12 Dezember 2011

Falsche Freunde: Dubiose Anfragen aus dem Internet

Dem Mädchen kam es sehr merkwürdig vor. Ein Mann hatte sie auf Facebook angeschrieben und ihr seine Freundschaft angeboten. „Er hat in seinem eigenen Profil nur junge Mädchen als Freunde angegeben“, berichtet die Zwölfjährige. Sie sprach mit ihren Freundinnen darüber und merkte, dass der dubiose Mann offenbar mehrere von ihnen kontaktiert hatte. Wie massiv die Werbeversuche waren, stellte sich erst jetzt heraus, als an der Integrierten Gesamtschule Stöcken für alle Sechst- und Siebtklässler ein Unterrichtsprojekt zum Internet lief. Insgesamt zehn Klassen besuchte Jessica Weiß von der Beratungsstelle Violetta und sprach mit den Kindern darüber, was toll ist am Surfen und Quatschen im Netz – und was ihnen dabei weniger gut gefällt. Die Schülerinnen berichteten auch von den Erwachsenen. Weiterlesen

Kinder surfen anders als die Großen sich das denken

Was Kinder von den Erwachsenen unterscheidet, ist ihre ausgeprägte Ungeduld bei der Internetnutzung. Das führt dazu, dass Fehlermeldungen oder Ergonomieprobleme auf Kinder noch abschreckender wirken als auf Erwachsene: Kinder verlassen die Seite sofort. Fehlermeldungen werden ignoriert, die entsprechende Anwendung wird geschlossen. Besonders verärgert reagieren Kinder, wenn man ihnen ungewöhnliche Lösungen anbietet. Selbst Erstklässler haben schon Erfahrungen damit gemacht, wie andere Webseiten funktionieren. Sie wissen, wie man eine Suchfunktion benutzt oder ein Menü öffnet. Kommt nun eine Website mit „lustigen“ Lösungen daher, wissen die Kinder nicht, wie diese funktionieren. Weiterlesen
09 März 2011

Cybermobbing ist kein Kinderspiel

polizeiberatung Cybermobbing ist eine neue Form der Gewalt. Und die trifft nicht nur Jugendliche. Die aktuelle Umfrage des BSI zeigt, dass auch Erwachsene davon betroffen sein können. Oft leiden die Opfer dabei mehr als beim „klassischen“ Mobbing, aber auch für die Täter haben Beleidigungen und Bedrohungen Folgen. Darüber informiert die Polizei auf ihrer Internetseite www.polizei-beratung.de und zeigt, wie sich Betroffene wehren können. Weiterlesen
21 Januar 2011

Tatort Cyberspace: Internet als Sexfalle für Kinder

Kennen gelernt hatte die Zwölfjährige aus Braunschweig ihren Vergewaltiger in einem Internet-Chatroom. Dort gab er sich als 18 Jahre alter Bursche aus, der viel Verständnis für die Probleme des Mädchens aufbrachte, sie tröstete und mit ihr flirtete – so lange, bis sie einem Treffen in seiner Wohnung zustimmte. Dort stellte sich der Teenager als 33 Jahre alter Mann heraus, der kein Interesse mehr daran zeigte, was das Mädchen wollte. Weiterlesen
07 Dezember 2010

Cyber-Grooming: Internet als Sexfalle für Kinder

Österreich hat voriges Jahr als eines der ersten Länder Europas den wissentlichen Internet-Zugriff auf pornografische Darstellungen Minderjähriger unter Strafe gestellt. Nun wird im Kampf gegen Kindesmissbrauch das Strafgesetzbuch neuerlich erweitert: Das – via Internet vorgenommene – Anbahnen von sexuellen Kontakten mit Kindern oder Unmündigen (Unter-14-Jährigen) soll ab Mitte nächsten Jahres unter Strafe stehen. Weiterlesen

In der Dolphin Secure Kinder-Community kann sich niemand anonym anmelden und an Kinder herantreten. Um alle Features der Community wie Chat oder Foto-Upload zu nutzen, muss man sich mittels Fingerabdruck authentifizieren.

Wie sich Erwachsene im Internet an Kinder heranmachen

Nicht jeder Freund, mit dem Kinder im Internet chatten, ist wirklich einer. Oft nutzen Erwachsene Chats und andere Communites, um sich an Minderjährige heranzumachen. Ein Mädchen berichtet über Ihre Erfahrungen in Chats. Hier ist sie Opfer des so genannten "Cyber-Groomings" geworden - das ist die gezielte Anmache von Kindern im Internet. Die Täter sind meistens erwachsene Männer, die im Web nach minderjährigen Opfern suchen. Sie erschleichen sich leicht das Vertrauen der Mädchen und erpressen sie später, damit sie sich vor der Webcam ausziehen.
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Webtipp: Nummer gegen Kummer

Nummer gegen Kummer e.V. hat mit seinen Mitgliedern zwei bundesweite Netzwerke aufgebaut und bietet Kindern und Erwachsenen kostenlos und vertraulich Unterstützung bei kleinen und großen Problemen.
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Mama ist jetzt auch bei Facebook

Folgt man der gängigen Darstellung in Berichterstattungen und Nachrichten, so spaltet ein digitaler Graben in der Internet-Gemeinde die "Digital Natives" von den "Digital Immigrants". Während sich die Jugendlichen im Netz wie zu Hause fühlen, gelten die Erwachsenen noch immer eher als vorsichtige Besucher...
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12 Juli 2010

40% im SchülerVZ keine Schüler?

Schaut man sich die Angaben im Google Ad Planner an, welcher zu Werbezwecken unterschiedliche Quellen auswertet, so sind rund 40% der User auf SchülerVZ KEINE Schüler, sondern Erwachsene zwischen 35 und 54 Jahren, die sich dort aus den unterschiedlichsten Motiven aufhalten. Lehrer, Eltern, Personaler oder gar Pädophile…
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