regel kaum. Unbedacht werden häufig Fotos der eigenen Kinder ins Netz gestellt, dabei gilt doch "Einmal veröffentlicht, für immer im Netz". Und gerade Kinder können hier nicht entscheiden, ob sie wollen, dass ihre Kinderfotos im schlimmsten Fall auch noch in 20 Jahren online zu finden sind. Bevor man ein Foto hochlädt, muss man sich im Klaren sein, dass dieses Foto nicht nur die eigenen Online-Freunde sehen - das gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Denn Fotos können jederzeit kopiert, bearbeitet oder verfremdet werden und irgendwo anders wieder hochgeladen werden.