25 April 2012

Neue EU-Studie: Kinder veröffentlichen Adressdaten im Internet

   Jedes dritte europäische Kind geht leichtfertig mit seinen persönlichen Daten um und veröffentlicht den Namen der eigenen Schule im Internet, jedes achte Kind sogar die private Adresse oder Telefonnummer. In Deutschland sind es mit 14 Prozent sogar noch etwas mehr 9- bis 12-jährige Kinder als im europäischen Durchschnitt, die so lax mit ihren persönlichen Daten umgehen. Für die Untersuchung der London School of Economics, im Auftrag der EU, wurden 25.142 Kinder aus 25 Staaten im Alter von 9 bis 16 Jahren zu ihrem Online-Verhalten befragt. Weiterlesen
19 April 2012

So wird in Großbritannien Kinderschutz betrieben…

Seit 2006 gibt es in Großbritannien das „Child Exploitation and Online Protection Centre”, eine Stelle also, die sich dem Schutz von Kindern vor Ausbeutung im Netz widmet. Die Organisation hat auch den „Report Abuse Button“ etabliert, einen Notrufbutton, der inzwischen auf fast allen großen britischen Kinder-Websites implementiert ist. Das Ministerium sprach mit Donna Carruth, Leiterin des Bereichs Internationale Zusammenarbeit, über die Arbeit des CEOP Centre. Das Interview lesen
13 April 2012

Sexuelle Gewalt gegen Kinder im Netz

  Das Netz ist der Ort, wo Pädophile und Pädokriminelle geschützten Zugang zu Teenies bekommen. Es ist die Börse fürs Kennenlernen und für Kinderpornografie. Jeder weiß, dass es da ist. Aber nur Wenige verstehen die Bedeutung des Netzes für sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Das war der Grund für die Geschäftsführerin von Innocence in Danger, Julia von Weiler, Eltern und pädagogische Fachkräfte „für die Gefahren im Netz zu sensibilisieren, ihnen aber gleichzeitig auch handfeste Informationen und Ratschläge zu vermitteln“. Das Gute an Weilers Buch ist, dass sie ein Vademecum auch für stinknormale Ahnungslose geschrieben hat, ohne aber simple „Schaltet das ab“-Fantasien zu bedienen. Weiterlesen
05 April 2012

Österreich: Internet-Cops sagen Cyber-Kriminalität den Kampf an

  Jugendliche kennen sich im Internet meist besser aus als ihre Eltern - das heißt aber noch lange nicht, dass sie im Netz auch sicher unterwegs sind. Mit einer neuen Initiative sagt das Innenministerium nun der sich immer mehr ausweitenden Cyber- Kriminalität den Kampf an: "Internet- Cops" sind künftig im Informationsdienst in Österreichs Schulen im Einsatz. 98 Prozent der heimischen 9- bis 16- Jährigen nutzen das Internet zu Hause, 62 Prozent haben ein eigenes Profil in einem sozialen Netzwerk wie etwa Facebook. "Oft geben die Kinder zahlreiche private Daten und Informationen weiter, damit setzen sie sich großen Gefahren aus und sind leichte Beute für Online- Belästigungen oder Mobbing", erklärt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Weiterlesen
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