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Kinder wollen im Internet nicht anonym sein


Was Kinder im Internet suchen und wovor Eltern sie schützen sollten: Die DJI-Wissenschaftlerin Christine Feil gibt in der Zeitschrift impulse des Deutschen Jugendinstituts ein Interview über das Informationsverhalten von Kindern im Internet. “Zum Beispiel gibt es in sozialen Netzwerken die Funktion, Freunde annehmen oder ablehnen, um den Zugang zum eigenen Profil zu regeln. Das klicken Kinder aber oft nicht an, weil sie es spannend finden, 100 oder 200 Freunde zu haben.

Auch die Empfehlung, sich einen Nickname zu geben, um anonym zu bleiben, ist etwas unrealistisch. In dem Alter, in dem Kinder dabei sind, ihre Identität und Individualität zu entwickeln, wollen sie nicht anonym sein. Sie wollen erkannt werden und als Person Anerkennung bekommen. Die Trennung zwischen realen und virtuellen Welten gibt es nicht, sobald das Internet ein Instrument der Selbstdarstellung und sozialen Beziehungen ist. Um Schaden von den Kindern abzuwenden, ist es nötig, über den Unterschied zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit und über Grenzüberschreitungen im Internet aufzuklären”, so die Pädagogin. Eltern müssen ihre Kinder besser aufklären und sich intensiv mit den neuen Medien auseinandersetzen. Zum Interview (PDF Seite 39)

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