Die sogenannten Digital Natives, die immer real, häufig online und bisweilen auch in virtuellen Parallelwelten leben. In den Vereinigten Staaten verbringen Jugendliche mittlerweile 7,5 Stunden am Tag mit digitalen Medien und damit mehr Zeit als mit Schlafen. In Deutschland liegt der Wert bei 5,5 Stunden; das ist manchmal mehr als die Unterrichtszeit in der Schule. Darauf vorbereitet sind die Kinder selten, weil schon viele Eltern mit der Beherrschung von Computern, Satellitenfernsehen, Spielekonsolen und Smartphones überfordert sind. Eltville und das Land haben sich deshalb darauf verständigt, dass „Jugend und soziale Medien“ ein Schwerpunkt auf dem 6. Hessischen Familientag ist am nächsten Samstag in der Sekt- und Weinstadt. Weiterlesen
Braucht man einen Computer, um Rechnen zu lernen? Ist das Web erforderlich, um Lesen und Schreiben zu lernen? Vermutlich nicht. Lernen kann man auch ohne Computer. Tatsächlich wurde schon vor Jahren festgestellt, dass der Computereinsatz an Schulen die Kinder nicht klüger gemacht hatte. Haben also jene Pädagogen Recht, die sich von einem verstärkten IT-Einsatz in Schulen nicht viel versprechen? Gerade für junge Menschen, die als "Digital Natives" eine Welt ohne Web nicht mehr kennen, ist das Web Teil der Lebenswirklichkeit. In sozialen Netzwerken wie Facebook, SchülerVZ oder Lokalisten sind sie längst zu Hause, dort und auf Plattformen wie YouTube begegnen sie sich, kommunizieren sie untereinander, organisieren sie ihr gesamtes Leben, also auch Aktivitäten, die mit Computer oder Internet gar nichts zu tun haben. Wer heute Abitur macht, arbeitet häufig schon an seinem dritten oder vierten Computer. Wie aber muss Kindern und Jugendlichen eine Schule erscheinen, für die Computer und Web allenfalls eine periphere Rolle spielen? Was kann ihnen eine Schule geben, in der IT in einem abgesonderten Computer-Raum stattfindet, einmal pro Woche unter Anleitung einer dafür abgestellten Lehrkraft? Weiterlesen
Viele Kinder und Jugendliche können sich ein Leben ohne Internet und Handy nicht vorstellen. Ihr letzter Blick am Abend und der erste am Morgen fallen aufs Handy: Sind SMS gekommen? Und dann zum Computer. Man nennt sie die "Digital Natives". Sie bringen wahrscheinlich einen viel stärkeren Umbruch mit sich, der auch alle anderen Menschen betrifft. Es ist die Gruppe, die man als "Generation Internet" bezeichnet: junge Menschen, die nie ein Telefon mit Wählscheibe bedient und den Sendeschluss im Fernsehen nicht mehr kennengelernt haben. Sie erfahren die heutigen revolutionären Medien ganz anders als die Älteren – und durch die Medien nehmen sie die Welt auch ganz anders wahr. Weiterlesen
„Digital Natives“ ist ein Schlagwort, das sich in den letzten Jahren sehr etabliert hat. Mit der Übersetzung „Digitale Eingeborene“ können viele aber genauso wenig anfangen, wie mit dem englischen Pendant. Was also steckt hinter diesem ominösen Begriff und was haben Menschen der jüngsten Generation damit zu tun? medienbewusst.de sprach darüber mit Urs Gasser, Professor für Informationsrecht an der Universität St. Gallen und Direktor des Berkman Centers der Harvard University.
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