25 Januar 2012

Keine Webcams für Kinder und Jugendliche…

„Anonymität spielt im Internet eine große Rolle“, sagte der Kriminaloberkommissar. In der Vergangenheit sei es immer wieder zu sexuellen Übergriffen gekommen, weil sich junge Mädchen mit ihren angeblich gleichaltrigen Chatpartnern getroffen haben. „Neugierde, Stress in der Familie oder auch Trauer sind die Gründe, warum sich Jugendliche auf Treffen mit den Internetbekannschaften einlassen.“ Naives und unüberlegtes Verhalten vieler junger Leute erhöhe zudem die Risiken eines Datenmissbrauchs: Oftmals veröffentlichten gerade Jugendliche vorschnell Fotos, Namen und Handynummern im Internet. Weiterlesen
25 Oktober 2011

Dolphin Secure im Test

Die in Deutschland ansässige Dolphin Media Germany AG präsentiert mit dolphin secure ein speziell für Kinder abgestimmtes System, welches diese effektiv vor schädlichen Inhalten im Internet sowie gegebenenfalls Fremden schützen soll. Die Software ist dabei eng mit einer Verifizierung beim Kauf und Erhalt sowie der Nutzung selbst in Form eines Fingerprint-Readers verknüpft. In unserem nachfolgenden Artikel werden wir dieses Angebot daher etwas genauer unter die Lupe nehmen. Weiterlesen

Institut für Medienkompetenz veröffentlicht Fyler zu Cybermobbing

Im Institut für Medienkompetenz arbeiten vier Medien-Fachleute zusammen, unterstützt durch externe geschulte und zertifizierte Partner. Das IfM hat nun einen neuen Flyer zum Themenbereich Cyber-Mobbing veröffentlicht. Der Flyer stellt in verständlichen Worten das Problem rund um Cyber-Mobbing dar und gibt Expertentipps. Flyer herunterladen (PDF)

Bundesfamilienministerium über Cybermobbing

Wie kann man sich und andere vor Cyber-Mobbing schützen? Was lässt sich unternehmen, wenn man bereits Opfer einer Mobbing-Attacke im Internet wurde? Welche Ansprechpartner gibt es, und an wen kann man sich wenden? Antworten auf diese und zahlreiche andere Fragen, sowie Tipps, Informationen und Links zum Thema finden Sie unter www.bmfsfj.de/cybermobbing. Das Angebot wendet sich an Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie an Kinder und Jugendliche selbst.

Wer mobbt, fliegt raus

Frankreichs Erziehungsminister geht gegen Cyber-Mobbing bei Schülern vor. Wer seine Mitschüler bei Facebook mobbt, fliegt raus – das Konto wird gesperrt. Darauf hat sich das Ministerium mit dem Netzwerk geeinigt. Radiobeitrag auf SWR3 hören

Kinder machen sich fit gegen Cyber-Mobbing

Cybermobbing ist kein Kinderspiel! Schüler werden gehänselt und im Internet bloßgestellt. Fotos werden manipuliert, peinliche Videos eingestellt, anonyme Trash-Accounts erstellt und unwahre Gerüchte verbreitet. In einem Training an der Universität Trier lernen Kinder einen kritischen Umgang mit dem Internet. [...] Das Training ist auf zwölf Kinder im Alter von zehn bis elf Jahren beschränkt und findet ab 7. Mai an sieben Terminen im Mai an der Universität Trier statt. Nähere Informationen stehen auf den Seiten von Kinder-Uni (www.kinderuni.uni-trier.de) und Psychologischem Ambulatorium der Universität Trier oder können per Email (ferring@uni-trier.de) erfragt werden.
26 April 2011

Cybermobbing an Schulen: Ein Fünftel der Jugendlichen direkt betroffen

Die Zeiten, in denen Cyber-Mobbing als Ausnahme- phänomen galt, sind vorbei. Dies deutet eine Pilotstudie der Universität Hohenheim an zwei Schulen im Raum Stuttgart an. Mehr als ein Fünftel der befragten 409 Schüler (insgesamt 22,1 Prozent) haben demnach schon persönliche Erfahrungen mit dem Phänomen. Vor allem Schülerinnen und Jüngere werden zur Zielscheibe der virtuellen Angriffe. So hatten die weiblichen Befragten ein 6fach erhöhtes Risiko, Opfer von Cybermobbing zu werden. Täter sind dagegen häufig gut integrierte Kinder aus der Mitte der Klasse. Die vorliegende Studie ist ein Beitrag zum Themenjahr 2011 „Universität Hohenheim – stark durch Kommunikation“. Weiterlesen

Shakespeare & Social Media gegen Cybermobbing

William Shakespeare, einer der größten Schriftsteller der englischen Sprache, trifft auf Facebook. Der Weekly Reader will vom 26. bis 28. April zusammen mit dem Ophelia-Projekt und der White Plains High School ein Shakespeare-Drama auf Facebook aufführen. Much Ado About Nothing werden auf einer speziellen Webseite durch Status-Updates, Beiträge, Bilder und Videos präsentiert. Die Schülerinnen und Schüler haben dazu beigetragen, einzelne Seiten für ihre Charaktere komplett mit Bildern, Biographien Likes zu erstellen. Das Projekt wird sowohl als pädagogische Ressource sowie als ein Instrument zur Bekämpfung der Cyber-Mobbing genutzt. Shakespeare wurde modernisiert mittels aktueller Kleidung der Akteure und Anpassung der teilweise komplizierten Sprache. Das Stück wird an heutige Zeiten adaptiert werden, insbesondere hinsichtlich der Dialoge und Themen, die relevant für Studenten sind. Das Stück dreht sich um Themen wie Gerüchte und Beschimpfungen, wodurch es einen idealen Übergang zu Cyber-Mobbing bildet. Weiterlesen (English)

Institutionen: Internet Beschwerdestelle

Was tun, wenn man auf jugendgefährdende Inhalte im Netz stößt, von Cyber-Mobbing betroffen ist oder illegale Downloads findet? Die Internet Beschwerdestelle hilft. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimediadiensteanbieter FSM betreiben gemeinsam die Webseite www.internet-beschwerdestelle.de und bieten Usern so die Möglichkeit, sich über einen sicheren Umgang mit dem Internet zu informieren und Beschwerden einzureichen. Darüber hinaus betreiben sie seit Jahren Hotlines zur Entgegennahme von Beschwerden über illegale und gefährdende Internetinhalte. Beschwerde einreichen
23 März 2011

Prügel-Attacke: Isharegossip kommt auf den Index

Prügel-Attacke auf isharegossip In Berlin hat das Internet-Mobbing auf der umstrittenen Website isharegossip zu einem Ausbruch von Gewalt geführt. Eine Hetzkampagne auf der Seite war Auslöser für eine Schlägerei in Wedding, bei dem ein 17-Jähriger von 20 Jugendlichen bis zur Bewusstlosigkeit zusammengeschlagen und -getreten wurde. Dabei wollte der Schüler seine 18-jährige Freundin nur vor dem Cyber-Mobbing der Mitschülerinnen in Schutz nehmen. Der Vorfall ereignete sich am Sonnabend, am Montag nahm die Polizei sechs Tatverdächtige fest. Das Opfer Bahadir D. liegt schwer verletzt in einem Krankenhaus. Inzwischen will die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien die Seite als gefährlich einstufen. Der Polizei gelang es am Montag, sechs Tatverdächtige – drei Jungen und drei Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren – zu ermitteln und festzunehmen und dem zuständigen Kommissariat für Jugendgruppengewalt der Polizeidirektion 1 übergeben. Während die Mädchen freikamen, wurden die Jungen am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt, der sie allerdings am Nachmittag ebenfalls wieder auf freien Fuß setzte. Weiterlesen

Cyber-Mobbing (auch Cyber-Bullying genannt) beschreibt das absichtliche Beleidigen, Bloßstellen, Bedrohen oder Belästigen anderer mittels moderner Kommunikationsmittel. Was sich früher lediglich auf dem Schulhof abspielte, geschieht heute zunehmend virtuell. Cyber-Mobbing findet überwiegend im Internet z.B. via Instant Messenger wie Skype oder ICQ, E-Mails, in Sozialen Netzwerken oder durch Videos auf Youtube statt. Aber auch per Handy kann Cyber-Mobbing vollzogen werden, z.B. durch lästige Anrufe oder SMS. Gerade bei Cyber-Mobbing zwischen Kindern und Jugendlichen kennen sich Opfer und Täter meist auch in der „realen“ Welt, z.B. vom Schulhof oder dem Wohnviertel. Üble Nachrede, Bloßstellung und Cybermobbing sind Straftaten und fallen unter die Straftatbestände von übler Nachrede oder Recht am eigenen Bild.

Kontakt: