22 Mai 2012

Gemobbte Kinder sind anfälliger für Cybergrooming

Jedes dritte Kind wurde schon einmal im Internet gemobbt. Nun alarmiert eine Studie: Die in der virtuellen Welt Gemobbten haben auch ein höheres Risiko, im echten Leben Opfer von Übergriffen zu werden. Ich bin psychisch am Ende und habe Depressionen", schreibt jemand. "Ich hatte keine Kraft mehr und ging immer mehr zu Boden. Ich stand kurz vor dem Selbstmord, weil ich keinen Weg mehr wusste und den Sinn zu leben nicht mehr sah." Der Begriff "Cybermobbing" landet bei Google eine halbe Million Treffer. Es sind Foreneinträge, meist von Jugendlichen, die genau dort Hilfe suchen, wo sie psychisch gequält werden: im Netz. Rund 30 Prozent der deutschen Jugendlichen sehen im Cybermobbing eine der größten Gefahren des World Wide Webs. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse wurde mehr als jeder dritte Jugendliche bereits im Internet beleidigt, ausgeschlossen oder schikaniert. Weiterlesen
24 August 2011

Online-Abzocke trifft Millionen deutscher Nutzer

Abo-Fallen, Warenbetrug und Phishing gehören seit Jahren zum Internet-Alltag. Obwohl all das seit mehr als einem Jahrzehnt läuft und Eingang in verschiedene Statistiken vom Kriminalitätsbericht des BKA bis zu Branchenerhebungen des Bitkom findet, ist nicht bekannt, wie viele Nutzer tatsächlich geschädigt werden. In seinem neu aufgelegten Telekommunikationsmonitor wollte das Sozialforschungsinstitut Infas genau das wissen und stellte konkrete Fragen zu Cybercrime. 8,4 Millionen Deutsche sollen demnach in den vergangenen zwei Jahren Opfer eines Internetbetrugs geworden sein. 5,4 Millionen - das sind elf Prozent aller deutschen Internetnutzer - sind demnach auf eine Abo-Falle im Internet hereingefallen. Weiterlesen
25 Juli 2011

Wenn Cybermobbing zum Hobby wird

Jeder dritte Jugendliche ist schon mal Opfer von Mobbing-Attacken im Internet oder per Handy geworden. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Forsa-Umfrage. Was der Reiz am sogenannten Cybermobbing ist, erzählt Michael Mertschat-Riesenbeck im Gespräch mit Stefanie Beermann. Der 39-Jährige ist Verhaltenstherapeut für Kinder und Jugendliche und Fachberater beim freien Jugendhilfeträger tibb. Zum Interview
24 Juni 2011

Cybermobbing – Die anonyme Gefahr

Anonym werden heute im Internet Personen bedroht und verleumdet. Cybermobbing heißt das neue Phänomen. Allein in Nordrhein-Westfalen war schon jeder dritte Jugendliche von Cybermobbing betroffen. Ein Opfer berichtet. Weiterlesen

Bundesfamilienministerium über Cybermobbing

Wie kann man sich und andere vor Cyber-Mobbing schützen? Was lässt sich unternehmen, wenn man bereits Opfer einer Mobbing-Attacke im Internet wurde? Welche Ansprechpartner gibt es, und an wen kann man sich wenden? Antworten auf diese und zahlreiche andere Fragen, sowie Tipps, Informationen und Links zum Thema finden Sie unter www.bmfsfj.de/cybermobbing. Das Angebot wendet sich an Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie an Kinder und Jugendliche selbst.
22 März 2011

Jugendlicher für Cyber-Mobbing in USA verhaftet

Ein Jugendlicher aus New Jersey, USA, wurde verhaftet nachdem er zwei 12-jährige Jungen aus Belleville online und per Telefon bedroht hat, teilte die Essex County Staatsanwaltschaft mit. Der 14-jährige Junge wird sich 4 Anklagen wegen terroristischen Bedrohungen und zwei wegen Belästigung stellen müssen. Er wurde verhaftet und später in die Obhut seiner Eltern entlassen.

Der Junge hat unter falschem Namen auf dem sozialen Netzwerk Facebook eines der Opfer bedroht. Nachdem das Opfer diesen Namen blockiert hat, hat der Verdächtige eine zweitee und eine dritte gefälschte Identität dazu verwendet, um beleidigende Nachrichten zu senden. Der Junge hat seine Opfer als "homo- sexuell", "fett" und "punk" bezeichnet. In einer Nachricht an sein Opfer sagte er auch, dass er ihn an einen Pfahl binden, einen Haken an seinem Bauch befestigen und ein Seil an seinem Auto anbringen würde, um dann loszufahren und zusehen, wie "sein Körper zerreißt", sagte der Staatsanwaltschaft. Die Bedrohungen begannen, weil der Verdächtige glaubte, seine Opfer wären an seiner Freundin interessiert. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen Anfang Februar und Anfang März, sagte Katherine Carter, eine Sprecherin des Essex County Staatsanwaltschaft heute.

"Cyber-Mobbing ist ein ernst zunehmendes Problem. Zunehmend nutzen junge Menschen moderne Technologien, um Verbrechen zu begehen. Die Anonymität im Cyberspace scheint Täter zu ermutigen", sagte der stellvertretende Staats- anwalt Walter J. Dirkin. Wird der Verdächtige in allen Anklagepunkten für schuldig befunden, drohen ihm bis zu zwei Jahren Haft, sagte Carter.
Zum Bericht (englisch)

In der Dolphin Secure Kinder-Community kann niemand anonym mobben oder beleidigen. Durch das patentierte Anmeldeverfahren mittels Fingerabdruck-Scanner ist Anonymität ausgeschlossen.
09 März 2011

Cybermobbing ist kein Kinderspiel

polizeiberatung Cybermobbing ist eine neue Form der Gewalt. Und die trifft nicht nur Jugendliche. Die aktuelle Umfrage des BSI zeigt, dass auch Erwachsene davon betroffen sein können. Oft leiden die Opfer dabei mehr als beim „klassischen“ Mobbing, aber auch für die Täter haben Beleidigungen und Bedrohungen Folgen. Darüber informiert die Polizei auf ihrer Internetseite www.polizei-beratung.de und zeigt, wie sich Betroffene wehren können. Weiterlesen
18 Februar 2011

Woran erkenne ich, dass mein Kind gemobbt wird?

berliner kurier Die Hass-Angriffe auf unsere Kinder im Internet nehmen immer schlimmere Züge an, die Seite „isharegossip“ sorgt in der ganzen Stadt für Gesprächsstoff. (KURIER berichtete). Über mögliche Folgen des Cyber-Mobbings sprach Ronald Gorny mit Tobias Trillmich von der zuständigen Fachstelle für Suchtprävention des Landes Berlin. Weiterlesen
29 November 2010

Aus Ansprechpartnern werden Täter

Pädophile Täter informieren sich in den Chatprofilen über ihre Opfer, sagt die Psychologin Julia von Weiler. Sie gewinnen dann das Vertrauen der Jugendlichen. Interview mit Julia von Weiler
02 November 2010

Das Schlupfloch für Cyber-Grooming

Chatten, twittern, SMS – so kommunizieren unsere Kinder und Jugendlichen heute. Aber auch Kriminelle sind an vorderster Front mit dabei und nutzen diese Medien, um sich Vertrauen zu erschleichen. Gerade Kinderschänder kennen viele Tricks und Kniffe, um sich ihren Opfern im Netz zu nähern. Die rasante technische Entwicklung fordert den Gesetzgeber daher ständig neu heraus.
Weiterlesen
Kontakt: