14 Juni 2012

Dank Internet besser Schreiben lernen

Für die Entwicklung der Schreibfähigkeiten von Kindern kann das Internet förderlich sein. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Pädagogischen Hochschule FHNW. Insgesamt 724 Kinder im Alter zwischen 7 und 10 Jahren aus verschiedenen Kantonen wurden in die Studie einbezogen, wie die Nachrichtenagentur sda meldet. Weiterlesen
27 März 2012

Unterricht 2.0: Wie sich mit IT besser lernen lässt

Wie kann Informationstechnologie in der Schule sinnvoll umgesetzt werden? Ein Überblick "Die neuen Informationstechnologien müssen in die Schule." Es gibt wohl kaum noch Eltern, Schüler, Lehrer oder Politiker, die diesen Satz bestreiten würden. Immer mehr Schulen wenden Tablets, Notebooks & Co im Unterricht an, von einer flächendeckenden Versorgung sei man aber noch weit entfernt, erklärt Gerhard Brandhofer, der sich an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich in Baden bei Wien mit dem Einsatz von Informationstechnologien an Schulen beschäftigt. Dei oft beschworenen "Digital natives", junge Menschen, die mit Internet aufgewachsen sind, seien nicht so firm, wie im Allgemeinen vermutet wird. "Wenn es ein bisschen in die Tiefe geht, fehlt oft schon die Kompetenz. Es ist kaum fundiertes Wissen vorhanden." Brandhofer warnt zudem vor einer "soziodemokratischen Kluft", einer Mehrklassengesellschaft zwischen Personengruppen, die Zugang zum Lernen mit zeitgemäßer Technik haben und anderen, denen das verwehrt bleibt und ausgeschlossen bleiben. "Heute ist das von Schule zu Schule verschieden." Weiterlesen  

Neuer UNICEF-Report: Risiken und Chancen für Kinder im Netz

Obwohl das Internet heute mehr Möglichkeiten für Bildung und Information bietet denn je zuvor, hat es auch Ausmaß und Potential von Bedrohungen für Kinder vergrößert. Der neue UNICEF-Report „Child Safety Online: Global Challenges and Strategies” bietet einen umfassenden Einblick in die Risiken junger Menschen online sowie eine Grundstruktur für den Schutz der Kinder vor der dreifachen Gefahr: Abbildungen von Kindesmissbrauch, Online Grooming und Cyberbullying. Weiterlesen
28 November 2011

Wie nutzen Kinder in Deutschland das Internet?

Diese Frage beantwortet die aktuelle Studie der Medienforscherin von SUPER RTL, Carola Krebs. In ihrer Analyse wird deutlich, dass Kinder in Deutschland sehr gut mit Technik ausgestattet sind: 71 % haben einen PC zu Hause, mit dem sie surfen dürfen. Jedoch erst ab der 7. Klasse steht der Computer bei den meisten auch im eigenen Zimmer. Etwa 5 Millionen Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sind bereits regelmäßig online unterwegs. 89% der Eltern finden jedoch auch, das Kinder durch das Internet schnellen Zugriff auf gefährlichen Inhalten erhalten. Die spannende Frage ist und bleibt jedoch: Was machen Kinder im Internet? Chatten und Ballerspiele? Keineswegs. Der Studie zufolge surfen über 80% der Kinder auf Kinderseiten oder sie suchen nach Infos für die Schule. Die belibtestens Beschäftigungen sind dabei chatten und soziale Netzwerke nutzen. Ganze Studie ansehen (PDF)
17 November 2011

Studie: Soziale Netze reichen häufig bis ins Kinderzimmer

70 Prozent der Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren in Deutschland haben einen eigenen Computer. 81 Prozent davon stehen in einem Kinderzimmer, hat eine Umfrage unter 4000 Eltern in zehn Ländern im Auftrag des Sicherheitssoftware-Unternehmens AVG ergeben. Dieser Anteil ist damit unter den zehn Ländern der höchste. Auf dem zweiten Platz folgt Frankreich. Dort haben zwar nur 54 Prozent der 11- bis 13-Jährigen einen eigenen Computer, zu 69 Prozent steht der dann aber auch im Kinderzimmer. Anders in Tschechien: Dort haben 72 Prozent der Kinder einen eigenen Computer, aber nur 11 Prozent befinden sich in dem Schlafzimmer der Besitzer. Weiterlesen
15 November 2011

Cybermobbing: Im Norden sind mehr Jugendliche betroffen

klicksafe In Norddeutschland wurden bereits 38 Prozent der zwischen 14 und 20-Jährigen (das entspricht mehr als 320.000 Betroffenen) Opfer von Cybermobbing. Damit liegen die Jugendlichen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich an erster Stelle, so die Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. 16 Prozent der Opfer wurden im Internet oder übers Handy direkt bedroht oder beleidigt - genauso viele litten bereits unter Verleumdungen. Die Internetidentität jedes Zehnten wurde missbraucht und rund sieben Prozent wurden Opfer von sozialer Ausgrenzung. Auch hier führt der Norden die Rangliste an. Weiterlesen
14 November 2011

Kinder auf Facebook: Eltern meist Komplizen

Facebook erlaubt Kindern unter 13 Jahren nicht, einen eigenen Account anzulegen. Dass in der Praxis dennoch ein großer Teil der Zehnjährigen als Nutzer angemeldet ist, geschieht meist im Mitwissen der Eltern. Oft sind diese es sogar, die den Account ihrer Sprösslinge unter Angabe eines falschen Geburtsjahres erstellen, berichten US-Forscher im Online-Journal "First Monday". Ihre Befragung bei 1.000 Eltern zeigt eine große Sorglosigkeit gegenüber den Social-Web-Aktivitäten der Kinder. Teils haben schon Achtjährige ein eigenes Konto, so das Ergebnis. 19 Prozent der Zehnjährigen, 32 Prozent der Elfjährigen und 55 Prozent der zwölfjährigen Kinder der befragten Eltern waren auf Facebook vertreten. Weiterlesen
10 November 2011

Online-Studie zum Rechtspopulismus

Sie sind vorwiegend jung, rechtsgesinnt und männlich - und sie eint das Feindbild Islam: Britische Forscher haben für eine großangelegte Online-Studie mehr als 10.000 Anhänger rechter Gruppierungen quer durch Europa befragt. Ihre Teilnehmer suchten und fanden sie mit Hilfe des sozialen Netzwerks Facebook - über die Fanseiten der jeweiligen Gruppen. Wer sind die Facebook-Unterstützer von Europas Rechtspopulisten? Warum klicken sie zu Zehntausenden auf den Fan-Button des niederländischen Hetzers Geert Wilders oder der rechten Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ)? Was unterscheidet sie, was haben sie gemeinsam? Im Auftrag des britischen Thinktanks Demos versuchten die Wissenschaftler, Antworten auf diese Fragen zu finden. Dazu untersuchten sie Anhänger von 14 rechtspopulistischen Parteien und Bewegungen aus insgesamt elf europäischen Ländern. Zu den Ergebnissen

Neue Studie über Cybermobbing & Grooming

Die EU-Agentur ENISA (European Network and Information Security Agency) hat einen neuen Bericht über Cyber-Mobbing und Online-Grooming veröffentlicht. Dieser warnt davor, dass der Missbrauch von Daten besondern Minderjährigen schaden kann. Der Bericht identifiziert die wichtigsten neu aufkommenden Risiken und gibt 18 nicht-technische Tipps. Einige der Empfehlungen sind z.B. spezielle Sicherheitseinstellungen für Kinder und Jugendliche; Atersfreigabe und ent- sprechende Einstufungen auch für das Internet; die Möglichkeit, mit dem Internet verbundene Geräte (Handy, iPod, Laptop) jederzeit einfach auszuschalten, um einen möglichen Datentransfer im Hintergrund auszuschließen sowie die Nutzung einer Kinderschutzsoftware für Eltern und Lehrer.

Eltern sollten vor allem darauf achten, dass die eigenen Kinder Informationen wie Hobbies, Schule oder Sportverein in sozialen Netzwerken nur mit ihren echten Freunden teilen. Der Nachwuchs kann sonst leicht von Fremden ausgespäht werden, mit unter Umständen unangenehmen Folgen. Täter geben so z.B. vor, dass sie auch Fan des Lieblingskünstlers des Kindes sind, um wie Gleichgesinnte zu erscheinen. Nicht selten entsteht so eine gefährliche vertraute Bindung. Vereinzelt kommen dabei sogar persönliche Treffen zustande, von denen die Eltern nichts erfahren. Vollständigen Report ansehen (PDF; englisch)

Medienerziehung ist Eltern wichtig

Viele Eltern interessieren sich dafür, wie ihre Kinder mit den neuen Medien umgehen. Eine Studie an der Fachhochschule Nordwestschweiz ergab, dass über 70 Prozent der Eltern immer oder oft Gespräche mit dem Kind über ihre Erfahrungen im Internet zu führen. Weiterlesen
Kontakt: