Neuer UNICEF-Report: Risiken und Chancen für Kinder im Netz

Obwohl das Internet heute mehr Möglichkeiten für Bildung und Information bietet denn je zuvor, hat es auch Ausmaß und Potential von Bedrohungen für Kinder vergrößert. Der neue UNICEF-Report „Child Safety Online: Global Challenges and Strategies” bietet einen umfassenden Einblick in die Risiken junger Menschen online sowie eine Grundstruktur für den Schutz der Kinder vor der dreifachen Gefahr: Abbildungen von Kindesmissbrauch, Online Grooming und Cyberbullying. Weiterlesen

Media Smart Material zu Onlinewerbeformen

Bunte Pop-Ups, Fullbanner, Skyscraper und Flashvideos - das Internet bietet viele Sonderwerbeformen, die auf den ersten Blick nicht als solche zu identifizieren sind. Was Erwachsene nur schwer durchschauen, stellt Kinder vor noch größere Herausforderungen. Deshalb hat die Bildungsinitiative Media Smart e.V. ihr Unterrichtsmaterial "Augen auf Werbung" jetzt komplett überarbeitet und verstärkt auf Onlinewerbung ausgerichtet. Das Unterrichtspaket bietet Schulen umfangreiches Material, um das Thema Werbung im Rahmen der 3. oder 4. Klasse praxisnah zu bearbeiten. "Augen auf Werbung" enthält neben aktuellen Sachinformationen acht von Experten ausgearbeitete Unterrichtseinheiten mit neuen Schaubildern, Arbeitsblättern, Auftragskarten, Rollenspielkarten und zusätzlichen Extras sowie Original-Werbebeispiele aus den Bereichen Fernsehen, Radio, Plakat und Internet. Weiterlesen

28 internationale Konzerne wollen das Internet für Kinder sicherer machen

Es war Neelie Kroes, Vize-Präsidentin der EU-Kommission, die heute die neue, weltweite Allianz vorstellte. Die Liste liest sich wie das Who-is-Who der globalen Online-Wirtschaft: Apple, die Deutsche Telekom, Facebook, Google, Mediaset, Microsoft, Nintendo, Nokia, Research in Motion, Vodafone und 18 weitere führende Online-, IT- und Medienunternehmen, haben sich der neuen Allianz angeschlossen. Hinter der Koalition steht die EU-Kommission, die sich den Schutz der Kinder im Web nicht nur auf die Fahnen geschrieben, sondern zu einem der Kernthemen der “Digital Agenda” erklärt hat. Die Unternehmen wollen als erstes dafür sorgen, schneller und besser vor Inhalten zu warnen, die für Kinder ungeeignet oder gar schädlich sind. Dazu sollen auch die Möglichkeiten für Eltern ausgeweitet werden, die Inhalte für den eigenen Nachwuchs besser zu filtern. Weiterlesen

Neue Studie über Cybermobbing & Grooming

Die EU-Agentur ENISA (European Network and Information Security Agency) hat einen neuen Bericht über Cyber-Mobbing und Online-Grooming veröffentlicht. Dieser warnt davor, dass der Missbrauch von Daten besondern Minderjährigen schaden kann. Der Bericht identifiziert die wichtigsten neu aufkommenden Risiken und gibt 18 nicht-technische Tipps. Einige der Empfehlungen sind z.B. spezielle Sicherheitseinstellungen für Kinder und Jugendliche; Atersfreigabe und ent- sprechende Einstufungen auch für das Internet; die Möglichkeit, mit dem Internet verbundene Geräte (Handy, iPod, Laptop) jederzeit einfach auszuschalten, um einen möglichen Datentransfer im Hintergrund auszuschließen sowie die Nutzung einer Kinderschutzsoftware für Eltern und Lehrer.

Eltern sollten vor allem darauf achten, dass die eigenen Kinder Informationen wie Hobbies, Schule oder Sportverein in sozialen Netzwerken nur mit ihren echten Freunden teilen. Der Nachwuchs kann sonst leicht von Fremden ausgespäht werden, mit unter Umständen unangenehmen Folgen. Täter geben so z.B. vor, dass sie auch Fan des Lieblingskünstlers des Kindes sind, um wie Gleichgesinnte zu erscheinen. Nicht selten entsteht so eine gefährliche vertraute Bindung. Vereinzelt kommen dabei sogar persönliche Treffen zustande, von denen die Eltern nichts erfahren. Vollständigen Report ansehen (PDF; englisch)

Hessen will Vermittlung von Medienkompetenz in Schulen verbessern

In Zeiten von Handy und Internet müssen Kinder und Jugendliche verstärkt im Umgang mit neuen Medien geschult werden. Dazu vereinbarten das hessische Kultusministerium und die Landesmedienanstalt in Hessen am Mittwoch in Wiesbaden eine engere Zusammenarbeit. [...] Damit werde eine Zusammenarbeit, die es bisher nur lose gegeben habe, nun 'dokumentiert und fest vereinbart', sagte Kultusministerin Dorothea Henzler. Die neuen Medienwelten brächten viele Chancen mit sich. Gleichzeitig gebe es aber auch immer mehr Auswüchse, sagte die Ministerin. Damit junge Menschen mit den Risiken verantwortlich umgehen könnten, sei die Medienbildung im hessischen Schulgesetz ausdrücklich vorgesehen. Auch gehe es darum, den Einsatz von Medien in allen Fächern zu fördern und Lehrer zu befähigen, die technischen Möglichkeiten richtig einzusetzen und zu nutzen. Zudem müssten eine geeignete Ausstattung vorangetrieben und digitale Lehr- und Lernmittel bereitgestellt werden. Weiterlesen

Eltern fürchten Pornographie, ihre Kinder Abzockerei

Die sogenannten Digital Natives, die immer real, häufig online und bisweilen auch in virtuellen Parallelwelten leben. In den Vereinigten Staaten verbringen Jugendliche mittlerweile 7,5 Stunden am Tag mit digitalen Medien und damit mehr Zeit als mit Schlafen. In Deutschland liegt der Wert bei 5,5 Stunden; das ist manchmal mehr als die Unterrichtszeit in der Schule. Darauf vorbereitet sind die Kinder selten, weil schon viele Eltern mit der Beherrschung von Computern, Satellitenfernsehen, Spielekonsolen und Smartphones überfordert sind. Eltville und das Land haben sich deshalb darauf verständigt, dass „Jugend und soziale Medien“ ein Schwerpunkt auf dem 6. Hessischen Familientag ist am nächsten Samstag in der Sekt- und Weinstadt. Weiterlesen

Präventionsprojekt .comPass

Der souveräne Umgang mit dem Medium Internet ist heute eine wichtige Aufgabe: Ob in Schule oder Ausbildung, Studium oder Beruf oder gar im Privatleben: das Netz ist aus dem täglichen Leben kaum noch wegzudenken. Doch wer auf der Datenautobahn nicht unter die Räder kommen will, der benötigt die notwendige Medienkompetenz, um das Netz und seine Angebote nutzen zu können: Nicht nur technische Kenntnisse sind gefragt, sondern auch die Fähigkeit, Inhalte und Sachverhalte bewerten und die Konsequenzen des eigenen Handelns im Netz einschätzen zu können. .comPass möchte PädagogInnen aus Schule und offener Jugendarbeit ein Werkzeug dafür in die Hand geben, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie beim Umgang mit dem Internet zu unterstützen -- eben einen .comPass fürs Netz. www.compass-netzwerk.de

Institut für Medienkompetenz veröffentlicht Fyler zu Cybermobbing

Im Institut für Medienkompetenz arbeiten vier Medien-Fachleute zusammen, unterstützt durch externe geschulte und zertifizierte Partner. Das IfM hat nun einen neuen Flyer zum Themenbereich Cyber-Mobbing veröffentlicht. Der Flyer stellt in verständlichen Worten das Problem rund um Cyber-Mobbing dar und gibt Expertentipps. Flyer herunterladen (PDF)

Ideenwettbewerb zum
Thema Medienkompetenz

Der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) veranstaltete Ideenwettbewerb ruft Lehramtsstudenten, Referendare und Doktoranden auf, Unterrichtsentwürfe zu den Themen Medienkompetenz (Schwerpunkthema), Geld und Versicherung, Verbraucherrechte und Kaufentscheidungen zu gestalten. Das Thema Medienkompetenz spielt dabei eine zentrale Rolle für das BMELV: Es geht um „das Wissen, wie das Internet funktioniert, aber auch der verantwortungsvolle Umgang mit den eigenen Daten und den Daten der anderen, wenn man im Internet kommuniziert“, so Sandra Pabst, Sprecherin des BMELV. Die Initiative soll die zukünftige Lehrergeneration für das Thema sensibilisieren und motivieren, „praxisnahe Wege der Vermittlung von Verbraucherkompetenzen im Schulunterricht zu entwickeln“. Dabei geht es unter anderem um Kenntnisse in den Bereichen Privatsphäre, Urheberrechte und ökonomische Bildung. Weiterlesen

Institutionen: Internet Beschwerdestelle

Was tun, wenn man auf jugendgefährdende Inhalte im Netz stößt, von Cyber-Mobbing betroffen ist oder illegale Downloads findet? Die Internet Beschwerdestelle hilft. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimediadiensteanbieter FSM betreiben gemeinsam die Webseite www.internet-beschwerdestelle.de und bieten Usern so die Möglichkeit, sich über einen sicheren Umgang mit dem Internet zu informieren und Beschwerden einzureichen. Darüber hinaus betreiben sie seit Jahren Hotlines zur Entgegennahme von Beschwerden über illegale und gefährdende Internetinhalte. Beschwerde einreichen
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