25 April 2012

Neue EU-Studie: Kinder veröffentlichen Adressdaten im Internet

   Jedes dritte europäische Kind geht leichtfertig mit seinen persönlichen Daten um und veröffentlicht den Namen der eigenen Schule im Internet, jedes achte Kind sogar die private Adresse oder Telefonnummer. In Deutschland sind es mit 14 Prozent sogar noch etwas mehr 9- bis 12-jährige Kinder als im europäischen Durchschnitt, die so lax mit ihren persönlichen Daten umgehen. Für die Untersuchung der London School of Economics, im Auftrag der EU, wurden 25.142 Kinder aus 25 Staaten im Alter von 9 bis 16 Jahren zu ihrem Online-Verhalten befragt. Weiterlesen

Verbraucher-Tipps für Kids

Ob Handy oder Taschengeld, ob im Umgang mit persönlichen Daten im Internet oder dem ersten Sparkonto: Die meisten Kinder und Jugendlichen treffen schon früh wichtige Konsumentscheidungen. Deshalb können grundlegende Verbraucherkompetenzen nicht früh genug erlernt werden. Die neue Internetseite des BMELV bietet Kindern und Jugendlichen wertvolle Informationen, um den immer komplexer werdenden Alltag zu meistern. Sie enthält eine bunte, abwechslungsreiche Mischung von Beiträgen über Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und stärkt so gezielt die Alltagskompetenz junger Menschen. So bekommen junge Leute frühzeitig den Durchblick über ihre Rechte, Chancen und Risiken in der Informations- und Konsumwelt", erklärte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner am Montag zum Start der Internetseite. Link zur Webseite
06 Dezember 2011

Adventskalender im Internet: Firmen verführen Kinder zur Preisgabe ihrer Daten

Seit Tagen locken Firmen im Internet Kinder wieder mit Adventskalendern an. Hinter den Online-Türchen verbergen sich allerdings oft keine guten Ratschläge oder Süßigkeiten, sondern Gewinnspiele. Teilnehmer werden von Firmen mit Preisen wie CD’s, iPod, Kleinkinderspielzeug, Modellautos und PC-Spielen angelockt. Die Verbraucherzentrale NRW hat 14 Internet-Adventskalender für Kinder, u. a. von Bravo, RTL II und Simbatoys, unter die Lupe genommen und geprüft, welche Daten gesammelt werden und ob Kids erfahren, was mit ihren Angaben geschieht. Das Ergebnis: Die Kinder müssen fast ausnahmslos mehr Daten preisgeben, als die Verbraucherzentrale für erforderlich hält. Weiterlesen
11 November 2011

Datenschutz im Netz: Das virtuelle Ich löschen

Die Verbreitung persönlicher Daten im Netz lässt sich schwer kontrollieren. Nicht selten erleben Internetnutzer unangenehme Überraschungen, wenn sie sich selbst googeln. "Sind Informationen erst einmal online, verbreiten sie sich schnell weiter. Dazu muss noch nicht einmal eine andere Person aktiv werden. Die Inhalte streuen sich auch über Suchmaschinen und Websites, die automatisiert Informationen zusammenstellen", sagt Mario Grobholz. Er ist Gründer und Geschäftsführer von myOn-OD Media, dem Betreiber von "Ruflotse". Dieser Internet-Dienstleister hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Privatsphäre und den Ruf von Privatpersonen und Unternehmen im Internet und bei Facebook zu schützen. "Wir finden Einträge zum eigenen Namen, dem Namen der Kinder oder der Firma. Erscheinen unerwünschte Beiträge, Kommentare, Videos oder Fotos im Internet, leiten wir die Löschung in die Wege", sagt Grobholz. Weiterlesen

Neutrale E-Mail-Adressen für Kinder

Prinzipiell sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder im Internet möglichst keine persönlichen Daten preisgeben. Das gilt auch für Online-Spiele: Bei den meisten Angeboten müssen Nutzer einen Namen und ein Passwort wählen, erläutert die Initiative "Deutschland sicher im Netz" (DSIN). Eltern sollten dem Nachwuchs hierfür eine neutrale E-Mail-Adresse einrichten. Denn gerade bei Kindern dürfe der gewählte Name und die E-Mail-Adresse keinen Rückschluss auf das Alter, Geschlecht und den echten Namen zulassen. Weiterlesen
30 Juni 2011

Sheeplive: Cartoons für mehr Sicherheit im Internet

Das Projekt „Sheeplive“ thematisiert die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen, insbesondere in Bezug auf die Risiken von Internet, Handys und neuen Technologien. Für Kinder steht die Prävention im Vorder- grund, Jugendlichen hingegen wird ein Spiegel ihres Verhaltens vorgehalten. Die Cartoons für Kinder gehen in ihrer Gestaltung auf die Traditionen des Zeichentrickfilms für Kinder und Jugendliche zurück. Gefördert wurde die Erstellung der Cartoons durch das Safer Internet Programm der Europäischen Kommission. Die ersten vier Pilotfolgen hatten ihre Premiere am 8. Oktober 2009 in der Slowakei. Mittlerweile gibt es 9 Cartoons in 5 Sprachen zu Themen wie Magersucht, Cybermobbing, Diskriminierung, Cybergrooming oder Fotos und persönliche Daten im Internet. Das Projekt entstand auf Initiative der Organisation eSlovensko o.z., Projektpartner sind ferner das Innenministerium der Slowakei und der slowakische UNICEF-Ausschuss.
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01 Juni 2011

Bund plant Schmerzensgeld für Persönlichkeitsprofile im Netz

Das Bundesinnenministerium will die Persönlichkeitsrechte von Internetnutzern stärken und das Sammeln von persönlichen Daten im Internet erheblich erschweren. Verstöße sollen auch mit Schmerzensgeldzahlungen belegt werden können. Das geht aus dem aktualisierten Entwurf für das „Gesetz zur Verhinderung von schweren Eingriffen in das Persönlichkeitsrecht und zu Veröffentlichungen im Internet“ hervor.

Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will damit „besonders schwere Eingriffe“ in das Persönlichkeitsrecht verbieten. Dieser Fall liegt künftig vor, wenn persönliche Daten wie Beruf, Alter, private Vorlieben im Internet veröffentlicht werden, die „geschäftlich erhoben oder im Rahmen einer Geschäftsbeziehung ermittelt wurden“ und durch die sich ein „aussagekräftiges Persönlichkeitsprofil“ des Betroffenen ergeben könnte. In diesem Fall soll der Betroffene Anspruch auf Schmerzensgeld haben. Weiterlesen
24 Mai 2011

Zuckerberg will Facebook für Kinder öffnen

Nach dem Willen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg soll das soziale Netzwerk künftig auch für Kinder nutzbar sein, die jünger als 13 Jahre sind. Gegenwärtig verbietet das US-Bundesgesetz Children's Online Privacy Protection Act (COPPA) US-amerikanischen Unternehmen, persönliche Daten von Kindern zu speichern. "Das ist ein Streitpunkt, den wir eines Tages in Angriff nehmen werden", kündigte Zuckerberg laut CNN Money auf einem Bildungskongress an. Weiterlesen
15 Mai 2011

Disney-Tochterfirma sammelte illegal Kinderdaten

Die Firma Playdom hatte bis zu 20 Spiele-Websites betrieben, auf denen die Kinder bei der Anmeldung ihren Namen, ihre E-Mail-Adresse, Wohnort und Instant-Messenger-Kennung angeben sollten. Dies ist aber in den USA dem Gesetz zufolge bei Kindern unter 13 Jahren nur mit Zustimmung der Eltern zulässig. Auf den Websites sollen die Daten von Hunderttausenden Kindern gesammelt worden sein. Die meisten der betroffenen Websites wurden schon geschlossen, als Disney Playdom im August vergangenen Jahres übernahm. Weiterlesen

Schau Hin: Vorsicht bei persönlichen Daten

Schon bei den ersten Schritten im Internet ist es wichtig, Kinder auch auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Da die Informationen, die einmal in das Internet eingestellt wurden, nicht mehr zu kontrollieren sind, ist es wichtig, von Beginn an ein Bewusstsein für die eigenen Daten im Netz zu entwickeln. Auch bei Kreditkarteninformationen ist besondere Vorsicht geboten, da es immer wieder vorkommt, dass diese Daten in kriminelle Hände geraten. Weiterlesen
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