25 Januar 2012

Keine Webcams für Kinder und Jugendliche…

„Anonymität spielt im Internet eine große Rolle“, sagte der Kriminaloberkommissar. In der Vergangenheit sei es immer wieder zu sexuellen Übergriffen gekommen, weil sich junge Mädchen mit ihren angeblich gleichaltrigen Chatpartnern getroffen haben. „Neugierde, Stress in der Familie oder auch Trauer sind die Gründe, warum sich Jugendliche auf Treffen mit den Internetbekannschaften einlassen.“ Naives und unüberlegtes Verhalten vieler junger Leute erhöhe zudem die Risiken eines Datenmissbrauchs: Oftmals veröffentlichten gerade Jugendliche vorschnell Fotos, Namen und Handynummern im Internet. Weiterlesen
14 Dezember 2011

Facebook startet Programm zur Bekämpfung von Selbstmord

Facebook hat eine Initiative gestartet, mit der Mitglieder des sozialen Netzwerkes, die Selbstmordgedanken gepostet haben, die Möglichkeit bekommen, sofort mit einem Krisen-Berater verbunden zu werden. Das Programm ist ab sofort verfügbar und Mitarbeiter der National Suicide Prevention Lifeline sind 24 Stunden am Tag online, um via Facebook Chat mit gefährdeten Personen zu sprechen.

Das Ganze funktioniert wie folgt: Wenn jemand Selbstmordgedanken auf dem Profil eines Freundes auf Facebook entdeckt, kann er einen Link unter dem Post anklicken und es somit sofort an Facebook senden. Facebook wiederum schickt nachh eine Nachricht an die betroffene Person, die den Selbstmord-Kommentar geschrieben hat. Zuvor hatte Facebook Betroffenen lediglich geraten eine Hotline anzurufen. Nun ist das soziale Netzwerk einen Schritt weiter gegangen und bietet Betroffenen driekt einen einen Link zu einem vertraulichen Facebook Chat an. "Wir haben von vielen Menschen gehört, dass sie zwar mit jemandem reden wollen, aber nicht anrufen möchten. Daher ist Instant Messaging perfekt." sagte Lidia Bernik, Projekt Manager von Lifeline.

Facebook wird keine Posts nach auffälligen Wörtern oder Sätzen scannen. Zum Einen wäre dies logitisch sehr aufwendig, zum Anderen sähen viele darin eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Daher setzt Facebook hierbei gezielt auf Freunde der Betroffenen, die diese sehr gut kennen und einschätzen können, wenn ernsthaft Gefahr besteht. Original Nachricht auf zdnet.com lesen (EN)

Kinder lernen sicher surfen

Die Luzerner Polizei hat schon vor Jahren das Risikopotential für Kinder im Internet erkannt. Sie blieb nicht untätig und startete, ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges Projekt. Zu diesem Thema gibt es viele Hinweise und Richtlinien, für das sichere Surfen Ihrer Kinder im Internet, zu finden. Die Luzerner Polizei ist aber einen ganz anderen Weg gegangen und hat eine interaktive Webseite entwickelt, wo die Kinder 1:1 das Chatten und den Umgang mit dem Medium Internet lernen. Gerade noch wurde dieses Projekt erneut mit einem Preis von der Organisation “Ritter der Kinder” ausgezeichnet. Kinder lernen sicher surfen chatten im Internet mit fit4chat, dem Projekt der Luzerner Polizei. Ein Muss für Kinder, die sich viel im teilweise bösen WWW bewegen. www.fit4chat.ch
08 Dezember 2011

Chat mit 15-Jähriger – CDU-Politiker kündigt Rückzug an

Was hast du an? Hattest du schon mal einen Freund? Ein CDU-Abgeordneter in Niedersachsen soll bei Facebook einen unangemessenen Chat mit einer Jugendlichen geführt haben. Die Mutter alarmierte die Partei, der Politiker zieht sich aus dem Landtag zurück. Weiterlesen
22 November 2011

32-jähriger chattet im Internet mit Kindern

Diese Frage spielte am Mittwoch die zentrale Rolle bei dem Prozess gegen einen 32-jährigen Mann aus dem Südkreis vor dem Marburger Amtsgericht. Als Beweismittel standen E-Mails zur Verfügung, die er einem minderjährigen Mädchen beziehungsweise Jungen zugesandt hatte. Beide Kinder drängte er zumindest zu einem realen, aber geheimen Treffen, die allerdings nicht zustande kamen. Weiterlesen
18 November 2011

Freundschaftsdienst bei Facebook kann teuer werden

Ein Online-Banking-Fachmann der Sparkasse in Moers hat eine neue Internet-Betrugsmasche entdeckt und das Landeskriminalamt informiert. Über den Chat des sozialen Netzwerks Facebook nehmen Kriminelle Kontakt zu „alten Freunden“ auf und bitten diese um einen Geld-Gefallen. Dann wird das Konto abgeräumt. Weiterlesen

Belästigung im Netz – mehr als eine Randerscheinung

In der sogenannten virtuellen Welt des Internets lauern reale Gefahren. Zu ihnen zählen sexuelle Belästigungen auf Kommunikationsplattformen. Besonders problematisch wird es, wenn Minderjährige verbalen Übergriffen ausgesetzt sind, die im Extremfall bei einer persönlichen Begegnung zu handfesten Auswüchsen führen. Wie sehr das Netz die Erfahrungswelt des Nachwuchses prägt, zeigte 2010 die «James»-Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) zu dessen Medienverhalten: Handy und Internet erwiesen sich als dominant für die Freizeitbeschäftigung. Auch wurde deutlich, wie ahnungslos viele Eltern bezüglich Materialien und Gestalten sind, mit denen ihre Kinder online zu tun haben. Weiterlesen
04 Oktober 2011

Das kleine Chat 1×1

Im Prinzip bedeutet Chatten nichts anderes, als sich über eine der oben genannten Möglichkeiten in Echtzeit zu unterhalten (miteinander zu plaudern). Hierbei übermittelt man über den PC Textnachrichten, die ein weiterer Chatteilnehmer in Echtzeit empfängt. Die Übermittlung von Nachrichten in Echtzeit mit all seinen weiteren Vorteilen, beispielsweise der Videokonferenz, machen das Chatten so beliebt. Wie bei so vielem birgt auch das Chatten leider gewisse Risiken und das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche. Die “Anonymität” in Chats wird leider viel zu häufig dazu missbraucht, die Naivität und Gutgläubigkeit von Kindern für sich zu Nutze zu machen. Wer allerdings die wichtigsten Chatregeln beachtet und sich über mögliche Gefahren im Klaren ist, wird schnell Gefallen an dieser Kommunikationsform finden. Nachfolgend 10 goldene Chat-Regeln für Kinder & Jugendliche, die beachtet werden sollten:
  • Verrate nie persönliche Daten (Adresse, Telefonnummer etc.)!
  • Lege dir eine zweite E-Mail Adresse für die Registrierung in einem Chatroom an. Sollte im Fall der Fälle die E-Mail Adresse nämlich in falsche Hände gelangen, so bleibt deine Haupt-E-Mail-Adresse davon unberührt.
  • Verwende zum Chatten einen Spitznamen (Nickname) und nicht deinen richtigen Namen!
  • Chatte am Anfang nicht allein!
  • Suche dir einen kindgerechten Chat mit Moderator aus!
  • Sei freundlich, aber bleib misstrauisch!
  • Triff Dich nicht mit Leuten aus dem Chat!
  • Brich unangenehme Gespräche ab!
  • Wenn Du auf etwas stößt, das die nicht ganz geheuer vorkommt, sprich mit Deinen Eltern darüber!
  • Bewege dich nicht in Chats für Erwachsene!
Vielen Dank an www.kids20.de für diese Zusammenstellung.
01 September 2011

Pädophiler machte sich im Internet an Kinder ran

Im Schutz der Anonymität des Internets hat sich ein 26-Jähriger aus dem Kreis Esslingen an Kinder im Alter von elf bis 13 Jahren herangemacht. Er brachte sie dazu, sich bei der Selbstbefriedigung zu filmen und ihm die Aufnahmen zu schicken. Seinerseits versendete der gebürtige Göppinger an die Minderjährigen Fotos und Videos kinderpornografischen Inhalts. [...] Der Installateur, der beim Prozessauftakt am Dienstag vor dem Stuttgarter Landgericht die Taten weitgehend zugab, hatte sich für sein Treiben eine falsche Identität zugelegt. Er suchte als die elfjährige "Lizzy", die sich spärlich bekleidet in Unterhosen präsentierte, auf einer Chat- und Flirtplattform Kontakt zu Kindern. Weiterlesen

In der Dolphin Secure Kinder-Community kann kein Erwachsener anonym Kinder kontaktieren. Um einen sicheren Registrierungs-Prozess zu gewährleisten, akzeptieren wir nur gültige, deutsche Bankkonten, den Versand mittels DHL Ident sowie den Fingerabdruck als Login. Bei Dolphin Secure kann also niemand hinter einem harmlosen Benutzernamen unerkannt sein Unwesen treiben. Die Kinder bleiben unter sich. Einfach, sicher, kindgerecht.
24 August 2011

13-Jährige wird Opfer bei Internetchat

Die Mühldorfer Kriminalpolizei hat seit Monaten gegen einen 40-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen, der einer 13-Jährigen aus dem Landkreis Mühldorf in einem Internetchat eindeutig sexuelle Nachrichten schrieb. Die Kripo konnte ihre Ermittlungen nun abschließen und der Staatsanwaltschaft Traunstein vorlegen, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt. Die 13-Jährige war bei einer Online-Spiele-Plattform mit einem eigenen Profil angemeldet. Als ein Mann dabei über die integrierte Chat-Funktion Kontakt zu ihr aufnahm und dabei eindeutig sexuelle Absichten äußerte, vertraute sich das Mädchen seiner Mutter an. Diese erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei und die Ermittler der Kripo Mühldorf übernahmen den Fall. Gegen den Tatverdächtigen wurde von da an wegen eines Vergehens des sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt. Denn er wusste aus dem Profil des Opfers, dass es erst 13 Jahre alt war. Weiterlesen

Ein Chat im Internet übt auf Kinder und Jugendliche eine besondere Anziehung aus. Gleichzeitig stellt dies eine der größten Gefahren im Internet dar. Medien berichten immer häufiger davon, dass Kinder in einem Chat bedrängt und belästigt wurden. Dies passiert überwiegend in einem unsicheren, nicht moderierten Chat, darunter sogar einige Kinder-Chats. Kinder entwickeln schnell eine Vertrauensbasis mit dem eigentlich Unbekannten im Chat. Die wird oft ausgenutzt. Auch wenn nicht alle Kinder sexuelle Belästigungen in einem Chat erfahren, können sie hier jedoch Diskussionen mitlesen, die nicht für sie geeignet sind. In der Dolphin Secure Kindercommunity kann sich niemand anonym anmelden. Hier können sich Kinder sorgenfrei mit anderen Kindern im Chat unterhalten.

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