06 Juni 2012

“Es wird Zeit, dass Kinderschutz im Internet einen größeren Stellenwert einnimmt.”

Sie suchte Nähe und Aufmerksamkeit und geriet an jemanden, der Nacktfotos von ihr wollte. Der Fall von Simone   Behringer* zeigt, welche Gefahren für Kinder und Jugendliche im Internet lauern. Eine Kleinstadt irgendwo in Nordrhein-Westfalen. Die 13-jährige Simone Behringer (*Name geändert) lebt mit ihren zwei Brüdern bei der alleinerziehenden Mutter. Simone ist gestresst: Zu Hause muss die Schülerin auf ihren kleinen Bruder aufpassen, die Mutter arbeitet den ganzen Tag. Simone sehnt sich nach Anerkennung und Zuneigung. Die schenkt ihr schließlich Michael Gram (Name geändert), ein 24-jähriger Sozialarbeiter aus dem Jugendtreff, in den Simone so oft geht. Weiterlesen

Verbraucher-Tipps für Kids

Ob Handy oder Taschengeld, ob im Umgang mit persönlichen Daten im Internet oder dem ersten Sparkonto: Die meisten Kinder und Jugendlichen treffen schon früh wichtige Konsumentscheidungen. Deshalb können grundlegende Verbraucherkompetenzen nicht früh genug erlernt werden. Die neue Internetseite des BMELV bietet Kindern und Jugendlichen wertvolle Informationen, um den immer komplexer werdenden Alltag zu meistern. Sie enthält eine bunte, abwechslungsreiche Mischung von Beiträgen über Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und stärkt so gezielt die Alltagskompetenz junger Menschen. So bekommen junge Leute frühzeitig den Durchblick über ihre Rechte, Chancen und Risiken in der Informations- und Konsumwelt", erklärte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner am Montag zum Start der Internetseite. Link zur Webseite

Kinder im Internet: Erklärungen statt platter Verbote

Gespräche statt Verbote: Das empfiehlt das Landesmedienzentrum allen Eltern, die ihre Kinder vor den Gefahren des Internet schützen wollen. "Das Allerwichtigste ist, mit den Kindern im Gespräch zu bleiben und sie auf ihrem Weg durch das Internet zu begleiten", sagte der Direktor des Zentrums, Wolfgang Kraft, vor Beginn des Kongresses "Medienkompetenz gemeinsam stärken" am Samstag in der Hochschule der Medien in Stuttgart. "Verbote auszusprechen ist ganz schwierig, die umgehen Kinder geschickt." Weiterlesen

Hessen will Vermittlung von Medienkompetenz in Schulen verbessern

In Zeiten von Handy und Internet müssen Kinder und Jugendliche verstärkt im Umgang mit neuen Medien geschult werden. Dazu vereinbarten das hessische Kultusministerium und die Landesmedienanstalt in Hessen am Mittwoch in Wiesbaden eine engere Zusammenarbeit. [...] Damit werde eine Zusammenarbeit, die es bisher nur lose gegeben habe, nun 'dokumentiert und fest vereinbart', sagte Kultusministerin Dorothea Henzler. Die neuen Medienwelten brächten viele Chancen mit sich. Gleichzeitig gebe es aber auch immer mehr Auswüchse, sagte die Ministerin. Damit junge Menschen mit den Risiken verantwortlich umgehen könnten, sei die Medienbildung im hessischen Schulgesetz ausdrücklich vorgesehen. Auch gehe es darum, den Einsatz von Medien in allen Fächern zu fördern und Lehrer zu befähigen, die technischen Möglichkeiten richtig einzusetzen und zu nutzen. Zudem müssten eine geeignete Ausstattung vorangetrieben und digitale Lehr- und Lernmittel bereitgestellt werden. Weiterlesen

Medienerziehung ist Eltern wichtig

Viele Eltern interessieren sich dafür, wie ihre Kinder mit den neuen Medien umgehen. Eine Studie an der Fachhochschule Nordwestschweiz ergab, dass über 70 Prozent der Eltern immer oder oft Gespräche mit dem Kind über ihre Erfahrungen im Internet zu führen. Weiterlesen
19 September 2011

Medien-Konsum begrenzen

Manches glänzt zu verlockend für Kinderaugen. In der scheinbar unendlichen Wunderwelt des Internets lauern Gefahren: Spiele, die sie süchtig machen, soziale Netzwerke und Chatrooms als Einfallstore für Pädophile und Gewaltdarstellungen, die ihre Seelen erschüttern. Wie sollen Eltern ihre Kinder davor bewahren?

„Verbote bringen wenig“, meint Dirk Schnitzler. Für den Leiter der Albert-Schweitzer-Grundschule in der Schwerter Wittekindstraße heißt das Zauberwort stattdessen „Medienkompetenz“. „Mir geht es darum, den vernünftigen Umgang mit dem PC zu lernen. Wenn ich sage: Ihr dürft das zu Hause nicht, dann machen sie es woanders.“ Eltern und Kinder müssten klarkriegen, dass „Zeit genug bleibt, um auf Bäume zu klettern.“ Wenn ein Kind jeden Tag eine halbe Stunde am Computer sitze,sei das schon eine ganze Menge. Weiterlesen
13 September 2011

Lost in Cyberspace – Eltern vermitteln Medienkompetenz

Interneterziehung: Eltern müssen auch online Vorbilder sein / Dolphin Media gibt Anregungen zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Auch wenn die Zahl derjenigen, die internetabstinent leben, immer geringer wird - laut Statistischem Bundesamt waren bisher 10 Prozent der unter 55-järigen noch nie online unterwegs - bedeutet das nicht auch, dass sie wissen, was sie dort tun und die Gefahren richtig einschätzen können. Dies ist allerdings enorm wichtig, um sich selbst zu schützen und im nächsten Schritt den eigenen Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu vermitteln. Kinder bewegen sich oftmals sehr leichtfertig online, daher sollten die Eltern ihnen nicht nur offline, sondern auch in der Netzwelt ein gutes Vorbild sein. Stephan von Wrede, Vorstand der Dolphin Media AG, macht im "Jahr der Medienkompetenz" auf wichtige Punkte aufmerksam, die den Eltern zu mehr Medienkompetenz verhelfen, die sie an ihre Kinder weiter geben können.

Ein Newsletter fordert dazu auf, die persönlichen Daten anzugeben. Wer hier bereitwillig seine Kontaktdaten unverschlüsselt an anonyme Absender weitergibt, lädt dazu ein, abgezockt zu werden. Werden private Daten abgefragt, ist höchste Vorsicht geboten. Nur wenn die Quelle absolut vertrauenswürdig ist, sollten diese Daten weiter gegeben werden. Um dies zu überprüfen, sollte man sich ruhig die notwendige Zeit zum Recherchieren nehmen und im Zweifelsfall die Daten lieber nicht rausrücken. Da Kinder dies oft nicht richtig einschätzen können, sollte man ihnen keinen Zugang zu hochsensiblen Daten wie Kreditkartennummern oder gar Online-Banking-Daten gewähren.

Was für Erwachsene interessant ist, ist selten auch für Kinder gut. Eltern sollten ein kritisches Augenmerk darauf haben, auf welchen Seiten sie selbst surfen - insbesondere wenn der Nachwuchs neben ihnen sitzt. Dieser beobachtet seine Eltern häufig und besucht die gleichen Seiten. Webseiten, mit für Kinderaugen ungeeigneten Inhalten, sollten daher auch gleich von der elterlichen Surfliste gestrichen werden. Altersgerechter Schutz ist wichtig, surft das Kind kontinuierlich auf unangemessenen Webseiten, kann das zu einer verzerrten Realität führen. Schließlich muss der Nachwuchs erst zwischen Schein und Sein unterscheiden lernen. Eltern sollten dabei eine Hilfe sein.

Kinder gucken sich stundenlanges vor dem Rechner Sitzen ab. Das Internet bietet zahllose Möglichkeiten zum Zeitvertreib. Wer dem erliegt und sich nach vier Stunden Surferei fragt, wo die Zeit geblieben ist, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Sohn oder die Tochter nicht mehr auf den Spielplatz gehen, sondern nur noch vor dem Computer hocken will. Am besten man steckt dem Nachwuchs - und auch sich selbst - feste Onlinezeiten ab, um so auch vom realen Leben noch etwas mitzubekommen.

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Das gilt auch im Internet. Deshalb sollten die Angebote dort kritisch hinterfragt werden. Nur weil beispielsweise auf einer Plattform von Rabatten die Rede ist, bedeutet das nicht, dass der Konsument tatsächlich etwas günstiger bekommt. Wer selbst kritisch mit Online-Inhalten umgeht und die dortigen Informationen hinterfragt, kann dieses Verhalten auch an seine Kinder weiter geben und schützt sie so davor, sich blind auf dubiose Webseiten oder Lockangebote einzulassen.

Mehr wertvolle Hinweise gibt es auf www.dolphinsecure.de

Eltern fürchten Pornographie, ihre Kinder Abzockerei

Die sogenannten Digital Natives, die immer real, häufig online und bisweilen auch in virtuellen Parallelwelten leben. In den Vereinigten Staaten verbringen Jugendliche mittlerweile 7,5 Stunden am Tag mit digitalen Medien und damit mehr Zeit als mit Schlafen. In Deutschland liegt der Wert bei 5,5 Stunden; das ist manchmal mehr als die Unterrichtszeit in der Schule. Darauf vorbereitet sind die Kinder selten, weil schon viele Eltern mit der Beherrschung von Computern, Satellitenfernsehen, Spielekonsolen und Smartphones überfordert sind. Eltville und das Land haben sich deshalb darauf verständigt, dass „Jugend und soziale Medien“ ein Schwerpunkt auf dem 6. Hessischen Familientag ist am nächsten Samstag in der Sekt- und Weinstadt. Weiterlesen

Berlins Schulen machen fit für die digitale Welt

Heute stellte die Staatssekretärin für Bildung, Familie und Jugend, Claudia Zinke, die Ergebnisse aus der aktuellen Evaluation des „eEducation Berlin Masterplans“ vor. Die Ausbreitung der informationstechnischen Bildung und die Entwicklung von Medienkompetenz konnte in den letzten fünf Jahren entscheidend befördert werden. „Wir haben die Anzahl der Computer in den Schulen auf fast 50.000 Geräte erhöht. Auf einen PC kommen jetzt sechs Schülerinnen und Schüler, vor fünf Jahren waren es noch fast zwölf. Auch die Ausstattung mit elektronischen Tafeln, den ‚Interactive Whiteboards’, konnte auf über 1.000 Stück erhöht werden.

Für dieses Maßnahmenpaket hat die Senatsbildungsverwaltung rund 37 Mio. € zur Verfügung gestellt“, so Staatssekretärin Claudia Zinke. „Die Lehrkräfte haben durch entsprechende Fortbildungen ihre individuelle Medienkompetenz entscheidend erhöht.“ Über 27.000 Pädagoginnen und Pädagogen haben von 2007 bis 2011 in ihrer Freizeit Fortbildungskurse nach dem Masterplankonzept besucht, 90 % haben eine positive Bilanz der Kursinhalte für die Anwendung im schulischen Alltag gezogen. Weiterlesen

Die Dolphin Media Germany AG unterstützt den Berliner Senat bei diesem Projekt. Die Konrad Aghad Schule, eine anerkannte Modellschule für Computer- und Onlinekompetenz, in Berlin Neukölln wurde mit der Kinderschutzsoftware Dolphin Secure ausgestattet.

Präventionsprojekt .comPass

Der souveräne Umgang mit dem Medium Internet ist heute eine wichtige Aufgabe: Ob in Schule oder Ausbildung, Studium oder Beruf oder gar im Privatleben: das Netz ist aus dem täglichen Leben kaum noch wegzudenken. Doch wer auf der Datenautobahn nicht unter die Räder kommen will, der benötigt die notwendige Medienkompetenz, um das Netz und seine Angebote nutzen zu können: Nicht nur technische Kenntnisse sind gefragt, sondern auch die Fähigkeit, Inhalte und Sachverhalte bewerten und die Konsequenzen des eigenen Handelns im Netz einschätzen zu können. .comPass möchte PädagogInnen aus Schule und offener Jugendarbeit ein Werkzeug dafür in die Hand geben, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie beim Umgang mit dem Internet zu unterstützen -- eben einen .comPass fürs Netz. www.compass-netzwerk.de

Kinder und Jugendliche benutzen das Internet heutzutage immer früher, daher ist es wichtig, dass sie frühzeitig einen kritischen Umgang mit eben diesem Medium erlernen. Kurz gesagt: Medienkompetenz stärken. Dafür ist es ebenso wichtig, dass sich Leher, Pädagogen und Eltern mit diesem Medium auseinandersetzen, um ihren Kindern einen verantwortungswussten Umgang mit dem Internet beizubringen. Im Rahmen der Medienkompetenz sollen alle Arten von Medien erkannt und genutzt werden. Teilnehmer können und sollen selbst aktiv in der Medienwelt tätig werden. Wichtig für die Medienkompetenz ist es außerdem Medien regelmäßig zu nutzen, auf der anderen Seite aber auch eine kritische Distanz zu denselben aufzubauen. Zur Medienkompetenz zählen Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung.

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