Neue Studie über Cybermobbing & Grooming

Die EU-Agentur ENISA (European Network and Information Security Agency) hat einen neuen Bericht über Cyber-Mobbing und Online-Grooming veröffentlicht. Dieser warnt davor, dass der Missbrauch von Daten besondern Minderjährigen schaden kann. Der Bericht identifiziert die wichtigsten neu aufkommenden Risiken und gibt 18 nicht-technische Tipps. Einige der Empfehlungen sind z.B. spezielle Sicherheitseinstellungen für Kinder und Jugendliche; Atersfreigabe und ent- sprechende Einstufungen auch für das Internet; die Möglichkeit, mit dem Internet verbundene Geräte (Handy, iPod, Laptop) jederzeit einfach auszuschalten, um einen möglichen Datentransfer im Hintergrund auszuschließen sowie die Nutzung einer Kinderschutzsoftware für Eltern und Lehrer.

Eltern sollten vor allem darauf achten, dass die eigenen Kinder Informationen wie Hobbies, Schule oder Sportverein in sozialen Netzwerken nur mit ihren echten Freunden teilen. Der Nachwuchs kann sonst leicht von Fremden ausgespäht werden, mit unter Umständen unangenehmen Folgen. Täter geben so z.B. vor, dass sie auch Fan des Lieblingskünstlers des Kindes sind, um wie Gleichgesinnte zu erscheinen. Nicht selten entsteht so eine gefährliche vertraute Bindung. Vereinzelt kommen dabei sogar persönliche Treffen zustande, von denen die Eltern nichts erfahren. Vollständigen Report ansehen (PDF; englisch)
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