09 Februar 2012

Safer Internet Day – ein Fazit

Angst ist kein guter Berater. Schaut man sich die Programme zum "Safer Internet Day (SID)" der vergangenen Jahre an, so wird deutlich, dass diese Erkenntnis mittlerweile auch die Initiatoren jener Veranstaltung erreicht hat, die am 7. Februar in großen Teilen der Welt sattfindet und die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Netz schützen soll. In Europa ist die EU an der Finanzierung, Planung und Durchführung beteiligt. Auch aus ihren Erklärungen spricht das informelle Motto "Aufklärung statt Angst". Statt wie über Jahre hinweg schlichte Warnungen zu formulieren sowie mehr Kontrolle zu fordern, steht nun ein anderer Ansatz im Mittelpunkt: Gespräche mit Kindern über ihre Online-Aktivität und die Förderung ihrer Kreativität im Umgang mit dem Netz haben die üblichen Vorschläge auf die hinteren Plätze verwiesen: mehr Regeln, Vorschriften und Grenzen, Kontrollprogramme der Eltern etc. Weiterlesen
22 Dezember 2011

Nirgendwo surfen Kinder so oft unbeaufsichtigt im Netz wie in Bayern

Ein kleiner Knopf soll es künftig richten. Ein Klick und schon scheint Hilfe ganz nah. Mit einem sogenannten Notrufbutton will Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) im Internet einen zentralen Ruf für Kinder einrichten. Damit sollen sich künftig minderjährige Nutzer sofort an ein Internet-Kinderschutzzentrum wenden können, wenn sie Inhalte als bedrohlich erleben oder selbst etwa Opfer von Mobbing sind. Der Button, der noch nicht installiert ist, ist Teil der "Kinder- und Jugendnetzpolitik", der sich die Politikerin nun verschrieben hat. Weiterlesen
20 Dezember 2011

App: “Vodafone Child Protect”

Kostenlose App unterstützt Eltern dabei, ihren Kindern sichere Nutzung von Smartphones zu ermöglichen. Internet und Handy sind heute aus dem Familienalltag nicht mehr wegzudenken. Smartphones stehen bei vielen Kindern in diesem Jahr ganz oben auf dem Wunschzettel für Weihnachten. Vodafone unterstützt Eltern jetzt dabei, ihren Kindern die sichere Nutzung von Smartphones zu ermöglichen. Mit Vodafone Child Protect bietet das Unternehmen eine kostenlose App an, mit der Eltern Handyfunktionen für ihr Kind individuell und altersgerecht einrichten können. Da neben sicheren Produkten die frühe Vermittlung von Medienkompetenz wirksamster Schutz für Kinder und Jugendliche ist, unterstützt Vodafone auch im kommenden Jahr die Initiative "Schau Hin! - Was Deine Kinder machen", die Eltern praktische Orientierungs-hilfe zur Mediennutzung und -erziehung gibt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ARD, ZDF und TV Spielfilm haben die Initiative gemeinsam mit Vodafone Deutschland ins Leben gerufen. Weiterlesen

Hausaufgaben im Netz

Das Netz steckt voller Informationen, aber wie findet man die passenden Angebote, die zudem seriös und verwendbar sind, so dass die Kinder unbesorgt surfen können? Klar: Mit einer Suchmaschine. Aber leider sind die Ergebnisse der Suchabfragen nicht unbedingt zufriedenstellend. Schließlich stehen hier scheinbar wahllos wichtige Informationen neben Werbung oder Erotikangeboten. Das Internet ABC gibt Tipps, damit Sie Ihr Kind bei der Suche nach Informationen unterstützen und Kostenfallen und unseriöse Angebote vermeiden können. Zu den Tipps

Kinder im Internet: Erklärungen statt platter Verbote

Gespräche statt Verbote: Das empfiehlt das Landesmedienzentrum allen Eltern, die ihre Kinder vor den Gefahren des Internet schützen wollen. "Das Allerwichtigste ist, mit den Kindern im Gespräch zu bleiben und sie auf ihrem Weg durch das Internet zu begleiten", sagte der Direktor des Zentrums, Wolfgang Kraft, vor Beginn des Kongresses "Medienkompetenz gemeinsam stärken" am Samstag in der Hochschule der Medien in Stuttgart. "Verbote auszusprechen ist ganz schwierig, die umgehen Kinder geschickt." Weiterlesen

Sicher Stark Team

„Was hättest du denn gern vom Christkind?“ Haben Sie die Frage schon an Ihre Enkel, Neffen und Nichten oder Patenkinder gestellt? Auf dem Wunschzettel der Kleinen steht immer häufiger elektronisches Spielzeug, darunter Netbooks, Spiele, Handys. Alle Freunde haben so etwas, da soll das Kind nicht ausgeschlossen sein, findet die Familie. Also kauft man die Geräte. Und dann?

Ein Virus legt das System lahm, Klingeltöne und andere Abo-Fallen kosten eine Unmenge Geld, das Kind wird im Internet gemobbt und ist unglücklich, es wird spielsüchtig und ist nicht mehr zugänglich - Die virtuelle Welt kann so gefährlich sein wie ein Spaziergang durch einen dunklen Park. Da dürfen wir die Kinder nicht alleinlassen. Aber was tun? Nicht in jeder Familie sitzt ein PC- oder Internetspezialist, der weiß, worauf gerade Kinder besonders achten sollen, um ihre ungetrübte Freude an dem neuen Spielzeug zu behalten.

Hier können Sie ein Stück Sicherheit schenken: eins der Produkte des Sicher-Stark-Teams, einer deutschlandweit an Grundschulen aktiven Stiftung gegen Gewalt an Kindern. Die Sicher-Stark-Schulungen zum Internetschutz richten sich an Eltern und auch an Kinder:
  • Online-Seminare (sog. Webinare) für Eltern (Sicherheitstipps, Informationen, Fragemöglichkeit) und Kinder (interaktives Sicherheitstraining mit den Puppen Felix und Lara). Infos unter www.sicher-stark-team.de/sicher-stark-webinare. Gutscheine sind im Sicher-Stark-Shop erhältlich.
  • Die Video-DVD-Serie "So schützen Sie Ihr Kind vor den Gefahren des Internets!" für Eltern: Teil 1 und Teil 2. Für Kinder eine DVD von 100 Minuten, die ab Januar im Handel erhältlich ist. Vorbestellung im Sicher-Stark-Shop
Die Kinder erfahren in diesen Schulungen nicht nur, was man alles lieber nicht tun sollte, sondern auch, was man tun darf und was Spaß macht: mit Kinderbrowsern durchs Netz surfen, Kinderchats besuchen, neue Kinderseiten entdecken und dort spielen oder eine eigene Freundebuch-Seite anlegen und sich mit Freunden dort austauschen usw. Das alles jedoch in einem geschützten und überwachten Bereich, damit die Kinder sicher sind vor Abzocke und kriminellen Machenschaften. Das sind sinnvolle Geschenke mit Langzeitwirkung. Und Ihre Familie oder Freunde werden staunen, woher Sie diese Idee hatten….
28 November 2011

Wie nutzen Kinder in Deutschland das Internet?

Diese Frage beantwortet die aktuelle Studie der Medienforscherin von SUPER RTL, Carola Krebs. In ihrer Analyse wird deutlich, dass Kinder in Deutschland sehr gut mit Technik ausgestattet sind: 71 % haben einen PC zu Hause, mit dem sie surfen dürfen. Jedoch erst ab der 7. Klasse steht der Computer bei den meisten auch im eigenen Zimmer. Etwa 5 Millionen Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sind bereits regelmäßig online unterwegs. 89% der Eltern finden jedoch auch, das Kinder durch das Internet schnellen Zugriff auf gefährlichen Inhalten erhalten. Die spannende Frage ist und bleibt jedoch: Was machen Kinder im Internet? Chatten und Ballerspiele? Keineswegs. Der Studie zufolge surfen über 80% der Kinder auf Kinderseiten oder sie suchen nach Infos für die Schule. Die belibtestens Beschäftigungen sind dabei chatten und soziale Netzwerke nutzen. Ganze Studie ansehen (PDF)
25 November 2011

Peinliches auf Facebook: Warum die Eltern keine Freunde sein sollten

Auf der Website "Webfail.at" werden seit Jahren absurde, peinliche und lustige Facebook-Einträge und -Dialoge gesammelt. Die beiden Betreiber der Seite Nenad Marjanovic und Manuel Iber haben eine Auswahl von 500 ihrer Fundstücke jetzt in einem Buch gesammelt, dem stern.de Beispiele entnommen hat, die sich mit dem Phänomen von Eltern auf Facebook befassen. Weiterlesen

Elternportal: schulblog.de

Auf schulblog.de, dem Blog von Scout Schulranzen, finden Eltern zahlreiche Informationen zum Thema Schulanfang, Schulalltag und Co. In den einzelnen Rubriken findet man Wissenswertes zu Ernährung, Schulranzen, Hausaufgaben oder Sicherheit im Internet. www.schulblog.de Unter anderem wird die RAP AG präsentiert. Die RAP-AG ist eine Idee und die Initiative von Steffen Johr, Erzieher an der offenen Ganztagsgrundschule Bildchen in Aachen. Er hat zusammen mit Schülern ein Rap-Video zum Thema Kinder im Internet produziert.
14 November 2011

Kinder auf Facebook: Eltern meist Komplizen

Facebook erlaubt Kindern unter 13 Jahren nicht, einen eigenen Account anzulegen. Dass in der Praxis dennoch ein großer Teil der Zehnjährigen als Nutzer angemeldet ist, geschieht meist im Mitwissen der Eltern. Oft sind diese es sogar, die den Account ihrer Sprösslinge unter Angabe eines falschen Geburtsjahres erstellen, berichten US-Forscher im Online-Journal "First Monday". Ihre Befragung bei 1.000 Eltern zeigt eine große Sorglosigkeit gegenüber den Social-Web-Aktivitäten der Kinder. Teils haben schon Achtjährige ein eigenes Konto, so das Ergebnis. 19 Prozent der Zehnjährigen, 32 Prozent der Elfjährigen und 55 Prozent der zwölfjährigen Kinder der befragten Eltern waren auf Facebook vertreten. Weiterlesen
Kontakt: