Missbrauch: Im Internet pirscht sich der Täter an

In sozialen Netzwerken hat der Mensch sein Schamgefühl verloren. Auf Twitter schreibt jeder offen, wie er sich fühlt. Auf Facebook zeigen schon Kinder ihre Fotos vom Urlaub. Freizügig, ohne sich dabei etwas zu denken. Mit Hintergedanken nutzen das Pädophile aus. Obwohl der Großteil der gemeldeten Fälle wegen sexuellen Missbrauchs im familiären Bereich passiert, lauert im Internet die neue Gefahr. Kinder- und Jugendanwältin Elisabeth Harasser wird damit immer öfter konfrontiert: „Junge Mädchen fragen bei unserer Stelle nach, wie sich verhalten sollen, wenn sie jemanden treffen, den sie im Internet kennen gelernt haben. Das ist wirklich ein großes Problem“, sagt Harasser. Denn die Mädchen würden in den Chatrooms und auf ihren Profilen viel zu viel von sich preisgeben: Adressen von daheim, E-Mail-Adressen, Telefonnummer und Fotos. Weiterlesen

Aufklärung ist der beste Schutz

Mit der Kampagne "Schützt endlich unsere Kinder" wollen der Verein "Innocence in Danger" und der Privatsender "RTL 2" Eltern und Pädagogen über Gefahren im Internet aufklären. Außerdem bietet die Internetseite www.schuetzt-endlich-unsere-kinder.de kostenlose Unterrichtsmaterialien und Kurzfilme. "Wir wollen sexuelle Anmache und Übergriffe, sowie deren Anbahnung im Internet verhindern", heißt es auf der Webseite der Kampagne. Eltern und Fachkräfte sollen außerdem Informationen erhalten, um die Anzeichen für sexuellen Missbrauch schneller zu erkennen und dementsprechend zu reagieren. Weiterlesen
09 Mai 2011

Wenn der Chat-Freund sein wahres Gesicht zeigt…

Kinder treffen in Chats auf Erwachsene Wenn Kinder die Tür zu ihrem Zimmer verbarrikadieren, haben viele Elterngenerationen das unbesorgt hingenommen. Was sollte auf den paar Quadratmetern schon passieren? Heute sieht das anders aus. Denn hinter vielen Türen steht ein Computer mit Internetzugang. Im beschützten Kinderzimmer öffnet sich die Tür zu einer Welt, in der auch Kriminelle unterwegs sind. Und das macht Eltern Sorge. [...] In den Chaträumen sei die Gefahr, Kriminellen zu begegnen groß. Sexueller Missbrauch in Wort, Bild, Video und nach Absprache bei persönlichen Treffen sei hier kein Einzelfall. Bei Kindern, die diese Räume betreten sei eine erhöhte Aufmerksamkeit nötig. Weiterlesen

In der Dolphin Secure Kinder-Community sind die Kinder unter sich. Zutritt zu allen Kommunikationsmöglichkeiten wie auch den Chat hat nur, wer sich mittels Fingerabdruck-Scanner anmeldet. Anonymität ist ausgeschlossen und die Kinder können beruhigt mit ihren Freunden chatten.
15 März 2011

INHOPE: 44 % gemeldeter Kinderpornos nach zwei Tagen gelöscht

Der internationale Verbund von Internet-Beschwerdestellen INHOPE hat für 2010 erstmals einen eigenen Jahresbericht (PDF-Datei) herausgegeben. Über ein neu eingerichtetes Datenbanksystem, das INHOPE Report Management System (IHRMS), hat die International Association of Internet Hotlines demnach im vergangenen Jahr 24.047 Hinweise auf Inhalte im Netz verarbeitet, die einen sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen. Damit seien die Erwartungen rund um die Leistungsfähigkeit des Systems in seiner Anfangsphase übertroffen worden, heißt es in dem Report. Weiterlesen
21 Januar 2011

Tatort Cyberspace: Internet als Sexfalle für Kinder

Kennen gelernt hatte die Zwölfjährige aus Braunschweig ihren Vergewaltiger in einem Internet-Chatroom. Dort gab er sich als 18 Jahre alter Bursche aus, der viel Verständnis für die Probleme des Mädchens aufbrachte, sie tröstete und mit ihr flirtete – so lange, bis sie einem Treffen in seiner Wohnung zustimmte. Dort stellte sich der Teenager als 33 Jahre alter Mann heraus, der kein Interesse mehr daran zeigte, was das Mädchen wollte. Weiterlesen
17 Januar 2011

Facebook gibt Zugriff auf Telefonnummern und Adressen

Änderungen bei Facebook sorgen erneut für Kritik unter Sicherheitsexperten. In einem Blog-Eintrag hat das Unternehmen angekündigt, Anwendungen nun auch Zugriff auf die Postadressen und Telefonnummern der Nutzer zu geben, wie Intern.de entdeckt hat. Weiterlesen
16 Januar 2011

Kinderpornografie ist das grösste Problem im Internet

1,5 Millionen kinderpornografische Bilder hatte der Mann auf seinem Computer abgespeichert. Die Ermittlungen im grössten Fall von Kinderpornografie im Kanton Bern sind abgeschlossen, teilte die Kantonspolizei kürzlich mit. Hinweise, dass der Mann auch selber Kinder missbraucht habe, hätten sich nicht erhärtet. «Hinter jedem Bild ist ein Kind, das missbraucht wurde», sagt Tobias Bolliger, Mitarbeiter der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität in Bern. Weiterlesen
15 Dezember 2010

Video: Seien Sie ihre Stimme

Toller Film von Innocence in Danger in Frankreich. Wir haben ihn gern für euch übersetzt.

Sollten die Untertitel nicht angezeigt werden, klicken Sie auf den Pfeil nach oben neben dem Vollbild-Button und wählen Sie "Untertitel aktivieren".

18 November 2010

Mädchen von Myspace-Bekanntschaft missbraucht. 10 Jahre Haft.

Ein 15-jähriges Mädchen aus Texas, Fall "Julie Doe III," legte sich 2006 ein Myspace Profil an. Ein vollkommen Fremder betrachte ihr Profil, ließ sich von ihr als Freund hinzufügen und nahm Kontakt zu ihr auf. Er drängte sie später zu einem Offline-Treffen, setzte sie unter Drogen und missbraucht sie. Der MySpace-Nutzer bekannte sich schuldig für die sexuellen Übergriffe und verbüßt seitdem eine 10-jährige Haftstrafe in einem Gefängnis in Texas. Dies ist einer von insgesamt 4 ähnlichen Fällen. In allen Fällen wurden die Täter zu Haftstrafen verurteilt. Weiterlesen (Englisch)
02 November 2010

Wer bin ich? Unter falschem Namen

Dana Halter wird eines Morgens auf dem Weg zum Arzt festgenommen. Die Polizisten werfen ihr schwere Delikte vor, vom Autodiebstahl bis zum Drogenmissbrauch. Keines dieser Verbrechen hat die Frau begangen. Ein Betrüger hatte ihre Identität gestohlen, er hatte sich Zugang zu ihren PINs, Codes und Passwörtern verschafft und in ihrem Namen sein kriminelles Unwesen getrieben. Weiterlesen
Kontakt: