09 Februar 2012

Safer Internet Day – ein Fazit

Angst ist kein guter Berater. Schaut man sich die Programme zum "Safer Internet Day (SID)" der vergangenen Jahre an, so wird deutlich, dass diese Erkenntnis mittlerweile auch die Initiatoren jener Veranstaltung erreicht hat, die am 7. Februar in großen Teilen der Welt sattfindet und die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Netz schützen soll. In Europa ist die EU an der Finanzierung, Planung und Durchführung beteiligt. Auch aus ihren Erklärungen spricht das informelle Motto "Aufklärung statt Angst". Statt wie über Jahre hinweg schlichte Warnungen zu formulieren sowie mehr Kontrolle zu fordern, steht nun ein anderer Ansatz im Mittelpunkt: Gespräche mit Kindern über ihre Online-Aktivität und die Förderung ihrer Kreativität im Umgang mit dem Netz haben die üblichen Vorschläge auf die hinteren Plätze verwiesen: mehr Regeln, Vorschriften und Grenzen, Kontrollprogramme der Eltern etc. Weiterlesen
17 Januar 2012

60% der Cyber-Mobbing-Opfer auf Facebook

12 Prozent der Eltern gaben in einer internationalen Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos an, dass ein Kind ihres Haushalts bereits Opfer von Cyber-Mobbing war. Vor allem in Indien (32%), Brasilien (19%), Saudi Arabien (19%), Kanada (18%) und den USA (15%) waren Kinder von dem Mobbing übers Internet oder Mobiltelefone betroffen. In Deutschland gaben das nur sieben Prozent der befragten Eltern an. Insgesamt befragte Ipsos in 24 Ländern 18.687 Personen online. Weiterlesen      

Neuer UNICEF-Report: Risiken und Chancen für Kinder im Netz

Obwohl das Internet heute mehr Möglichkeiten für Bildung und Information bietet denn je zuvor, hat es auch Ausmaß und Potential von Bedrohungen für Kinder vergrößert. Der neue UNICEF-Report „Child Safety Online: Global Challenges and Strategies” bietet einen umfassenden Einblick in die Risiken junger Menschen online sowie eine Grundstruktur für den Schutz der Kinder vor der dreifachen Gefahr: Abbildungen von Kindesmissbrauch, Online Grooming und Cyberbullying. Weiterlesen
09 Dezember 2011

Mobbing-App: Top oder Flop

sueddeutsche zeitung Mobbing-App oder harmloses Schülerspiel? Nutzer des Jugendportals SchülerVZ können in der Anwendung "VZ Pausenhof" ihre Mitschüler bewerten - auch negativ. Blogger werfen den VZ Netzwerken nun vor, mit zwielichtigen Methoden gegen ihre sinkende Bedeutung ankämpfen zu wollen. Weiterlesen
08 Dezember 2011

37 Grad Sendung über Cybermobbing

Mobbing im Klassenzimmer, per SMS oder im Internet ist unter deutschen Schülern weit verbreitet. In Zeiten des Internets nimmt vor allem das Cybermobbing drastisch zu. 37° porträtiert drei betroffene Jugendliche - Sylvia, Ninti und Tobias - und ihre Versuche, mit Hilfe von Eltern und Lehrern den Psychoterror zu überstehen und aus der Opferrolle herauszufinden. Wenn Menschen im Internet bloßgestellt, beleidigt oder verleumdet werden, spricht man von Cyber-Mobbing. Karl Dambach, vom Verein Mobbing-Intervention und Prävention in der Schule e.V., erklärt, was das Cyber-Mobbing vom Mobbing in der Schule unterscheidet und wo im Netz gemobbt wird. Zum Interview Quelle: ZDF Mediathek.
02 Dezember 2011

Plakat gegen Cybermobbing

Studenten der Berner Schule für Gestaltung haben verschiedene Plakate entworfen, mit denen sie auf Cybermobbing aufmerksam machen. «Auch bei uns kam das schon vor», so Ben Hüter, Leiter Abteilung visuelle Kommunikation. Das erste Mal seien es Mail-Attacken gewesen, heute würden fürs Mobbing vor allem Social Media verwendet. Die Plakatserie wurde in Zusammenarbeit mit Experten der Berner Gesundheit realisiert, die die Ergebnisse künftig für ihre Arbeit verwenden werden. Ausgestellt werden die Plakate ab dem 6. Dezember im Hauptgebäude an der Schänzlihalde in Bern. Foto: http://www.20min.ch
22 November 2011

Wie New Jersey Mobbing an Schulen verhindern will

sueddeutsche zeitung Der Suizid eines Mobbing-Opfers ist Auslöser für ein neues Gesetz im amerikanischen Bundesstaat New Jersey: Es soll Schikane an Schulen und Universitäten stoppen, gilt als das strengste der USA und nimmt vor allem Cyber-Mobbing ins Visier. Kritiker befürchten allerdings eine Anzeigen- und Prozesslawine. Weiterlesen
15 November 2011

Cybermobbing: Im Norden sind mehr Jugendliche betroffen

klicksafe In Norddeutschland wurden bereits 38 Prozent der zwischen 14 und 20-Jährigen (das entspricht mehr als 320.000 Betroffenen) Opfer von Cybermobbing. Damit liegen die Jugendlichen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich an erster Stelle, so die Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. 16 Prozent der Opfer wurden im Internet oder übers Handy direkt bedroht oder beleidigt - genauso viele litten bereits unter Verleumdungen. Die Internetidentität jedes Zehnten wurde missbraucht und rund sieben Prozent wurden Opfer von sozialer Ausgrenzung. Auch hier führt der Norden die Rangliste an. Weiterlesen

Neue Studie über Cybermobbing & Grooming

Die EU-Agentur ENISA (European Network and Information Security Agency) hat einen neuen Bericht über Cyber-Mobbing und Online-Grooming veröffentlicht. Dieser warnt davor, dass der Missbrauch von Daten besondern Minderjährigen schaden kann. Der Bericht identifiziert die wichtigsten neu aufkommenden Risiken und gibt 18 nicht-technische Tipps. Einige der Empfehlungen sind z.B. spezielle Sicherheitseinstellungen für Kinder und Jugendliche; Atersfreigabe und ent- sprechende Einstufungen auch für das Internet; die Möglichkeit, mit dem Internet verbundene Geräte (Handy, iPod, Laptop) jederzeit einfach auszuschalten, um einen möglichen Datentransfer im Hintergrund auszuschließen sowie die Nutzung einer Kinderschutzsoftware für Eltern und Lehrer.

Eltern sollten vor allem darauf achten, dass die eigenen Kinder Informationen wie Hobbies, Schule oder Sportverein in sozialen Netzwerken nur mit ihren echten Freunden teilen. Der Nachwuchs kann sonst leicht von Fremden ausgespäht werden, mit unter Umständen unangenehmen Folgen. Täter geben so z.B. vor, dass sie auch Fan des Lieblingskünstlers des Kindes sind, um wie Gleichgesinnte zu erscheinen. Nicht selten entsteht so eine gefährliche vertraute Bindung. Vereinzelt kommen dabei sogar persönliche Treffen zustande, von denen die Eltern nichts erfahren. Vollständigen Report ansehen (PDF; englisch)
09 November 2011

Umfrageergebnis: Aufklärung statt Handyverbot hilft gegen Cybermobbing

Einer Umfrage des Forsa-Instituts zu Folge war jeder dritte Schüler in Deutschland mindestens einmal Opfer von Mobbing via Internet oder Handy. Die News-Seite ka-new.de hat daher eine Umfrage gestartet mit der Frage "Hilft ein Handyverbot an Schulen gegen Cybermobbing?" Fast 40% der Leser halten demnach ein Handyverbot an Schulen für sinnlos im Kampf gegen Cybermobbing. "Ein Verbot dämmt Mobbing vielleicht ein, aber ist nicht der richtige Lösungsansatz. Es sollte eher aufgeklärt werden.", so die Leser. Mobber finden andere Wege, um ihre Opfer zu beleidigen. Weiterlesen

Cybermobbing (auch Cyber-Bullying genannt) beschreibt das absichtliche Bloßstellen, Bedrohen, Beleidigen oder Belästigen anderer unter Verwendung moderner Kommunikationsmittel. Was sich früher lediglich auf dem Schulhof abspielte, geschieht heute zunehmend virtuell. Cyber-Mobbing findet überwiegend im Internet z.B. via Instant Messenger wie Skype oder ICQ, E-Mails, in Sozialen Netzwerken oder durch Videos auf Youtube statt. Aber auch per Handy kann Cybermobbing vollzogen werden, z.B. durch lästige Anrufe oder SMS. Gerade bei Cybermobbing zwischen Kindern und Jugendlichen kennen sich Opfer und Täter meist auch in der „realen“ Welt, z.B. vom Schulhof oder dem Wohnviertel. Üble Nachrede, Bloßstellung und Cybermobbing sind Straftaten und fallen unter die Straftatbestände von übler Nachrede oder Recht am eigenen Bild. Cybermobbing zählt zu eines der größten Gefahren im Internet.

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