22 September 2011

Lernportale: Spielend Englisch üben

Das World Wide Web hat einen großen Einfluss auf die Vermittlung von Wissen - nicht nur, was gelernt wird, wird immer mehr infrage gestellt, sondern auch wie: Müssen die Möglichkeiten des Internets und anderer digitaler Medien mehr in den deutschen Unterricht integriert werden? Viele Experten plädieren dafür, doch einfach nur online zu sein, bringt wenig - es braucht ein System. Der Mediendidaktiker André Lenich von der Initiative schulen-ans-netz.de sagt, dass allein der Zugang zu Internet oder digitalen Medien keine Lernvorteile für Schüler bringt. «Schülerinnen und Schüler können die Vorteile digitaler Medien nur dann wirklich nutzen, wenn sie wissen, wie das geht», stellt er fest. Das lernen sie allerdings nicht durch beiläufiges Surfen oder durch soziale Netzwerke wie SchülerVZ oder Facebook, sondern durch die systematische Auseinandersetzung mit didaktischen Angeboten aus der Welt des Internets. In einer Fotostrecke zeit news.de empfehlenswerte Lernportale. Artikel weiterlesen

Eltern fürchten Pornographie, ihre Kinder Abzockerei

Die sogenannten Digital Natives, die immer real, häufig online und bisweilen auch in virtuellen Parallelwelten leben. In den Vereinigten Staaten verbringen Jugendliche mittlerweile 7,5 Stunden am Tag mit digitalen Medien und damit mehr Zeit als mit Schlafen. In Deutschland liegt der Wert bei 5,5 Stunden; das ist manchmal mehr als die Unterrichtszeit in der Schule. Darauf vorbereitet sind die Kinder selten, weil schon viele Eltern mit der Beherrschung von Computern, Satellitenfernsehen, Spielekonsolen und Smartphones überfordert sind. Eltville und das Land haben sich deshalb darauf verständigt, dass „Jugend und soziale Medien“ ein Schwerpunkt auf dem 6. Hessischen Familientag ist am nächsten Samstag in der Sekt- und Weinstadt. Weiterlesen

Interview: Kinder starten im Netz

Frage: Mein Sohn ist sieben Jahre alt und kann inzwischen leidlich gut lesen und schreiben. Jetzt ist er ganz scharf darauf, im Internet zu surfen und zu spielen. Sollten wir, seine Eltern, ihm schon Zeit allein im Netz zugestehen?

Antwort: Als Schulkind darf Ihr Sohn sicher viele Dinge, die er als Kindergartenkind noch nicht durfte. Das macht Spaß, erweitert den Horizont und fördert seine Selbstständigkeit. Das ist alles gut so – aber egal, ob es um Sicherheit im Straßenverkehr oder den Umgang mit Fremden geht: Sie haben dies mit Ihrem Kind besprochen und geübt. Genauso sollten Sie jetzt das selbstständige Surfen mit Ihrem Sohn besprechen und üben. Antwort weiterlesen
28 Februar 2011

Bildungsstudie: Schulen haben deutlichen Nachholbedarf bei digitalen Medien

Die digitale Revolution macht weiterhin einen Bogen um den Unterricht an deutschen Schulen. Zwar verfügen 89,5 Prozent der Schulen bereits über Computer, allerdings steht in nur 7,5 Prozent der Fälle tatsächlich jedem Schüler im Klassenzimmer ein PC, Notebook oder Netbook zur Verfügung. Je mobiler und damit flexibler ein Gerät ist, desto häufiger wird es auch genutzt. Trotz dieser Situation sind die befragten Lehrkräfte zum Großteil mit der Ausstattung an digitalen Medien an ihren Schulen zufrieden, bemängeln aber gleichzeitig fehlende Konzepte, die geringe Zahl an Weiterbildungen sowie nicht schulgerechte Soft- und Hardware, um die digitalen Medien nachhaltig in den Unterricht zu integrieren. Weiterlesen Zur Studie
06 September 2010

Die Schule als Ganzes ist in Sachen digitale Medien ahnungslos

Menschen, denen der Wandel viel zu rasch geht und denen Wikis, Facebook, Twitter und andere Erscheinungen des digitalen Lebens ein Gräuel sind, können Trost in einer Konstante schöpfen: der Schule, an der diese Entwicklung weitgehend vorbeigeht.
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