12 Prozent der Eltern gaben in einer internationalen Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos an, dass ein Kind ihres Haushalts bereits Opfer von Cyber-Mobbing war.
Vor allem in Indien (32%), Brasilien (19%), Saudi Arabien (19%), Kanada (18%) und den USA (15%) waren Kinder von dem Mobbing übers Internet oder Mobiltelefone betroffen. In Deutschland gaben das nur sieben Prozent der befragten Eltern an. Insgesamt befragte Ipsos in 24 Ländern 18.687 Personen online. Weiterlesen
Obwohl das Internet heute mehr Möglichkeiten für Bildung und Information bietet denn je zuvor, hat es auch Ausmaß und Potential von Bedrohungen für Kinder vergrößert. Der neue UNICEF-Report „Child Safety Online: Global Challenges and Strategies” bietet einen umfassenden Einblick in die Risiken junger Menschen online sowie eine Grundstruktur für den Schutz der Kinder vor der dreifachen Gefahr: Abbildungen von Kindesmissbrauch, Online Grooming und Cyberbullying. Weiterlesen
Mobbing im Klassenzimmer, per SMS oder im Internet ist unter deutschen Schülern weit verbreitet. In Zeiten des Internets nimmt vor allem das Cybermobbing drastisch zu. 37° porträtiert drei betroffene Jugendliche - Sylvia, Ninti und Tobias - und ihre Versuche, mit Hilfe von Eltern und Lehrern den Psychoterror zu überstehen und aus der Opferrolle herauszufinden. Wenn Menschen im Internet bloßgestellt, beleidigt oder verleumdet werden, spricht man von Cyber-Mobbing. Karl Dambach, vom Verein Mobbing-Intervention und Prävention in der Schule e.V., erklärt, was das Cyber-Mobbing vom Mobbing in der Schule unterscheidet und wo im Netz gemobbt wird. Zum Interview
Quelle: ZDF Mediathek.
Studenten der Berner Schule für Gestaltung haben verschiedene Plakate entworfen, mit denen sie auf Cybermobbing aufmerksam machen. «Auch bei uns kam das schon vor», so Ben Hüter, Leiter Abteilung visuelle Kommunikation. Das erste Mal seien es Mail-Attacken gewesen, heute würden fürs Mobbing vor allem Social Media verwendet. Die Plakatserie wurde in Zusammenarbeit mit Experten der Berner Gesundheit realisiert, die die Ergebnisse künftig für ihre Arbeit verwenden werden. Ausgestellt werden die Plakate ab dem 6. Dezember im Hauptgebäude an der Schänzlihalde in Bern.
Foto: http://www.20min.ch
Die EU-Agentur ENISA (European Network and Information Security Agency) hat einen neuen Bericht über Cyber-Mobbing und Online-Grooming veröffentlicht. Dieser warnt davor, dass der Missbrauch von Daten besondern Minderjährigen schaden kann. Der Bericht identifiziert die wichtigsten neu aufkommenden Risiken und gibt 18 nicht-technische Tipps. Einige der Empfehlungen sind z.B. spezielle Sicherheitseinstellungen für Kinder und Jugendliche; Atersfreigabe und ent- sprechende Einstufungen auch für das Internet; die Möglichkeit, mit dem Internet verbundene Geräte (Handy, iPod, Laptop) jederzeit einfach auszuschalten, um einen möglichen Datentransfer im Hintergrund auszuschließen sowie die Nutzung einer Kinderschutzsoftware für Eltern und Lehrer.
Einer Umfrage des Forsa-Instituts zu Folge war jeder dritte Schüler in Deutschland mindestens einmal Opfer von Mobbing via Internet oder Handy. Die News-Seite ka-new.de hat daher eine Umfrage gestartet mit der Frage "Hilft ein Handyverbot an Schulen gegen Cybermobbing?" Fast 40% der Leser halten demnach ein Handyverbot an Schulen für sinnlos im Kampf gegen Cybermobbing. "Ein Verbot dämmt Mobbing vielleicht ein, aber ist nicht der richtige Lösungsansatz. Es sollte eher aufgeklärt werden.", so die Leser. Mobber finden andere Wege, um ihre Opfer zu beleidigen. Weiterlesen Cybermobbing (auch Cyber-Bullying genannt) beschreibt das absichtliche Bloßstellen, Bedrohen, Beleidigen oder Belästigen anderer unter Verwendung moderner Kommunikationsmittel. Was sich früher lediglich auf dem Schulhof abspielte, geschieht heute zunehmend virtuell. Cyber-Mobbing findet überwiegend im Internet z.B. via Instant Messenger wie Skype oder ICQ, E-Mails, in Sozialen Netzwerken oder durch Videos auf Youtube statt. Aber auch per Handy kann Cybermobbing vollzogen werden, z.B. durch lästige Anrufe oder SMS. Gerade bei Cybermobbing zwischen Kindern und Jugendlichen kennen sich Opfer und Täter meist auch in der „realen“ Welt, z.B. vom Schulhof oder dem Wohnviertel. Üble Nachrede, Bloßstellung und Cybermobbing sind Straftaten und fallen unter die Straftatbestände von übler Nachrede oder Recht am eigenen Bild. Cybermobbing zählt zu eines der größten Gefahren im Internet.