31 Oktober 2011

Google entfernte 86% der jugendgefährdenen Einträge

Zwischen Januar und Juni 2001 forderten deutsche Behörden Google in 127 Anweisungen dazu auf, 2.405 Inhalte aus den Suchergebnissen zu entfernen. In 86% der Fälle gab der Suchmaschinen-Gigant nach. Dies wurde in dem veröffentlichten Transparency Report von Google bekanntgegeben. Bei Verstößen gegen das bestehende Jugendschutzgesetz, bspw. bei gewaltverherrlichenden, diskriminierenden oder pornografischen Inhalten, löschte Google die Suchergebnisse umgehend. Deutschland liegt dabei laut Google Report weit vor anderen Staaten wie Türkei, China oder Indien. Zum Report
31 Oktober 2011

Schärfere Strafen gegen Kinderpornografie im Web

focus Kinderschändern sollen bis zu zehn Jahren Haft drohen. Die EU-Länder sollen verpflichtet werden, anstößige Websites zu löschen. So steht es in dem Gesetzesvorschlag, den das EU-Parlament am Donnerstag in Straßburg mit großer Mehrheit verabschiedet hat. Die Regeln sollen bis zum Jahresende in Kraft treten. Verurteilte Sex-Straftäter sollen in allen EU-Ländern ein Berufsverbot für die Arbeit mit Kindern bekommen. Weiterlesen
28 Oktober 2011

Bastelanleitungen zu Halloween auf zzzebra.de

Im Oktober ist Hochsaison für Hexen, Gespenster, Geister und alle, die sich gerne Gruseln, denn am 31. Oktober ist Halloween. Auf zzzebra.de finden Kinder viele Bastelanleitungen, Spiele oder Rezepte, wie z.B. Wackelpudding mit Würmern, für die perfekte Halloween-Party. Zum Halloween-Special
28 Oktober 2011

„Socialbots“ imitieren Facebook-Freunde

Viele Facebook-Nutzer haben schon einmal leichtfertig Freundschaftsanfragen von Unbekannten bestätigt. Doch Vorsicht: Hinter den „Freunden“ könnte eine miese Software stecken! Forscher der Universität von British Columbia (Vancouver, Kanada) erstellten in einem Versuch eine ganze Reihe von solchen falschen „Facebook-Freunden“. Insgesamt 102 „Socialbots“ ließen die Forscher im Versuch auf die Facebook-Gemeinde los – mit verheerendem Ergebnis. In nur wenigen Wochen konnten die Schädlinge 3 000 Facebook-Freunde verbuchen, über 46 000 E-Mail-Adressen und mehr als 14 500 Wohn-Adressen einheimsen! Weiterlesen
27 Oktober 2011

Handlungsempfehlungen von EU Kids Online veröffentlicht

Der Forschungsverbund EU Kids Online hat Handlungsempfehlungen zum Thema Sicherheit und Risikobewusstsein im Internet veröffentlicht. Auf Grundlage einer repräsentativen Studie zur Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen in 25 europäischen Ländern wird deutlich, dass europäische Kinder in immer jüngerem Alter mit der Internetnutzung beginnen und dass die Onlinenutzung zunehmend mobiler wird und sich damit der elterlichen Kontrolle mehr und mehr entzieht. Der jetzt veröffentlichte Bericht gibt Handlungsempfehlungen, wie Kinder auf einen angemessenen und produktiven Umgang mit dem Internet vorbereitet und zugleich vor Risiken wie z.B. Bullying, Pornographie oder dem Kontakt zu Fremden geschützt werden können. Weiterlesen Eine der Empfehlungen lautet: "Das Alter, mit dem Kinder beginnen, das Internet zu nutzen, sinkt weiter, weshalb der Sicherheit jüngerer User besondere Aufmerksamkeit gelten sollte." Die Dolphin Secure Kinderschutzsoftware greift genau dieses Thema auf, denn es beschützt vor allem die jüngsten Onliner. Weitere Informationen

Kristina Schröder: „Wir müssen unsere Kinder gegen Cyber-Mobbing schützen“

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, setzt sich mit zahlreichen Angeboten für den Kinder- und Jugendschutz im Netz ein. Neben konkreten Informationen zum Umgang mit Cyber-Mobbing zählen dazu vor allem Angebote zur Aufklärung und Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. „Die psychischen Folgen von Cyber-Mobbing sind schlimm und wir wissen, dass das bis hin zu Suizidversuchen und brutalster realer Gewalt führen kann. Ich habe deshalb eine neue Informationsseite im Internet einrichten lassen, die Jugendlichen, Eltern und Schulen ganz konkrete Tipps an die Hand gibt, wie Opfer sich wehren, Attacken dokumentieren und Anzeigen bei der Polizei erstatten können“, so Schröder. www.bmfsfj.de/cybermobbing

Facebook Gruppen für den Unterricht

Martin Kurz ist Realschulleiter der Adolf Reichwein Schule in Langen und nutzt Facebook zur Unterrichtsbegleitung seiner 10. Klasse in Mathe und Physik. Seit Jahren diskutieren Pädagogen darüber, wie interaktives und „informelles“ Lernen funktionieren können. Und jetzt, da ein Großteil der jungen Leute in dem sozialen Netzwerk Facebook aktiv sind, nutzt er die Chance: Statt nur zu warnen, mit dem Zeigefinger auf das „böse Facebook“ zu zeigen oder gar seinen Account abzumelden wie Verbrauerschutzministerin Ilse Aigner, macht er einen mutigen Schritt. In seiner 10 Klasse der Realschule, führt er eine Facebookgruppe und redet öffentlich darüber. Weiterlesen Hier gehts zum Prezi-Vortrag, den er auf der Medienbildungsmesse 2011 hielt.
26 Oktober 2011

Jugendschutz im Onlinehandel mangelhaft

Onlineshops stehen häufig vor der Frage, ob sie eine Altersprüfung ihrer Kunden durchführen müssen. Rein Rechtlich gibt es einige Bereiche, in denen eine Überprüfung des Alters notwendig ist, z.B bei sog. adult-Angeboten. Hier wird eine Altersverifizierung mittels Post-Ident-Verfahren gefordert. Eine Identifizierung etwa per Ausweiskopie o.ä. wurden bislang stets von den Gerichten als nicht zulässig abgelehnt. Jedoch ist der Jugendschutz in diesem Bereich lückenhaft, da er nur für deutsche Webseiten greift. Das Internet ist ein internationales Medium und Kinder und Jugendliche können so nach wie vor auf pornografische Webseiten aus anderen Ländern zugreifen, die sie nachhaltig traumatisieren können.

Aber auch bei Tabak oder Alkoholika gibt es eine Lücke im Gesetz. Im derzeit geltenden Jugendschutzgesetz gibt es keine explizite Regelung zum Online-Versand für Tabakwaren oder Alkohol. Die bekannten Paragraphen 9 und 10 des JuSchG untersagen es nicht, Alkohol oder Tabak über das Internet an Jugendliche zu verkaufen. Derartige Waren dürfen im Geschäft oder Supermarkt unter keine Umständen an Minderjährige verkauft werden, für die Online-Welt fehlt es seit Jahren an einer entsprechenden Regelung.

Nichtszuletzt liegt dieser Umstand an den bis dato mangelnden Möglichkeiten der Altersverifikation im Internet. Diese sind kompliziert, von Gerichten nicht anerkannt oder gerade für kleine Shops zu teuer. Darüber hinaus kann es im Rahmen des Datenschutzes unzulässig sein, eine genrelle Abfrage des Alters durchzuführen. Hier greift der Grundsatz der Datensparsamkeit. Dabei dürfen - ohne Einwilligung der Nutzer - nur Daten erhoben werden, die für einen Vertragsschluss zwingend notwendig sind.

Weitere Informationen zum Jugendschutz im Internet finden Sie auf
www.e-recht24.de
25 Oktober 2011

Dolphin Secure beschützt besonders die jüngsten Online-Nutzer

Über das Thema Kinderschutz im Internet wurde gerade erst auf den Münchner Medientagen eingehend diskutiert. Dabei kann es allerdings nicht darum gehen, pauschale Lösungsansätze zu bieten, sondern die Schutzmaßnahme muss dem konkreten Alter des Kindes entsprechen. Angebote, die für grob unterteilte Altersgruppen – bis unter 12 Jahren, 12 bis 16 Jahren und 16 bis 18 Jahren – Empfehlungen für bestimmte Webseiten abgeben, greifen zu kurz. Schließlich ist die Gruppe der unter 12jährigen vielfältig, heterogen, aber auch individuell und ganz besonders schutzbedürftig. Beim Eintritt in die Online-Welt fehlt ihnen meist die nötige Medienkompetenz und sie müssen sich erst mit den Mechanismen und Regeln des Internets vertraut machen. Schwierig wird es außerdem, wenn Eltern sich bei der Internetnutzung ihres Nachwuchses auf Programme verlassen, die rein technisch ausgerichtet sind
und die passenden Web-Angebote für Kinder nach Suchwörtern (sogenannten
„Bad Words“) filtern. Schließlich werden die Filterungen nach Altersgruppen
nicht umfassend vorgenommen, die Altersgruppen sind zu grob und damit vage. Der Filter ist entweder sehr rigide und sperrt beispielweise auch Seiten, die
den Begriff „Nacktschnecke“ enthalten, oder ist unzureichend, weil er eine Seite, die zwar die richtigen Suchbegriffe enthält, aber auch ungeeignete Inhalte aufweist, zulässt. Die Dolphin Media AG ist in Deutschland bisher der einzige Anbieter, der sich ganz konkret mit dem Schutz der jüngsten Internetnutzer befasst. Das Unternehmen setzt bei seiner Kinderschutzsoftware Dolphin Secure auf ein Redaktionsteam, das handverlesen geeignete Internetangebote für Kinder zwischen sechs und 12 Jahren zusammenstellt. Der Fachredakteur Stefan Michaelis, der sich bereits seit langem mit dem Thema Kinderschutz im Internet befasst und zu den Gründern des Software Gütesiegels „Clever“ gehört, bestätigt dieses Vorgehen: „Besser als Dolphin Media kann man das Thema Kinderschutz im Internet nicht auf den Punkt bringen.“ Die Dolphin Media AG hat einen strengen Kriterienkatalog entwickelt, wonach jede einzelne Webseite geprüft wird, ehe sie für die Jüngsten freigegeben wird. An erster Stelle steht dabei die Frage, ob die Inhalte für die Altersgruppe interessant und verständlich sind. Aber auch die Gestaltung einer Webseite muss angemessen sein. Seiten, die an den Rändern mit Werbebannern gepflastert sind, werden aussortiert. Ausnahmen gibt es nur, wenn es sich dabei um Werbung für die Angebote von Fernsehsendern oder Verlagen handelt, die gleichzeitig einen Lehrauftrag erfüllen. Des Weiteren wird darauf geachtet, dass die Seiten, die ins Dolphin Secure „Kindernet“ aufgenommen werden, nicht die Angabe der persönlichen Daten der Kids fordern oder öffentliche Chatforen anbieten. „Wir sind bei der Zusammenstellung der Inhalte so streng, um den Kindern eine geschützte und altersgerechte Online-Umgebung zu bieten, in der sie sich austoben können, ohne dass die Eltern mit erhobenem Zeigefinger hinter ihnen stehen müssen,“ sagt Stephan von Wrede, Vorstand der Dolphin Media AG. Stefan Michaelis bewertet vor allem die auf der Programmoberfläche bewusst gewollte Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindern hoch: "Kinder schlagen Seiten vor, Eltern müssen diese aber erst freigeben. Dieser Anlass, gemeinsam das Internet gemeinsam zu bewerten, ist Medienkompetenz, wie sie sein sollte. Das Wir gewinnt, denn daraus können beide Seiten lernen."
25 Oktober 2011

Dolphin Secure im Test

Die in Deutschland ansässige Dolphin Media Germany AG präsentiert mit dolphin secure ein speziell für Kinder abgestimmtes System, welches diese effektiv vor schädlichen Inhalten im Internet sowie gegebenenfalls Fremden schützen soll. Die Software ist dabei eng mit einer Verifizierung beim Kauf und Erhalt sowie der Nutzung selbst in Form eines Fingerprint-Readers verknüpft. In unserem nachfolgenden Artikel werden wir dieses Angebot daher etwas genauer unter die Lupe nehmen. Weiterlesen
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