Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, stellt heute (Dienstag) in Berlin Initiativen für eine Kinder- und Jugendnetzpolitik vor. Damit zieht sie Schlüsse aus den Handlungsempfehlungen, die im Dialog Internet innerhalb eines Jahres erarbeitet wurden. "Eine Kinder- und Jugendnetzpolitik heißt konkret mit dem Netz zu arbeiten statt abstrakt dagegen anzukämpfen. Drei Dinge gehören dabei untrennbar zusammen: Medienkompetenz, Elternverantwortung und Schutz vor Gefahren im Netz. Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche für den Umgang mit dem Netz stark zu machen. Klar ist aber auch: Cybermobbing, Grooming oder die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen im Netz müssen konsequent verfolgt werden. Deshalb werde ich ein Internet-Kinderschutzzentrum einrichten, um den Opfern per Mausklick die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen", so Kristina Schröder. Weiterlesen
Neonazis suchen verstärkt in sozialen Netzwerken nach neuen Interessenten, sagt Christiane Schneider von "Jugendschutz.net". Mit Gruppenseiten zu Themen wie Umweltschutz oder Jugendarbeitslosigkeit versuchten sie zunächst verdeckt für ihre rechtsradikalen Ansichten zu werben. Weiterlesen
Für Jugendliche im Schutzalter wird es immer schwieriger, an Verkaufsstellen zu Alkohol zu kommen. Anders sieht es im Internet aus. Über 40 Prozent der Minderjährigen konnte problemlos via Online-Bestellung betreffende Getränke kaufen. In der Schweiz nehmen Alkoholverkäufe via Online-Bestellung und Versand zu. Die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) hat im Frühjahr 2011 Online-Testkäufe durchführen lassen. Nach 82 Bestellungen erhielten Minderjährige 34 Mal alkoholhaltige Getränke geliefert. Weiterlesen
Die geplante Selbstverpflichtung für Online-Netzwerke in Deutschland soll in einer ersten Fassung bis Anfang März stehen. Nach einem Gespräch mit Anbietern wie Facebook und Google gab das Bundesinnenministerium in Berlin die nächste IT-Messe CeBIT als Zielmarke aus. Der Kodex werde zunächst auf die Bereiche Daten-, Jugend- und Verbraucherschutz eingehen. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) setzt auf freiwillige Zugeständnisse der Online-Wirtschaft, was von einigen Datenschützern kritisiert wird. Bei dem Treffen in Berlin habe sich der Verein der Freiwilligen Selbstkontrolle der Multimedia-Diensteanbieter (FSM) bereiterklärt, den Entwurf gemeinsam mit den Internet-Unternehmen auszuarbeiten. Weiterlesen
Zwischen Januar und Juni 2001 forderten deutsche Behörden Google in 127 Anweisungen dazu auf, 2.405 Inhalte aus den Suchergebnissen zu entfernen. In 86% der Fälle gab der Suchmaschinen-Gigant nach. Dies wurde in dem veröffentlichten Transparency Report von Google bekanntgegeben. Bei Verstößen gegen das bestehende Jugendschutzgesetz, bspw. bei gewaltverherrlichenden, diskriminierenden oder pornografischen Inhalten, löschte Google die Suchergebnisse umgehend. Deutschland liegt dabei laut Google Report weit vor anderen Staaten wie Türkei, China oder Indien. Zum Report
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, setzt sich mit zahlreichen Angeboten für den Kinder- und Jugendschutz im Netz ein. Neben konkreten Informationen zum Umgang mit Cyber-Mobbing zählen dazu vor allem Angebote zur Aufklärung und Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. „Die psychischen Folgen von Cyber-Mobbing sind schlimm und wir wissen, dass das bis hin zu Suizidversuchen und brutalster realer Gewalt führen kann. Ich habe deshalb eine neue Informationsseite im Internet einrichten lassen, die Jugendlichen, Eltern und Schulen ganz konkrete Tipps an die Hand gibt, wie Opfer sich wehren, Attacken dokumentieren und Anzeigen bei der Polizei erstatten können“, so Schröder. www.bmfsfj.de/cybermobbing
Onlineshops stehen häufig vor der Frage, ob sie eine Altersprüfung ihrer Kunden durchführen müssen. Rein Rechtlich gibt es einige Bereiche, in denen eine Überprüfung des Alters notwendig ist, z.B bei sog. adult-Angeboten. Hier wird eine Altersverifizierung mittels Post-Ident-Verfahren gefordert. Eine Identifizierung etwa per Ausweiskopie o.ä. wurden bislang stets von den Gerichten als nicht zulässig abgelehnt. Jedoch ist der Jugendschutz in diesem Bereich lückenhaft, da er nur für deutsche Webseiten greift. Das Internet ist ein internationales Medium und Kinder und Jugendliche können so nach wie vor auf pornografische Webseiten aus anderen Ländern zugreifen, die sie nachhaltig traumatisieren können.
Die in Deutschland ansässige Dolphin Media Germany AG präsentiert mit dolphin secure ein speziell für Kinder abgestimmtes System, welches diese effektiv vor schädlichen Inhalten im Internet sowie gegebenenfalls Fremden schützen soll. Die Software ist dabei eng mit einer Verifizierung beim Kauf und Erhalt sowie der Nutzung selbst in Form eines Fingerprint-Readers verknüpft. In unserem nachfolgenden Artikel werden wir dieses Angebot daher etwas genauer unter die Lupe nehmen. Weiterlesen Jugendschutz im Internet dient dazu, Kinder und Jugendliche vor den Gefahren im Internet und negativen Einflüssen in den Medien zu schützen. Internet-Jugendschutz soll Kinder und Jugendliche ermütigen und zugleich schützen, dabei hilft das dazugehörige Gesetz Eltern auch dabei, ihr Kinder verantwortungsbewusst zu erziehen. Die Regelungen für den Jugendschutz richten sich vorrangig an Erwachsene und weniger an Kinder selbst. Adressaten für das Jugendschutz-Gesetz sind die Erwachsenen, insbesondere Gewerbetreibende und Veranstalter.