25 Januar 2012

Keine Webcams für Kinder und Jugendliche…

„Anonymität spielt im Internet eine große Rolle“, sagte der Kriminaloberkommissar. In der Vergangenheit sei es immer wieder zu sexuellen Übergriffen gekommen, weil sich junge Mädchen mit ihren angeblich gleichaltrigen Chatpartnern getroffen haben. „Neugierde, Stress in der Familie oder auch Trauer sind die Gründe, warum sich Jugendliche auf Treffen mit den Internetbekannschaften einlassen.“ Naives und unüberlegtes Verhalten vieler junger Leute erhöhe zudem die Risiken eines Datenmissbrauchs: Oftmals veröffentlichten gerade Jugendliche vorschnell Fotos, Namen und Handynummern im Internet. Weiterlesen
17 Januar 2012

60% der Cyber-Mobbing-Opfer auf Facebook

12 Prozent der Eltern gaben in einer internationalen Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos an, dass ein Kind ihres Haushalts bereits Opfer von Cyber-Mobbing war. Vor allem in Indien (32%), Brasilien (19%), Saudi Arabien (19%), Kanada (18%) und den USA (15%) waren Kinder von dem Mobbing übers Internet oder Mobiltelefone betroffen. In Deutschland gaben das nur sieben Prozent der befragten Eltern an. Insgesamt befragte Ipsos in 24 Ländern 18.687 Personen online. Weiterlesen      

Neuer UNICEF-Report: Risiken und Chancen für Kinder im Netz

Obwohl das Internet heute mehr Möglichkeiten für Bildung und Information bietet denn je zuvor, hat es auch Ausmaß und Potential von Bedrohungen für Kinder vergrößert. Der neue UNICEF-Report „Child Safety Online: Global Challenges and Strategies” bietet einen umfassenden Einblick in die Risiken junger Menschen online sowie eine Grundstruktur für den Schutz der Kinder vor der dreifachen Gefahr: Abbildungen von Kindesmissbrauch, Online Grooming und Cyberbullying. Weiterlesen

Kinder lernen sicher surfen

Die Luzerner Polizei hat schon vor Jahren das Risikopotential für Kinder im Internet erkannt. Sie blieb nicht untätig und startete, ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges Projekt. Zu diesem Thema gibt es viele Hinweise und Richtlinien, für das sichere Surfen Ihrer Kinder im Internet, zu finden. Die Luzerner Polizei ist aber einen ganz anderen Weg gegangen und hat eine interaktive Webseite entwickelt, wo die Kinder 1:1 das Chatten und den Umgang mit dem Medium Internet lernen. Gerade noch wurde dieses Projekt erneut mit einem Preis von der Organisation “Ritter der Kinder” ausgezeichnet. Kinder lernen sicher surfen chatten im Internet mit fit4chat, dem Projekt der Luzerner Polizei. Ein Muss für Kinder, die sich viel im teilweise bösen WWW bewegen. www.fit4chat.ch
07 Dezember 2011

Datenschutz im Netz gibt es nicht

kleine zeitung Bereits 75 Prozent der österreichischen Haushalte verfügen über Internet. Mit einem Klick ist man im weltweiten Netz, kann Informationen abrufen, Spiele herunterladen, mit Freunden reden, Geld überweisen und Vieles andere erledigen. So schön das sein mag, das Internet birgt auch viele Gefahren.[...] 70 Prozent aller Erwachsenen wurden schon Opfer von Internet-Kriminalität. Weltweit verursachen Internetbetrüger einen Schaden von vielen Milliarden Euro im Jahr. In Österreich gab es im Vorjahr 4450 Anzeigen wegen Internetbetrugs. Weiterlesen

Kinder in sozialen Netzwerken: vernetzt, aber sicher!

Soziale Netzwerke sind bei Kindern beliebt, viele haben bereits ein Profil. Einige sogar in sozialen Netzwerken, für die sie noch viel zu jung sind. Dabei können Kinder die Risiken sozialer Netzwerke noch nicht richtig einschätzen. Eltern wissen häufig nicht, was ihre Kinder in sozialen Netzwerken machen. Sie sollten ihren Kindern deswegen Sicherheitsregeln vermitteln und mit ihnen gemeinsam nach sicheren Alternativen suchen, sagt Katja Knierim, Medienwissenschaftlerin und Referatsleiterin Chats, Messenger und Communitys bei jugendschutz.net im SCHAU HIN! Interview. [...] Oft gehen Kinder zu freizügig mit persönlichen Daten um, und geben ihren echten Namen an oder laden private Fotos hoch. Sie glauben, ihr Profil sei geschützt. Doch meist sind ihre persönlichen Daten einsehbar- je nach Sicherheitseinstellung für das ganze Netzwerk oder gar für jede Internetnutzerin und jeden Internetnutzer. [...]

Die sichere Alternative: Kindgerechte soziale Netzwerke. Kindgerechte soziale Netzwerke sind leicht zu bedienen und altersgerecht gestaltet. „Qualitätskriterien für ein sicheres Kinderangebot sind auch ein hohes Maß an Datensparsamkeit und die Einbeziehung der Eltern bei der Registrierung“, unterstreicht Katja Knierim von jugendschutz.net. So ist sichergestellt, dass sich tatsächlich nur Kinder anmelden können. Weiterlesen In der Dolphin Secure Kinder-Community bleiben die Kinder unter sich. Die Registrierung erfolgt durch die Eltern. Der sichere Login mittels Fingerabdruck-Scanner sorgt dafür, dass nur verifizierte Mitglieder die Community betreten können und so die Kinder unter sich bleiben.

Kinder im Internet: Erklärungen statt platter Verbote

Gespräche statt Verbote: Das empfiehlt das Landesmedienzentrum allen Eltern, die ihre Kinder vor den Gefahren des Internet schützen wollen. "Das Allerwichtigste ist, mit den Kindern im Gespräch zu bleiben und sie auf ihrem Weg durch das Internet zu begleiten", sagte der Direktor des Zentrums, Wolfgang Kraft, vor Beginn des Kongresses "Medienkompetenz gemeinsam stärken" am Samstag in der Hochschule der Medien in Stuttgart. "Verbote auszusprechen ist ganz schwierig, die umgehen Kinder geschickt." Weiterlesen

Sicher Stark Team

„Was hättest du denn gern vom Christkind?“ Haben Sie die Frage schon an Ihre Enkel, Neffen und Nichten oder Patenkinder gestellt? Auf dem Wunschzettel der Kleinen steht immer häufiger elektronisches Spielzeug, darunter Netbooks, Spiele, Handys. Alle Freunde haben so etwas, da soll das Kind nicht ausgeschlossen sein, findet die Familie. Also kauft man die Geräte. Und dann?

Ein Virus legt das System lahm, Klingeltöne und andere Abo-Fallen kosten eine Unmenge Geld, das Kind wird im Internet gemobbt und ist unglücklich, es wird spielsüchtig und ist nicht mehr zugänglich - Die virtuelle Welt kann so gefährlich sein wie ein Spaziergang durch einen dunklen Park. Da dürfen wir die Kinder nicht alleinlassen. Aber was tun? Nicht in jeder Familie sitzt ein PC- oder Internetspezialist, der weiß, worauf gerade Kinder besonders achten sollen, um ihre ungetrübte Freude an dem neuen Spielzeug zu behalten.

Hier können Sie ein Stück Sicherheit schenken: eins der Produkte des Sicher-Stark-Teams, einer deutschlandweit an Grundschulen aktiven Stiftung gegen Gewalt an Kindern. Die Sicher-Stark-Schulungen zum Internetschutz richten sich an Eltern und auch an Kinder:
  • Online-Seminare (sog. Webinare) für Eltern (Sicherheitstipps, Informationen, Fragemöglichkeit) und Kinder (interaktives Sicherheitstraining mit den Puppen Felix und Lara). Infos unter www.sicher-stark-team.de/sicher-stark-webinare. Gutscheine sind im Sicher-Stark-Shop erhältlich.
  • Die Video-DVD-Serie "So schützen Sie Ihr Kind vor den Gefahren des Internets!" für Eltern: Teil 1 und Teil 2. Für Kinder eine DVD von 100 Minuten, die ab Januar im Handel erhältlich ist. Vorbestellung im Sicher-Stark-Shop
Die Kinder erfahren in diesen Schulungen nicht nur, was man alles lieber nicht tun sollte, sondern auch, was man tun darf und was Spaß macht: mit Kinderbrowsern durchs Netz surfen, Kinderchats besuchen, neue Kinderseiten entdecken und dort spielen oder eine eigene Freundebuch-Seite anlegen und sich mit Freunden dort austauschen usw. Das alles jedoch in einem geschützten und überwachten Bereich, damit die Kinder sicher sind vor Abzocke und kriminellen Machenschaften. Das sind sinnvolle Geschenke mit Langzeitwirkung. Und Ihre Familie oder Freunde werden staunen, woher Sie diese Idee hatten….

Neue Studie über Cybermobbing & Grooming

Die EU-Agentur ENISA (European Network and Information Security Agency) hat einen neuen Bericht über Cyber-Mobbing und Online-Grooming veröffentlicht. Dieser warnt davor, dass der Missbrauch von Daten besondern Minderjährigen schaden kann. Der Bericht identifiziert die wichtigsten neu aufkommenden Risiken und gibt 18 nicht-technische Tipps. Einige der Empfehlungen sind z.B. spezielle Sicherheitseinstellungen für Kinder und Jugendliche; Atersfreigabe und ent- sprechende Einstufungen auch für das Internet; die Möglichkeit, mit dem Internet verbundene Geräte (Handy, iPod, Laptop) jederzeit einfach auszuschalten, um einen möglichen Datentransfer im Hintergrund auszuschließen sowie die Nutzung einer Kinderschutzsoftware für Eltern und Lehrer.

Eltern sollten vor allem darauf achten, dass die eigenen Kinder Informationen wie Hobbies, Schule oder Sportverein in sozialen Netzwerken nur mit ihren echten Freunden teilen. Der Nachwuchs kann sonst leicht von Fremden ausgespäht werden, mit unter Umständen unangenehmen Folgen. Täter geben so z.B. vor, dass sie auch Fan des Lieblingskünstlers des Kindes sind, um wie Gleichgesinnte zu erscheinen. Nicht selten entsteht so eine gefährliche vertraute Bindung. Vereinzelt kommen dabei sogar persönliche Treffen zustande, von denen die Eltern nichts erfahren. Vollständigen Report ansehen (PDF; englisch)
24 Oktober 2011

Schule geht nach Facebook-Vorfällen in Offensive

Nachdem ein vermutlich Pädophiler vor wenigen Wochen über das soziale Netzwerk Facebook auf anzügliche Weise Kontakt zu 10- bis 14-jährigen Schülern der Gesamtschule Berger Feld aufgenommen hatte, geht die Schule weiter in die Offensive. Mit teilweise starkem Tobak informierte sie am Montag mit Hilfe von Experten bei einem Elternabend über die Gefahren des Internets. Weiterlesen

Es lauern eine Reihe von Gefahren im Internet, denen gerade Kinder ausgesetzt sind. So z.B. nicht-kindgerechte Inhalte, Datenschutz und Privatphäre, unsichere Chats, Abzocke, Datenmenge (Stichwort: Informationoverload); Internetsucht, Cybermobbing und anonyme Kontaktaufnahme durch Erwachsene. Gerade ungeeignete Inhalte wie Gewaltvideos oder Pornografie beeinflusst Kinder und Jugendliche erheblich in ihrer Entwicklung. Schwere psychische Störungen können entstehen. Auch Chats bild eines der größten Gefahren im Internet, da viele Kinder dort bereits bedrängt und sexuell belästigt wurden.

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