Wenn Gratis-Spiele doch Geld kosten

checked4you Kevin wollte im Internet nur eines, "ein Meister der Kampfkunst werden und das Land vor dem dunklen Einfluss der Metinsteine schützen". Dafür brauchte der 14-Jährige aus Dormagen wichtige Utensilien wie etwa einen "Tapferkeitsumhang" und eine "dritte Hand", beides zu kaufen mit so genannten "Drachenmünzen". Die Münzen beschaffte sich der Schüler allerdings nicht im "kostenlosen" Fantasy-Spiel Metin2, sondern im wirklichen Leben: per SMS und Anruf über eine 0900-Nummer. 50 Drachenmünzen gibt's über diese Wege beispielsweise für 4,99 Euro. 154,75 Euro will der Betreiber von Metin2 jetzt von Kevins Eltern kassieren. Weiterlesen

Wenn Jugendliche im Internet Pornos entdecken

Eltern können kaum verhindern, dass ihre Kinder heute mit dem Weltwissen über Sex konfrontiert sind - lange bevor diese eigene Erfahrungen machen. 98 Prozent der Jugendlichen sind vernetzt. Sie haben Online-Profile auf Facebook, sie flirten in Chatrooms, sie sehen sich Pornos an. Knapp die Hälfte aller 13-Jährigen hat schon mal einen solchen Film gesehen, in der Altersgruppe der 14- bis 17-Jährigen sind es fast 80 Prozent.

Das World Wide Web hat die Jugendkultur verändert. Und es setzt auch die Themen, über die Eltern mit ihren Kindern sprechen sollten. Dazu gehört nicht nur die Bienchen-Aufklärung, sondern eben auch unverblümter Sex - beziehungsweise: Pornografie. [...] "Man muss den Jugendlichen einfach klarmachen, dass Pornos Fiktion sind, dass Sex in der Realität völlig anders abläuft.", berichtet eine Mutter, deren Sohn heimlich Pornos im Internet schaute. Weiterlesen

Missbrauch: Im Internet pirscht sich der Täter an

In sozialen Netzwerken hat der Mensch sein Schamgefühl verloren. Auf Twitter schreibt jeder offen, wie er sich fühlt. Auf Facebook zeigen schon Kinder ihre Fotos vom Urlaub. Freizügig, ohne sich dabei etwas zu denken. Mit Hintergedanken nutzen das Pädophile aus. Obwohl der Großteil der gemeldeten Fälle wegen sexuellen Missbrauchs im familiären Bereich passiert, lauert im Internet die neue Gefahr. Kinder- und Jugendanwältin Elisabeth Harasser wird damit immer öfter konfrontiert: „Junge Mädchen fragen bei unserer Stelle nach, wie sich verhalten sollen, wenn sie jemanden treffen, den sie im Internet kennen gelernt haben. Das ist wirklich ein großes Problem“, sagt Harasser. Denn die Mädchen würden in den Chatrooms und auf ihren Profilen viel zu viel von sich preisgeben: Adressen von daheim, E-Mail-Adressen, Telefonnummer und Fotos. Weiterlesen

Cybermobbing bei Kindern grassiert

Die Hilferufe bei Pro Juventute wegen Cybermobbing nehmen stark zu. «Vor vier Jahren war Cybermobbing praktisch inexistent, jetzt gehört es zum Alltag bei unserer Hilfenummer 147 für Kinder und Jugendliche», sagt der Pro-Juventute-Direktor Stephan Oetiker. Eine Studie aus den USA von 2010 zeigt, dass die Zahl der Suizidversuche bei Jugendlichen, die Cybermobbing erlebt haben, doppelt so hoch ist wie bei den ­anderen Jugendlichen. Zu den Gründen für die dramatischen Zustände meint ­Oetiker: «Viele Kinder und Jugendliche wissen nicht, wie man im Netz richtig kommuniziert und was passiert, wenn man etwas hochlädt», so Oetiker. Zudem hätten viele Eltern jegliche Kontrolle über die ­Online-Aktivitäten und den virtuellen Freundeskreis ihrer Kinder verloren. Weiterlesen

Pro Juventute unterstützt Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern auf dem Weg zu selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeiten. Kinder und Jugendliche aus der Schweiz können die Nummer 147 bei Problemen mit Eltern, Cybermobbing, Schule u.ä. anrufen. Kostenlos, vertraulich und rund um die Uhr! www.projuventute.ch

Abmahnungen wegen illegaler Downloads

sueddeutsche zeitung Gerade Kinder und Jugendliche nutzen Internet-Tauschbörsen, um illegal an Musik und Filme zu kommen. An die juristischen Folgen denken sie dabei meist nicht. Immer häufiger erhalten deshalb Eltern Abmahnungen mit hohen Forderungen. Wie sie darauf reagieren sollten. Weiterlesen

Rechtsfragen im Netz: Bei Mausklick Einkauf

Als größten Kramladen aller Zeiten könnte man das Internet bezeichnen. Neben abseitigen Dingen, die in keinem Kaufhaus weit und breit zu finden wären, gibt es im Netz auch all die normalen Sachen zu kaufen, sogar frische Lebensmittel. Beim Warenverkehr online gibt es aber ein paar Dinge zu beachten, darunter auch Rechtliches, denn jeder Kauf oder Verkauf beinhaltet einen Vertrag. Weiterlesen

Wer zahlt, wenn Kinder im Internet einkaufen?

Wenn Kinder ohne Wissen ihrer Eltern online shoppen gehen, muss die Rechnung grundsätzlich nicht bezahlt werden – mit ein paar Ausnahmen.

Frage: Unsere 14-jährige Tochter hat ohne unser Wissen Konzertkarten im Internet gekauft. Sie hat auf Rechnung bestellt und noch nicht bezahlt. Müssen wir jetzt dafür aufkommen?

Antwort: Weder Eltern noch Kind müssen diese Konzertkarten bezahlen. Ein Vertrag ist hier nämlich nicht zustande gekommen. In jedem Fall jedoch müssen Sie die Tickets zurückgeben. Antwort weiterlesen

Bundesfamilienministerium über Cybermobbing

Wie kann man sich und andere vor Cyber-Mobbing schützen? Was lässt sich unternehmen, wenn man bereits Opfer einer Mobbing-Attacke im Internet wurde? Welche Ansprechpartner gibt es, und an wen kann man sich wenden? Antworten auf diese und zahlreiche andere Fragen, sowie Tipps, Informationen und Links zum Thema finden Sie unter www.bmfsfj.de/cybermobbing. Das Angebot wendet sich an Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie an Kinder und Jugendliche selbst.

Internet-Sucht – welches Kind ist gefährdet?

Bei manchen Kindern bedeutet "Freizeit" nur noch, vor dem Computer zu sitzen. Ab wann dieses Verhalten gefährlich ist udn was Eltern dagegen tun können, erklärt die Sozialpädagogin Christina Schadt von der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin, pad e. V. Weiterlesen

Ich erzähle das meinen Eltern erst gar nicht

Sie sind erst 14 Jahre alt. Aber die Tücken des Internets haben die beiden Freundinnen aus der Jahrgangsstufe 8 schon zur Genüge kennengelernt. Gökcem und Farah, Schülerinnen der Clay-Sekundarschule in Rudow, wurden auf der Internetseite "Isharegossip" übel beschimpft. "Sie hat Tausend Kilo Schminke im Gesicht", schrieben Mitschüler dort anonym über die zierliche Gökcem, beschimpften sie als "Schlampe". Farah wurde auf dieser Internet-Seite zunächst als das "schönste Mädchen" der Jahrgangsstufe, bald aber als "sehr hässlich" beschrieben. Gehässige Kommentare folgten. "Leute, die so etwas tun, trauen sich nicht, es mir offen ins Gesicht zu sagen ", sagt Gökcem heute. Sie und Farah wirken reifer und abgeklärter, als es ihr Alter vermuten lässt. "Doch wenn du im Internet beschimpft wirst, geht dir das schon sehr nahe", räumt Farah ein. "Es ist für alle lesbar und man weiß nicht, wer es war, vielleicht sogar eine Freundin." Farah hat es zunächst ihren Eltern gar nicht erzählt. Sie wollte nicht, dass die sich zu sehr ärgern. In der Schule aber wusste bald jeder Bescheid. Weiterlesen
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