Neuer UNICEF-Report: Risiken und Chancen für Kinder im Netz

Obwohl das Internet heute mehr Möglichkeiten für Bildung und Information bietet denn je zuvor, hat es auch Ausmaß und Potential von Bedrohungen für Kinder vergrößert. Der neue UNICEF-Report „Child Safety Online: Global Challenges and Strategies” bietet einen umfassenden Einblick in die Risiken junger Menschen online sowie eine Grundstruktur für den Schutz der Kinder vor der dreifachen Gefahr: Abbildungen von Kindesmissbrauch, Online Grooming und Cyberbullying. Weiterlesen

Neue Studie über Cybermobbing & Grooming

Die EU-Agentur ENISA (European Network and Information Security Agency) hat einen neuen Bericht über Cyber-Mobbing und Online-Grooming veröffentlicht. Dieser warnt davor, dass der Missbrauch von Daten besondern Minderjährigen schaden kann. Der Bericht identifiziert die wichtigsten neu aufkommenden Risiken und gibt 18 nicht-technische Tipps. Einige der Empfehlungen sind z.B. spezielle Sicherheitseinstellungen für Kinder und Jugendliche; Atersfreigabe und ent- sprechende Einstufungen auch für das Internet; die Möglichkeit, mit dem Internet verbundene Geräte (Handy, iPod, Laptop) jederzeit einfach auszuschalten, um einen möglichen Datentransfer im Hintergrund auszuschließen sowie die Nutzung einer Kinderschutzsoftware für Eltern und Lehrer.

Eltern sollten vor allem darauf achten, dass die eigenen Kinder Informationen wie Hobbies, Schule oder Sportverein in sozialen Netzwerken nur mit ihren echten Freunden teilen. Der Nachwuchs kann sonst leicht von Fremden ausgespäht werden, mit unter Umständen unangenehmen Folgen. Täter geben so z.B. vor, dass sie auch Fan des Lieblingskünstlers des Kindes sind, um wie Gleichgesinnte zu erscheinen. Nicht selten entsteht so eine gefährliche vertraute Bindung. Vereinzelt kommen dabei sogar persönliche Treffen zustande, von denen die Eltern nichts erfahren. Vollständigen Report ansehen (PDF; englisch)
26 August 2011

Hilfe per Knopfdruck

Immer wieder stoßen Kinder beim Surfen im Netz auf illegale Inhalte oder werden beim Chatten selbst Opfer von zwielichtigen Gestalten. Oft stellt sich dabei die Frage, an wen sich die Betroffenen und deren Eltern wenden sollen. Ein Notfallknopf, installiert im Internet-Browser oder auf der eigentlichen Webseite, soll dabei eine erleichterte und anonymisierte Kommunikation mit der Polizei schaffen. Mit dessen Hilfe kann per Klick Kontakt mit den örtlichen Behörden aufnommen und so eine weitere Ermittlung einleitet werden. Als besondere Gefahr wird auf das sogenannte Online-Grooming hingewiesen. Pädophile freunden sich dabei über das Internet mit den Kindern an, um sie dann später bei einem realen Treffen sexuell zu missbrauchen. Weiterlesen
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