Bundesfamilienministerin richtet Internet-Kinderschutzzentrum ein

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, stellt heute (Dienstag) in Berlin Initiativen für eine Kinder- und Jugendnetzpolitik vor. Damit zieht sie Schlüsse aus den Handlungsempfehlungen, die im Dialog Internet innerhalb eines Jahres erarbeitet wurden. "Eine Kinder- und Jugendnetzpolitik heißt konkret mit dem Netz zu arbeiten statt abstrakt dagegen anzukämpfen. Drei Dinge gehören dabei untrennbar zusammen: Medienkompetenz, Elternverantwortung und Schutz vor Gefahren im Netz. Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche für den Umgang mit dem Netz stark zu machen. Klar ist aber auch: Cybermobbing, Grooming oder die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen im Netz müssen konsequent verfolgt werden. Deshalb werde ich ein Internet-Kinderschutzzentrum einrichten, um den Opfern per Mausklick die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen", so Kristina Schröder. Weiterlesen

Computerspiele: Wieviel Bits sind gut für Kinder?

Viele Kinder verbringen viel Zeit am PC und an der Spielkonsole. Schult das Gamen und Surfen wichtige Fähigkeiten - oder trainieren Kinder etwas, das sie gar nicht brauchen? Ein Pro und ein Contra von Expertinnen. [...] Woher kommt die Faszination für Computerspiele? Zum einen reizt es Kinder, beim Spielen etwas bewegen zu können: Wenn sie etwas anklicken, erscheint eine Animation. Anders als beim Fernsehen können Kinder die Aktion auf dem Bildschirm beeinflussen. Es erscheinen Bilder und Töne und sie können aktiv mit machen – das fasziniert Kinder. Weiterlesen

Social Media im Unterricht

Eignen sich Social-Media-Anwendungen wie Blogs, Wikis, Communities und Medienportale nicht hervorragend für den eigenständigen Wissenserwerb in der Schule? Oder werden diese Tools in der Freizeit der Schüler/innen in ausreichendem Maße genutzt, so dass die Schule nicht auch noch diesem Trend hinterherhecheln muss? Um sich dieser Frage zu nähern, stellt Björn Friedrich auf medienpaedagogik-praxis.de zunächst eine Übersicht über diverse Social-Media-Anwendungen auf, die sich an der Funktionalität verschiedener Dienste orientiert und sie mit möglichen Anknüpfungsmöglichkeiten an die Schule verbindet. Zu den Ergebnissen

Wohin mit Buch und Schultafel?

Kinder und Jugendliche nutzen die neuen Technologien ganz selbstverständlich. Sie hören Musik, telefonieren, chatten, spielen und surfen im Internet. Ratgeber empfehlen Eltern, die Zeit, die ihre Kinder am Computer verbringen, zu begrenzen. Denn viele können nicht abschalten. Weiterlesen

Buntstifte, Bilderbücher und iPads: Ein neuer Kindergarten-Alltag

Die Schulbehörde Adliswil hat im vergangenen Schuljahr das Projekt «iPad im Kindergarten» ins Leben gerufen. Drei Kindergärten wurden je zwei iPads als Spiel- und Lernkonsole zur Verfügung gestellt. Das Vorhaben wurde in den Medien kritisiert: Was hat ein Tablet-PC bei 4-6-Jährigen zu suchen? Familienleben besuchte eine der Vorschulen. Weiterlesen

Jugendschutzexperte Günter Steppich bildet Medienscouts aus

„Mobbing ist momentan das Thema“, sagt Günter Steppich, Fachberater am Staatlichen Schulamt in Sachen Jugendmedienschutz. Jeder fünfte Teenager hat Erfahrungen mit Online-Mobbing, in Online-Portalen gibt es „Hass-Gruppen“ gegen ungeliebte Mitschüler. Jeder Zweite hat bei so etwas schon mitgemacht. Mobbing hat Opfer schon so in die Enge getrieben, dass sie den Ausweg nur im Freitod sahen.

Die meisten Erwachsenen stehen jedoch diesem Phänomen hilflos gegenüber. Eltern seien oft völlig ahnungslos, mit was ihre Kinder im Netz konfrontiert würden, berichtet Günter Steppich. „Die Konsequenzen aus der Internet-Nutzung ihrer Kinder überrollt sie.“ Das Internet sei die erste technische Erfindung, bei der Kinder sich besser als Erwachsene auskennen. Hinzu komme, dass immer mehr Eltern soviel Stress durch die Beschleunigung in der Arbeitswelt hätten, dass sie sich nicht genug um ihre Kinder kümmern könnten. [...]

Am 1. November startet er zusammen mit Jugendschutzbeauftragten an Realschule und Gymnasium in Eltville sowie mit der städtischen Jugendpflegerin Ulla Wolf dieses Pilotprojekt, das hoffentlich Schule macht. Steppich bildet zwölf Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren als Medienscouts aus. „Jugendliche wenden sich bei Online-Problemen eher an Gleichaltrige“, hat der Lehrer festgestellt. Weiterlesen

Medienerziehung ist Eltern wichtig

Viele Eltern interessieren sich dafür, wie ihre Kinder mit den neuen Medien umgehen. Eine Studie an der Fachhochschule Nordwestschweiz ergab, dass über 70 Prozent der Eltern immer oder oft Gespräche mit dem Kind über ihre Erfahrungen im Internet zu führen. Weiterlesen

Kinder ohne elterliche Kontrolle im Netz

Die Fachstelle Zischtig.ch hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lehrer, Eltern und Schüler rund um das Thema Internet zu informieren und Hilfestellungen zu bieten. Für ihre aktuelle Studie haben sie im September rund 620 Primarschüler aus dem Kanton Zürich befragt. Dabei zeigte sich, dass bereits über ein Drittel der Primarschüler über einen eigenen Computer verfügt. «Die Regelung von Internetnutzung korreliert extrem mit der Beschäftigungssituation der Eltern.» So wird in der Studie festgehalten, dass «34 Prozent der Kinder ohne zu fragen ins Internet dürfen». Eine Betreuung findet gerademal bei elf Prozent der Kinder statt. Weiterlesen

Facebook Gruppen für den Unterricht

Martin Kurz ist Realschulleiter der Adolf Reichwein Schule in Langen und nutzt Facebook zur Unterrichtsbegleitung seiner 10. Klasse in Mathe und Physik. Seit Jahren diskutieren Pädagogen darüber, wie interaktives und „informelles“ Lernen funktionieren können. Und jetzt, da ein Großteil der jungen Leute in dem sozialen Netzwerk Facebook aktiv sind, nutzt er die Chance: Statt nur zu warnen, mit dem Zeigefinger auf das „böse Facebook“ zu zeigen oder gar seinen Account abzumelden wie Verbrauerschutzministerin Ilse Aigner, macht er einen mutigen Schritt. In seiner 10 Klasse der Realschule, führt er eine Facebookgruppe und redet öffentlich darüber. Weiterlesen Hier gehts zum Prezi-Vortrag, den er auf der Medienbildungsmesse 2011 hielt.

Belästigung im Netz – mehr als eine Randerscheinung

In der sogenannten virtuellen Welt des Internets lauern reale Gefahren. Zu ihnen zählen sexuelle Belästigungen auf Kommunikationsplattformen. Besonders problematisch wird es, wenn Minderjährige verbalen Übergriffen ausgesetzt sind, die im Extremfall bei einer persönlichen Begegnung zu handfesten Auswüchsen führen. Wie sehr das Netz die Erfahrungswelt des Nachwuchses prägt, zeigte 2010 die «James»-Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) zu dessen Medienverhalten: Handy und Internet erwiesen sich als dominant für die Freizeitbeschäftigung. Auch wurde deutlich, wie ahnungslos viele Eltern bezüglich Materialien und Gestalten sind, mit denen ihre Kinder online zu tun haben. Weiterlesen
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