22 Dezember 2011

Nirgendwo surfen Kinder so oft unbeaufsichtigt im Netz wie in Bayern

Ein kleiner Knopf soll es künftig richten. Ein Klick und schon scheint Hilfe ganz nah. Mit einem sogenannten Notrufbutton will Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) im Internet einen zentralen Ruf für Kinder einrichten. Damit sollen sich künftig minderjährige Nutzer sofort an ein Internet-Kinderschutzzentrum wenden können, wenn sie Inhalte als bedrohlich erleben oder selbst etwa Opfer von Mobbing sind. Der Button, der noch nicht installiert ist, ist Teil der "Kinder- und Jugendnetzpolitik", der sich die Politikerin nun verschrieben hat. Weiterlesen
22 Dezember 2011

Mehr als 200000 Kinder und Jugendliche rufen jährlich Sorgentelefon an

Im Schutz der Anonymität des Telefons finden viele Jugendliche den Mut, heikle Themen anzusprechen, die sie bei Eltern, Freunden oder Lehrern nicht zu offenbaren wagen. Mehr als 200000 Mädchen und Jungen rufen jedes Jahr eine "Nummer gegen Kummer" an, berichtet die "Apotheken Umschau". Mittlerweile hat auch die Zahl der Jungen zugenommen, die dort Hilfe suchen - von rund 25 Prozent vor 10 Jahren auf nun knapp 40 Prozent. Am Telefon dürfen sie alles zur Sprache bringen, was ihnen auf der Seele brennt, ob Konflikte mit Eltern oder Freunden, Schulprobleme, Liebeskummer, Mobbing oder sexuelle Fragen. [...] Zunehmend im Kommen sind Fragen zum Mobbing, insbesondere dem Mobbing im Internet, dem so genannten Cyber-Mobbing. Weiterlesen

Neuer UNICEF-Report: Risiken und Chancen für Kinder im Netz

Obwohl das Internet heute mehr Möglichkeiten für Bildung und Information bietet denn je zuvor, hat es auch Ausmaß und Potential von Bedrohungen für Kinder vergrößert. Der neue UNICEF-Report „Child Safety Online: Global Challenges and Strategies” bietet einen umfassenden Einblick in die Risiken junger Menschen online sowie eine Grundstruktur für den Schutz der Kinder vor der dreifachen Gefahr: Abbildungen von Kindesmissbrauch, Online Grooming und Cyberbullying. Weiterlesen
20 Dezember 2011

App: “Vodafone Child Protect”

Kostenlose App unterstützt Eltern dabei, ihren Kindern sichere Nutzung von Smartphones zu ermöglichen. Internet und Handy sind heute aus dem Familienalltag nicht mehr wegzudenken. Smartphones stehen bei vielen Kindern in diesem Jahr ganz oben auf dem Wunschzettel für Weihnachten. Vodafone unterstützt Eltern jetzt dabei, ihren Kindern die sichere Nutzung von Smartphones zu ermöglichen. Mit Vodafone Child Protect bietet das Unternehmen eine kostenlose App an, mit der Eltern Handyfunktionen für ihr Kind individuell und altersgerecht einrichten können. Da neben sicheren Produkten die frühe Vermittlung von Medienkompetenz wirksamster Schutz für Kinder und Jugendliche ist, unterstützt Vodafone auch im kommenden Jahr die Initiative "Schau Hin! - Was Deine Kinder machen", die Eltern praktische Orientierungs-hilfe zur Mediennutzung und -erziehung gibt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ARD, ZDF und TV Spielfilm haben die Initiative gemeinsam mit Vodafone Deutschland ins Leben gerufen. Weiterlesen
16 Dezember 2011

Googles Jahresrückblick 2011

Ein Jahr in Bildern, Suchergebnissen und beeindruckenden Momentaufnahmen. Sehen Sie, wie die Welt mit Google Zeitgeist in 2011 gesucht.

klicksafe-Tipps für Eltern zu Internet- und Computerspiel- abhängigkeit

klicksafe Unter dem Motto „Damit der Spaß nicht aus dem Ruder läuft“ hat die EU-Initiative klicksafe in diesem Flyer notwendiges Elternwissen zur Internet- und Computerspielabhängigkeit zusammengestellt. In zehn kompakten Kapiteln liefert der Flyer Informationen und konkrete Handlungsempfehlungen zum Thema „Internet- und Computerspielabhängigkeit“. Neben wichtigen Hintergrundinformationen werden auch Zeitvorgaben für Computer- und Konsolenspiele oder Alternativen zu virtuellen Erfahrungen vorgestellt. Eine erste Einschätzung, ob ein Kind bereits von einer Abhängigkeit betroffen ist, ermöglicht die Checkliste zum Selbsttest. Sollte sich das Kind bereits in der Medienwelt verloren haben, finden Eltern wertvolle Tipps und Anlaufstellen für professionelle Hilfe. Zur Broschüre
14 Dezember 2011

Facebook startet Programm zur Bekämpfung von Selbstmord

Facebook hat eine Initiative gestartet, mit der Mitglieder des sozialen Netzwerkes, die Selbstmordgedanken gepostet haben, die Möglichkeit bekommen, sofort mit einem Krisen-Berater verbunden zu werden. Das Programm ist ab sofort verfügbar und Mitarbeiter der National Suicide Prevention Lifeline sind 24 Stunden am Tag online, um via Facebook Chat mit gefährdeten Personen zu sprechen.

Das Ganze funktioniert wie folgt: Wenn jemand Selbstmordgedanken auf dem Profil eines Freundes auf Facebook entdeckt, kann er einen Link unter dem Post anklicken und es somit sofort an Facebook senden. Facebook wiederum schickt nachh eine Nachricht an die betroffene Person, die den Selbstmord-Kommentar geschrieben hat. Zuvor hatte Facebook Betroffenen lediglich geraten eine Hotline anzurufen. Nun ist das soziale Netzwerk einen Schritt weiter gegangen und bietet Betroffenen driekt einen einen Link zu einem vertraulichen Facebook Chat an. "Wir haben von vielen Menschen gehört, dass sie zwar mit jemandem reden wollen, aber nicht anrufen möchten. Daher ist Instant Messaging perfekt." sagte Lidia Bernik, Projekt Manager von Lifeline.

Facebook wird keine Posts nach auffälligen Wörtern oder Sätzen scannen. Zum Einen wäre dies logitisch sehr aufwendig, zum Anderen sähen viele darin eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Daher setzt Facebook hierbei gezielt auf Freunde der Betroffenen, die diese sehr gut kennen und einschätzen können, wenn ernsthaft Gefahr besteht. Original Nachricht auf zdnet.com lesen (EN)
13 Dezember 2011

Kristina Schröder will Notrufknopf einführen

Familienministerin Kristina Schröder will Kinder und Jugendliche im Internet besser beschützen. Zentraler Baustein eines mit Experten entwickelten Konzepts ist ein noch zu installierender Notruf-Button. [...] Den Vorschlägen zufolge soll der Notrufbutton den Hilferuf an ein Internet-Kinderschutzzentrum leiten. Dort sollen Familienministerium, Internetwirtschaft und Initiativen für Prävention und Opferschutz zusammenarbeiten. "Gemeinsam sollen sie gegen Gefährdungen im Netz vorgehen, wobei bei Kindern der Schutz und bei Jugendlichen Kompetenz im Vordergrund steht", sagte Schröder. Weiterlesen
13 Dezember 2011

Wird das Internet zu einem sichereren Raum für Kinder?

Endlich kommt Schwung in die Debatte um den Kinderschutz im Internet – für Eltern, Pädagogen und Fachinstitutionen schon lange ein brisantes Thema. Bisher fanden dazu jedoch kaum öffentliche Diskussionen statt und auch in der Gesellschaft ist das Thema noch nicht angekommen. Die EU-Kommissarin Neelie Kroes hat kürzlich die Anbieter von Webinhalten aufgerufen, gemeinsam für ein kinderfreundliches Internet zu sorgen. Ein wichtiger Anstoß, um das Thema in die Öffentlichkeit zu heben und verschiedene Lösungsansätze zu entwickeln. Bislang haben 28 IT- und Medienunternehmen, darunter die Deutsche Telekom, die RTL Group, Apple und Facebook, ihre Unterstützung zugesichert (Quelle: heise.de).

Innerhalb der nächsten zwölf Monate wollen sie altersgerechte Datenschutzeinstellungen verwenden, einfachere Möglichkeiten schaffen, schädliche Inhalte zu melden, ihren Content altersgerecht klassifizieren und Werkzeuge für die elterliche Kontrolle anbieten. Gute Ansätze, die allerdings auch Probleme mit sich bringen: Zum einen kommt dieser Prozess nur langsam in Gang, zum anderen ist diese Vereinbarung nicht bindend. Viele Anbieter von nicht kindgerechten Webseiten werden sich dem entziehen. Somit wäre nur ein kleiner Teil des Internets kindersicher und die jungen Surfer auch weiterhin von unpassenden Inhalten umgeben. Harmlose Suchbegriffe führen auf pornografische Seiten und in Chatrooms für Kinder tauchen immer wieder Erwachsene mit pädophilen Neigungen auf. Daher ist schon heute ein kindersicheres Internet nötig. Die von Kroes angestrebten Änderungen des Systems hingegen brauchen Zeit. Um die Jüngsten dennoch zu schützen, bedarf es individueller Maßnahmen am heimischen Rechner.

Stephan von Wrede, Experte für Kindersicherheit im Internet und Vorstand der Dolphin Media AG, sagt: „Der Aufruf von Neelie Kroes ist ein lobenswerter Ansatz. Je mehr Öffentlichkeit das Thema Kinderschutz im Internet hat, desto besser. Leider reicht dieser neue Vorstoß nicht aus, um die jüngsten Internetnutzer vor Online-Bedrohungen wie Pornografie, Gewalt oder Datenmissbrauch abzusichern. Das Web-Angebot ist groß und aufgrund mangelnder Medienkompetenz können Kinder noch nicht zwischen guten und schlechten Inhalten differenzieren. Mit unserer Kinderschutzsoftware Dolphin Secure bieten wir schon heute alle Features, die auch die EU-Kommissarin Kroes als wichtig erachtet: In der Kinder-Community, werden alle Inhalte redaktionell geprüft. Andere, nicht gelistete Webseiten, können die Eltern freigeben. Ein neuartiges Anmeldeverfahren, über einen Fingerabdruckscanner, stellt sicher, dass der Nachwuchs unter sich bleibt.“ Er fügt hinzu: „Die Selbstkontrolle der Unternehmen allein reicht nicht aus, um das Internet zu einem geschützten Ort zu machen. Aber wenn immer mehr Gruppen an einem Strang ziehen, wird das Internet hoffentlich zunehmend kinderfreundlicher.“

Bundesfamilienministerin richtet Internet-Kinderschutzzentrum ein

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, stellt heute (Dienstag) in Berlin Initiativen für eine Kinder- und Jugendnetzpolitik vor. Damit zieht sie Schlüsse aus den Handlungsempfehlungen, die im Dialog Internet innerhalb eines Jahres erarbeitet wurden. "Eine Kinder- und Jugendnetzpolitik heißt konkret mit dem Netz zu arbeiten statt abstrakt dagegen anzukämpfen. Drei Dinge gehören dabei untrennbar zusammen: Medienkompetenz, Elternverantwortung und Schutz vor Gefahren im Netz. Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche für den Umgang mit dem Netz stark zu machen. Klar ist aber auch: Cybermobbing, Grooming oder die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen im Netz müssen konsequent verfolgt werden. Deshalb werde ich ein Internet-Kinderschutzzentrum einrichten, um den Opfern per Mausklick die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen", so Kristina Schröder. Weiterlesen
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