14 Dezember 2011

Facebook startet Programm zur Bekämpfung von Selbstmord

Facebook hat eine Initiative gestartet, mit der Mitglieder des sozialen Netzwerkes, die Selbstmordgedanken gepostet haben, die Möglichkeit bekommen, sofort mit einem Krisen-Berater verbunden zu werden. Das Programm ist ab sofort verfügbar und Mitarbeiter der National Suicide Prevention Lifeline sind 24 Stunden am Tag online, um via Facebook Chat mit gefährdeten Personen zu sprechen.

Das Ganze funktioniert wie folgt: Wenn jemand Selbstmordgedanken auf dem Profil eines Freundes auf Facebook entdeckt, kann er einen Link unter dem Post anklicken und es somit sofort an Facebook senden. Facebook wiederum schickt nachh eine Nachricht an die betroffene Person, die den Selbstmord-Kommentar geschrieben hat. Zuvor hatte Facebook Betroffenen lediglich geraten eine Hotline anzurufen. Nun ist das soziale Netzwerk einen Schritt weiter gegangen und bietet Betroffenen driekt einen einen Link zu einem vertraulichen Facebook Chat an. "Wir haben von vielen Menschen gehört, dass sie zwar mit jemandem reden wollen, aber nicht anrufen möchten. Daher ist Instant Messaging perfekt." sagte Lidia Bernik, Projekt Manager von Lifeline.

Facebook wird keine Posts nach auffälligen Wörtern oder Sätzen scannen. Zum Einen wäre dies logitisch sehr aufwendig, zum Anderen sähen viele darin eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Daher setzt Facebook hierbei gezielt auf Freunde der Betroffenen, die diese sehr gut kennen und einschätzen können, wenn ernsthaft Gefahr besteht. Original Nachricht auf zdnet.com lesen (EN)
12 Dezember 2011

Falsche Freunde: Dubiose Anfragen aus dem Internet

Dem Mädchen kam es sehr merkwürdig vor. Ein Mann hatte sie auf Facebook angeschrieben und ihr seine Freundschaft angeboten. „Er hat in seinem eigenen Profil nur junge Mädchen als Freunde angegeben“, berichtet die Zwölfjährige. Sie sprach mit ihren Freundinnen darüber und merkte, dass der dubiose Mann offenbar mehrere von ihnen kontaktiert hatte. Wie massiv die Werbeversuche waren, stellte sich erst jetzt heraus, als an der Integrierten Gesamtschule Stöcken für alle Sechst- und Siebtklässler ein Unterrichtsprojekt zum Internet lief. Insgesamt zehn Klassen besuchte Jessica Weiß von der Beratungsstelle Violetta und sprach mit den Kindern darüber, was toll ist am Surfen und Quatschen im Netz – und was ihnen dabei weniger gut gefällt. Die Schülerinnen berichteten auch von den Erwachsenen. Weiterlesen
25 November 2011

Peinliches auf Facebook: Warum die Eltern keine Freunde sein sollten

Auf der Website "Webfail.at" werden seit Jahren absurde, peinliche und lustige Facebook-Einträge und -Dialoge gesammelt. Die beiden Betreiber der Seite Nenad Marjanovic und Manuel Iber haben eine Auswahl von 500 ihrer Fundstücke jetzt in einem Buch gesammelt, dem stern.de Beispiele entnommen hat, die sich mit dem Phänomen von Eltern auf Facebook befassen. Weiterlesen
10 November 2011

Hälfte der Internet-Nutzer veröffentlicht ungefragt Fotos von anderen Personen

Falsche und negative Informationen im Netz schaden dem guten Ruf und der Karriere - und das Netz vergisst nichts. Wie schwer gerade die Verbreitung von Fotos der eigenen Person online zu kontrollieren ist, zeigt eine aktuelle Umfrage von der Personensuchmaschine Yasni und der Datenschutzorganisation naiin. Demnach hat bereits die Hälfte der Internet-Nutzer ungefragt Fotos von Dritten ins Netz gestellt. Besonders häufig werden Aufnahmen von Freunden veröffentlicht. Mehr als jeder fünfte Befragte (22 Prozent) gab an, dies schon einmal getan zu haben. Weiterlesen
28 Oktober 2011

„Socialbots“ imitieren Facebook-Freunde

Viele Facebook-Nutzer haben schon einmal leichtfertig Freundschaftsanfragen von Unbekannten bestätigt. Doch Vorsicht: Hinter den „Freunden“ könnte eine miese Software stecken! Forscher der Universität von British Columbia (Vancouver, Kanada) erstellten in einem Versuch eine ganze Reihe von solchen falschen „Facebook-Freunden“. Insgesamt 102 „Socialbots“ ließen die Forscher im Versuch auf die Facebook-Gemeinde los – mit verheerendem Ergebnis. In nur wenigen Wochen konnten die Schädlinge 3 000 Facebook-Freunde verbuchen, über 46 000 E-Mail-Adressen und mehr als 14 500 Wohn-Adressen einheimsen! Weiterlesen
05 Oktober 2011

Cybergesellschaft: Das wahre Leben im Netz

Wie gut kennen wir unsere besten Freunde aus dem Netz? Und ist eine online geschlossene Beziehung weniger wert, als eine echte zum Anfassen? Eine Analyse der Cybergesellschaft. Weiterlesen
23 September 2011

Wenn Du nicht bei Facebook bist, dann gibt es Dich nicht

Kinder und Jugendliche versprechen sich bei der Nutzung sämtlicher Medienangebote Befriedigung durch konkrete Gratifikationen auf emotionaler und kognitiver Ebene. Das Medium Internet bietet aufgrund seiner vielfältigen Möglichkeiten zahlreiche Elemente, wie z.B. Bewegtbild, Design oder interaktive Aktionen, die in besonderem Maße emotionale Höhepunkte auslösen können. [...] „Wenn Du nicht bei Facebook bist, dann gibt es Dich nicht“ (Mädchen, 13 Jahre) Mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule nimmt das Bedürfnis nach Interaktion zu.

Verbunden zu sein mit dem sozialen Umfeld ist das zentrale Nutzungsmotiv und sozialer Austausch gilt als grundlegendes emotionales Bedürfnis. In diesem Zusammenhang übt es auf ältere Kids und Jugendliche getreu dem Motto „I like…oder lieber doch nicht“ eine große Faszination aus, seine Meinung zu sagen und Feedback zu bekommen. Jüngere sind sich ihrer Meinung weder bewusst, noch glauben sie, dass diese gefragt sein könnte. Weiterlesen
27 August 2011

USA: Lehrer und Schüler dürfen keine Facebook-Freunde sein

Ein Gesetz, dass gegenwärtig im US-Bundesstaat Missouri heftig diskutiert wird, soll es Lehrern verbieten sich in Sozialen Netzwerken mit ihren Schülern zu befreunden. Die Lehrervereinigung von Missouri klagt nun gegen das Gesetz. Deren Ansicht nach ist es verfassungswidrig. Senatsgesetz Nummer 54, so die trockene Bezeichnung des Gesetzesentwurfs, der auch als "Amy Hestir Student Protection Act" bekannt geworden ist. Der Name ist auf die Schülerin Amy Hestir Davis zurückzuführen. Diese wurde von einem Lehrer einer öffentlichen Schule in Missouri über einen längeren Zeitraum sexuell belästigt. Der Fall selbst liegt Jahrzehnte zurück. Weiterlesen
22 August 2011

Rausschmiss bei Facebook als Nahtoderfahrung

Wenn Nutzer bei sozialen Netzwerken ihre Identität nicht korrekt angeben, müssen sie mit dem Rausschmiss rechnen. Google+ ist für ein hartes Durchgreifen bekannt. Doch auch Facebook lässt nicht alles durchgehen. Mark Zuckerberg hat den Draht zwischen mir und meinen Freunden gekappt – Facebook hat mich rausgeschmissen und meinen Account gesperrt. Ein beklemmendes Gefühl. Gibt es Auswege aus der erzwungenen Isolierung? Ein Erfahrungsbericht. Weiterlesen

Medien sind für Kinder kein Ersatz für Freunde

Wenn Mama und Papa voller Begeisterung die neuesten Funktionen ihres iPhones ausprobieren, werden selbst die Kleinsten neugierig. Besorgte Eltern können allerdings beruhigt sein: In der alltäglichen Lebenswelt der Kinder sind Internet und Smartphones von nachrangiger Bedeutung; nur 3,7 Prozent der 6- bis 12-Jährigen besitzen ein im Kinderjargon "Touchhandy" genanntes Gerät. Diese und weitere Studienergebnisse wurden heute im Rahmen der zwölften Kinderwelten Fachtagung des Kinder- und Familiensenders SUPER RTL und IP Deutschland in Köln präsentiert. 79 Prozent der Kinder verbringen ihre Freizeit am liebsten mit Freunden. Mit 78 Prozent landet das Fernsehen als wichtigstes Medium der Zielgruppe auf dem zweiten Rang. In erster Linie sehen Kinder Kinderfernsehen; der Anteil liegt bei 57,6 Prozent. SUPER RTL bleibt mit 24,2 Prozent weiterhin Lieblingssender der jungen Zuschauer. Weiterlesen
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