„Anonymität spielt im Internet eine große Rolle“, sagte der Kriminaloberkommissar. In der Vergangenheit sei es immer wieder zu sexuellen Übergriffen gekommen, weil sich junge Mädchen mit ihren angeblich gleichaltrigen Chatpartnern getroffen haben.
„Neugierde, Stress in der Familie oder auch Trauer sind die Gründe, warum sich Jugendliche auf Treffen mit den Internetbekannschaften einlassen.“ Naives und unüberlegtes Verhalten vieler junger Leute erhöhe zudem die Risiken eines Datenmissbrauchs: Oftmals veröffentlichten gerade Jugendliche vorschnell Fotos, Namen und Handynummern im Internet. Weiterlesen
Nach dem viel kritisierten "Tatort Internet" geht RTL II wieder auf Ganovenjagd. Auch wenn es diesmal nicht nur um mutmaßliche Kinderschänder gehen soll, beschäftigt sich der erste Fall wieder mit einem Pädophilen. Mit dabei sind auch wieder der ehemalige Polizeipräsident Udo Nagel als Moderator und Stephanie zu Guttenberg. "Tatort Deutschland – Das Kriminalmagazin" läuft vorerst einmalig am 12. Dezember ab 22.10 Uhr – Fortsetzung bei Erfolg nicht ausgeschlossen. Weiterlesen
In sozialen Netzwerken hat der Mensch sein Schamgefühl verloren. Auf Twitter schreibt jeder offen, wie er sich fühlt. Auf Facebook zeigen schon Kinder ihre Fotos vom Urlaub. Freizügig, ohne sich dabei etwas zu denken. Mit Hintergedanken nutzen das Pädophile aus. Obwohl der Großteil der gemeldeten Fälle wegen sexuellen Missbrauchs im familiären Bereich passiert, lauert im Internet die neue Gefahr. Kinder- und Jugendanwältin Elisabeth Harasser wird damit immer öfter konfrontiert: „Junge Mädchen fragen bei unserer Stelle nach, wie sich verhalten sollen, wenn sie jemanden treffen, den sie im Internet kennen gelernt haben. Das ist wirklich ein großes Problem“, sagt Harasser. Denn die Mädchen würden in den Chatrooms und auf ihren Profilen viel zu viel von sich preisgeben: Adressen von daheim, E-Mail-Adressen, Telefonnummer und Fotos. Weiterlesen
Immer wieder stoßen Kinder beim Surfen im Netz auf illegale Inhalte oder werden beim Chatten selbst Opfer von zwielichtigen Gestalten. Oft stellt sich dabei die Frage, an wen sich die Betroffenen und deren Eltern wenden sollen. Ein Notfallknopf, installiert im Internet-Browser oder auf der eigentlichen Webseite, soll dabei eine erleichterte und anonymisierte Kommunikation mit der Polizei schaffen. Mit dessen Hilfe kann per Klick Kontakt mit den örtlichen Behörden aufnommen und so eine weitere Ermittlung einleitet werden. Als besondere Gefahr wird auf das sogenannte Online-Grooming hingewiesen. Pädophile freunden sich dabei über das Internet mit den Kindern an, um sie dann später bei einem realen Treffen sexuell zu missbrauchen. Weiterlesen
Das Internet bietet seinen Nutzern nicht nur zahlreiche Möglichkeiten der kommunikativen Vernetzung, sondern auch eine bislang ungeahnte Anonymität. Wie die zunehmende Problematik um Phänomene wie Cyber-Mobbing oder Pädophilen-Übergriffen in sozialen Online-Netzwerken zeigt, ist es heute offenbar zu leicht geworden, die eigene Identität im Web zu verschleiern. Doch dies könnte sich bald ändern: US-Computerwissenschaftler haben nun eine neuartige Software vorgestellt, die zumindest das Geschlecht von Online-Schreiberlingen überprüfbar machen und somit dazu beitragen soll, gefälschte User-Profile aufzuspüren und auszuschalten. Weiterlesen
Das Internet bietet eine Vielzahl von Vorteilen und Möglichkeiten: Kinder können Hausaufgaben erledigen, soziale Kontakte pflegen oder Spiele spielen. Aber auch für pädophile Triebtäter tummeln sich im World Wide Web, die sich ihre Opfer immer häufer auch oder gerade in Kinder- und Jugendchats suchen. Dabei verstecken sie sich hinter vermeindlich vertrauenserweckenden Namen wie „Bärchen“ oder „Pokemon Boy“, geben sich als Gleichaltrige aus und lassen sich so leicht Name, Adresse und Fotos der Kinder geben. Aus einem harmlosen anonymen Chat wird so schnell bitterer Ernst. Durch Medienkompetenz und richtige Schulungen können Kinder jedoch Gefahren im Internet erkennen und umgehen. „So schützt Du Dich richtig“ heißt das neue Kinderhörbuch für mehr Sicherheit im Netz, herausgegeben von Ralf Schmitz, einem der führenden Experten im Bereich Gewaltprävention an Grundschulen. Seit über 15 Jahren arbeitet er im Sicher-Stark-Team.
Kindern soll es künftig möglich sein, das Alter eines Gesprächspartners in Foren, Chats oder Social Media festzustellen. Das Programm "Child Defense" erkennt durch die Sprachanalyse von Textnachrichten, ob das Gegenüber ein Kind ist oder ein Erwachsener, der womöglich vortäuscht ein Kind zu sein. [...] Die Verwendung der Sprache sowie alterstypische Fehler ermöglichen laut den Forschern eine Altersbestimmung mit einer Trefferquote bis zu 90 Prozent. Weiterlesen
Der Berner Stadtrat Rithy Chheng will Kinder als potentielle Opfer von Pädophilen im Internet besser schützen und dafür die Schulen einspannen: «Das Thema soll fest in den Unterricht integriert werden», fordert er. Denkbar sei, dass die Klasse von Experten besucht und die Lehrer mit speziellen Lehrmaterialien versorgt würden. Das Ziel: «Die Kinder sollen verdächtige Signale erkennen können und wissen, wann und wo sie Alarm schlagen müssen», so Chheng.
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