Bunte Pop-Ups, Fullbanner, Skyscraper und Flashvideos - das Internet bietet viele Sonderwerbeformen, die auf den ersten Blick nicht als solche zu identifizieren sind. Was Erwachsene nur schwer durchschauen, stellt Kinder vor noch größere Herausforderungen. Deshalb hat die Bildungsinitiative Media Smart e.V. ihr Unterrichtsmaterial "Augen auf Werbung" jetzt komplett überarbeitet und verstärkt auf Onlinewerbung ausgerichtet. Das Unterrichtspaket bietet Schulen umfangreiches Material, um das Thema Werbung im Rahmen der 3. oder 4. Klasse praxisnah zu bearbeiten. "Augen auf Werbung" enthält neben aktuellen Sachinformationen acht von Experten ausgearbeitete Unterrichtseinheiten mit neuen Schaubildern, Arbeitsblättern, Auftragskarten, Rollenspielkarten und zusätzlichen Extras sowie Original-Werbebeispiele aus den Bereichen Fernsehen, Radio, Plakat und Internet. Weiterlesen
Martin Kurz ist Realschulleiter der Adolf Reichwein Schule in Langen und nutzt Facebook zur Unterrichtsbegleitung seiner 10. Klasse in Mathe und Physik. Seit Jahren diskutieren Pädagogen darüber, wie interaktives und „informelles“ Lernen funktionieren können. Und jetzt, da ein Großteil der jungen Leute in dem sozialen Netzwerk Facebook aktiv sind, nutzt er die Chance: Statt nur zu warnen, mit dem Zeigefinger auf das „böse Facebook“ zu zeigen oder gar seinen Account abzumelden wie Verbrauerschutzministerin Ilse Aigner, macht er einen mutigen Schritt. In seiner 10 Klasse der Realschule, führt er eine Facebookgruppe und redet öffentlich darüber. Weiterlesen
Hier gehts zum Prezi-Vortrag, den er auf der Medienbildungsmesse 2011 hielt.
Das World Wide Web hat einen großen Einfluss auf die Vermittlung von Wissen - nicht nur, was gelernt wird, wird immer mehr infrage gestellt, sondern auch wie: Müssen die Möglichkeiten des Internets und anderer digitaler Medien mehr in den deutschen Unterricht integriert werden? Viele Experten plädieren dafür, doch einfach nur online zu sein, bringt wenig - es braucht ein System. Der Mediendidaktiker André Lenich von der Initiative schulen-ans-netz.de sagt, dass allein der Zugang zu Internet oder digitalen Medien keine Lernvorteile für Schüler bringt. «Schülerinnen und Schüler können die Vorteile digitaler Medien nur dann wirklich nutzen, wenn sie wissen, wie das geht», stellt er fest. Das lernen sie allerdings nicht durch beiläufiges Surfen oder durch soziale Netzwerke wie SchülerVZ oder Facebook, sondern durch die systematische Auseinandersetzung mit didaktischen Angeboten aus der Welt des Internets. In einer Fotostrecke zeit news.de empfehlenswerte Lernportale. Artikel weiterlesen
Der Einsatz moderner Technologie in der Schule gilt seit Jahren als logische Weiterentwicklung des Unterrichts. Die Auswertung der Erfahrungen eines US-Pilotprojekts rufen nun Kritiker auf den Plan, berichtet die New York Times. Im Schulbezirk Kyrene, in dem Schüler an Laptops lernen, das Internet im Unterricht verstärkt eingesetzt wird und Lehrer als Wegweiser und weniger als Vortragende gesehen werden, konnten keine Verbesserungen der Lernerfolge erzielt werden. Kritiker bezweifeln den Nutzen von Hightech im Klassenzimmer. Weiterlesen
In Sachen Mediennutzung im Unterricht ist Andreas Kalt eine Orchidee. Der Lehrer unterrichtet Englisch, Biologie und Erdkunde an einer Schule in Neuenburg am Rhein – und er arbeitet in seinem Unterricht mit Blogs und dem Kurznachrichtendienst Twitter. Bei einer Reihe zum Thema „Weinbau“ konnten seine Schüler zwischen einem regulären Lerntagebuch auf Papier und der Präsentation ihrer Lernfortschritte in Form eines Internet-Blogs wählen. Von elf Schülern trauten sich sieben, ihre Fortschritte öffentlich im Internet zu publizieren. Weiterlesen