10 Januar 2012

Comeback der Handkurbel

Das internationale "One Laptop per Child"-Projekt (OLPC) will Kindern in ärmeren Regionen Zugang zu einem Computer und zum Internet ermöglichen. Mit dem XO-3 hat das Projekt nun eine zweite Rechnergeneration vorgestellt. Statt wie zuvor auf ein Laptop-Design mit drehbarem Bildschirm zu setzen, haben die Aktivisten um den MIT-Forscher Nicholas Negroponte ein Tablet entwickelt. Außerordentlich spektakulär sieht das auf der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas vorgestellte 8-Zoll-Gerät allerdings nicht aus. Wie schon das Vormodell, ist auch das neue Tablet in Grün und Weiß gehalten und ist robust und kompakt. Weiterlesen

klicksafe-Tipps für Eltern zu Internet- und Computerspiel- abhängigkeit

klicksafe Unter dem Motto „Damit der Spaß nicht aus dem Ruder läuft“ hat die EU-Initiative klicksafe in diesem Flyer notwendiges Elternwissen zur Internet- und Computerspielabhängigkeit zusammengestellt. In zehn kompakten Kapiteln liefert der Flyer Informationen und konkrete Handlungsempfehlungen zum Thema „Internet- und Computerspielabhängigkeit“. Neben wichtigen Hintergrundinformationen werden auch Zeitvorgaben für Computer- und Konsolenspiele oder Alternativen zu virtuellen Erfahrungen vorgestellt. Eine erste Einschätzung, ob ein Kind bereits von einer Abhängigkeit betroffen ist, ermöglicht die Checkliste zum Selbsttest. Sollte sich das Kind bereits in der Medienwelt verloren haben, finden Eltern wertvolle Tipps und Anlaufstellen für professionelle Hilfe. Zur Broschüre

Computerspiele: Wieviel Bits sind gut für Kinder?

Viele Kinder verbringen viel Zeit am PC und an der Spielkonsole. Schult das Gamen und Surfen wichtige Fähigkeiten - oder trainieren Kinder etwas, das sie gar nicht brauchen? Ein Pro und ein Contra von Expertinnen. [...] Woher kommt die Faszination für Computerspiele? Zum einen reizt es Kinder, beim Spielen etwas bewegen zu können: Wenn sie etwas anklicken, erscheint eine Animation. Anders als beim Fernsehen können Kinder die Aktion auf dem Bildschirm beeinflussen. Es erscheinen Bilder und Töne und sie können aktiv mit machen – das fasziniert Kinder. Weiterlesen
15 November 2011

Computerspiele fördern die Intelligenz von Kindern

PC- und Konsolenspiele sind auch ohne Killerspieldebatte bei Eltern, Pädagogen und Politikern ein heißes Eisen. Kürzlich hat ein von der Universität Würzburg betreutes Team festgestellt, dass sich der Einsatz ausgewählter Computerspiele überraschend positiv auf die Intelligenz von Kindern auswirken kann. Im Durchschnitt konnte die Auffassungsgabe der Kinder um 11 IQ-Punkte gesteigert werden. Weiterlesen

Ab wann ist mein Kind reif fürs Internet?

focus schule Gegenfrage: Wann schicken Eltern ihr Kind allein über die Straße oder auf den Spielplatz? Genau dann, wenn sie sich sicher sind, dass das Kind weiß, was es tun darf und was es eher lassen sollte. Und genau das gilt auch fürs Arbeiten am PC und im Internet. Denn wie das Kind an einem PC arbeiten kann, wird ihm nicht in die Wiege gelegt. Martin Müsgens, Lehrer und Referent der EU-Initiative klicksafe, beantwortet bei Focus Schule Fragen zum Thema Medienerziehung. Weiterlesen

Kinderzimmer 2.0: Zwischen Pampers und iPad

Marie wird bald drei Jahre alt, das iPad ihrer Eltern bedient sie schon seit letztem Jahr. Entweder sucht sie sich im Internet Videos zu Kinderliedern zum Mitsingen und tanzt dazu, oder sie versucht eines der Lernspiele, die Mama und Papa auf dem Tablet-PC installiert haben. Hier soll sie Buchstaben einsetzen, da kann sie sich Tierstimmen anhören und mit einer App ihr erstes Puzzle versuchen.

Keine ungewöhnliche Entwicklung, weiß Medienpsychologin Tanja Jadin. Kinder kommen immer früher mit Medien in Verbindung. Dabei spiele das Einstiegsalter nicht die wichtigste Rolle: „Ein Einstiegsalter zur Mediennutzung ist schwer zu benennen. Generell sollte aber gelten, umso jünger die Kinder, umso weniger sollte nicht nur Internet, sondern auch das Fernsehen genutzt werden“, sagte sie gegenüber newsecho.de. Weiterlesen
12 Oktober 2011

Ted Talk: Der Computer als Lernwerkzeug

Bildungs-Wissenschaftler Sugata Mitra greift eines der größten Probleme der Erziehung - die besten Lehrer und Schulen existieren nicht, wo sie am meisten benötigt werden. In einer Reihe von Experimenten in New Delhi, Südafrika oder Italien, stellte er Kindern einen Computer mit Zugriff auf das Internet zur Verfügung. Mit erstaunlichen Ergebnissen. Die Kinder begannen wie von selbst mit dem Computer umzugehen und das teilweise mit großen Sprachbarrieren. Einige Gruppen begannen Musik aufzunehmen oder Filme zu drehen.



Quelle: http://www.ted.com

Lernen im Netz: Weg mit vergilbten Büchern

Das Internet scheint an deutschen Schulen noch immer nicht richtig angekommen. Dabei sind die sogenannten neuen Medien nach knapp zwanzig Jahren öffentlicher Nutzung kaum noch als neu zu bezeichnen. An Schulen bleiben sie die Ausnahme: Fast jeder zweite deutsche Schüler nutzt nur selten oder nie das Internet im Unterricht, fand der Branchenverband Bitkom heraus. Schade, denn heute wachsen Kinder mit dem Netz auf, ein Alltag offline ist bei 10- bis 18-Jährigen undenkbar. Das gilt auch für die künftige Arbeitswelt der jetzigen Schülergeneration: Ohne beste PC- und Internetkenntnisse kommt ein Berufsanfänger heute nicht weit. Umso schlimmer, dass die Schulen sich noch immer nicht umgestellt haben. Zwar gibt es seit einigen Jahren Informatikunterricht und Computerräume - doch beides ist meistens, sobald es im Lehrplan verankert wurde, längst überholt. Gerade deshalb ist es an den Lehrern, die Kenntnisse der Schüler sowie deren private Computerfähigkeiten in den Unterricht einzubinden. Weiterlesen
28 September 2011

Computer besser nicht ins Kinderzimmer

Der Standort des Computers hat großen Einfluss darauf, wie oft ihn Kinder nutzen. Eltern sollten deshalb am besten einen Platz außerhalb des Kinderzimmers wählen, der von allen genutzt werden kann. Im eigenen Zimmer sei die Verlockung für Jugendliche oft zu groß, den PC häufiger als abgemacht einzuschalten. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) hin. Weiterlesen
18 September 2011

Doppelte Schlagkraft gegen Kriminalität im Internet

Bayerns Justiz- und Verbraucherministerin Dr. Beate Merk fährt beim Schutz von Kindern zweigleisig: "Kinder und Jugendliche verbringen heute häufig mehr Zeit am Computer als in der Schule. Und dabei ist jeder zweite Jugendliche auch noch unbeaufsichtigt! Ein guter Grund, Kinder und Jugendliche für den Umgang mit den neuen Medien fit zu machen. Allein reicht das aber sicher nicht aus, um Kinder und Jugendliche vor Kriminellen im Netz zu schützen. Deshalb brauchen wir eben auch ganz klare Schutzmaßnahmen und eine effektive Strafverfolgung!" Weiterlesen
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