Tipps für Eltern zum Thema Kinder im Internet

Das Internet ist aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Daher ist es wichtig, dass Kinder schon früh lernen, das Internet richtig und vor allem auch kritisch zu nutzen. Nur so können sie von den vielen Chancen – die im Vergleich zu den Risiken deutlich überwiegen – profitieren.
  1. Entdecken Sie das Internet gemeinsam mit Ihrem Kind. Suchen Sie interessante und spannende Websites, die dem Alter Ihres Kindes angepasst sind, und erforschen Sie diese gemeinsam.
  2. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind Regeln für die Internet- und Handynutzung. Diese können sowohl den zeitlichen Umfang, aber auch die genutzten Inhalte betreffen. Der Dolphin Secure Surfvertrag für Eltern und Kind kann dabei eine gute Unterstützung sein.
  3. Machen Sie Ihr Kind darauf aufmerksam, persönliche Daten mit Vorsicht weiterzugeben. Erklären Sie die Gefahren leichtfertiger Datenweitergabe. Ihr Kind sollte den eigenen Namen, Adresse, Telefonnummer und Fotos nur nach Absprache mit Ihnen weitergeben.
  4. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Risiken von realen Treffen mit Online-Bekanntschaften. Vereinbaren Sie, dass bei ersten Treffen immer eine zweite, wenn möglich erwachsene, Person dabei ist.
  5. Diskutieren Sie mit Ihrem Kind den Wahrheitsgehalt von Inhalten und Werbung im Internet. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie die Richtigkeit von Inhalten durch Vergleiche mit anderen Quellen überprüft werden kann.
  6. Melden Sie illegale Online-Inhalte an www.internet-beschwerdestelle.de. Kinderpornographie und neonazistische Inhalte sind gesetzlich verboten.
  7. Ermutigen Sie Ihre Kinder zu guter Netiquette. Was im realen Leben erlaubt ist, ist auch im Internet erlaubt. Was im realen Leben verboten ist, ist auch im Internet verboten.
  8. Informieren Sie sich über die Internetnutzung Ihres Kindes. Lassen Sie sich die Lieblingsseiten zeigen und versuchen Sie zu verstehen, warum es sich auf diesen Seiten aufhält.
  9. Seien Sie bei den Internet-Entdeckungsreisen Ihres Kindes nicht zu kritisch. Ihr Kind kann durch Zufall auf ungeeignete Inhalte stoßen. Nehmen Sie dies zum Anlass, um über diese Inhalte zu diskutieren und eventuell Regeln zu vereinbaren. Die Dolphin Secure Kinderschutzsoftware kann dabei Abhilfe schaffen und Ihr Kind vor verstörenden Inhalten schützen.
  10. Vergessen Sie nicht: Die Chancen des Internets übertreffen die Risiken! Das Internet ist ein ausgezeichnetes Medium, das sowohl zum Lernen als auch in der Freizeit sinnvoll und gut eingesetzt werden kann. Ermutigen Sie daher Ihr Kind, das Internet bewusst zu nutzen und alle Chancen zu erforschen. Dann wird es schon bald von den vielen Vorteilen profitieren können.
Weitere hilfreiche Informationen finden Sie in der Broschüre von www.saferinternet.at: PDf Download Quelle: www.saferinternet.at
29 Juli 2011

Kinder wollen im Internet nicht anonym sein

Was Kinder im Internet suchen und wovor Eltern sie schützen sollten: Die DJI-Wissenschaftlerin Christine Feil gibt in der Zeitschrift impulse des Deutschen Jugendinstituts ein Interview über das Informationsverhalten von Kindern im Internet. "Zum Beispiel gibt es in sozialen Netzwerken die Funktion, Freunde annehmen oder ablehnen, um den Zugang zum eigenen Profil zu regeln. Das klicken Kinder aber oft nicht an, weil sie es spannend finden, 100 oder 200 Freunde zu haben.

Auch die Empfehlung, sich einen Nickname zu geben, um anonym zu bleiben, ist etwas unrealistisch. In dem Alter, in dem Kinder dabei sind, ihre Identität und Individualität zu entwickeln, wollen sie nicht anonym sein. Sie wollen erkannt werden und als Person Anerkennung bekommen. Die Trennung zwischen realen und virtuellen Welten gibt es nicht, sobald das Internet ein Instrument der Selbstdarstellung und sozialen Beziehungen ist. Um Schaden von den Kindern abzuwenden, ist es nötig, über den Unterschied zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit und über Grenzüberschreitungen im Internet aufzuklären", so die Pädagogin. Eltern müssen ihre Kinder besser aufklären und sich intensiv mit den neuen Medien auseinandersetzen. Zum Interview (PDF Seite 39)
28 Juli 2011

Cybermobbing: Anonymität im Netz reduziert Hemmschwelle

Die Freundschaftsplattformen haben sich in den letzten Jahren zu einem Chatroom für Cybermobbing entwickelt – eine Methode, andere im Internet bloßzustellen, lächerlich zu machen oder zu verleumden. Dieser Trend ist nicht neu und kein Ausnahmephänomen mehr, was auch eine aktuelle Pilotstudie der Universität Hohenheim zeigt. Etwas mehr als 22 Prozent der befragten 409 Schüler gaben an, schon persönliche Mobbingerfahrungen gemacht zu haben. Das "Wie" ist dabei genauso vielseitig wie der Kreis der Beteiligten. Mit Smiley-Icons versehen würden beispielsweise die Outfits, das Aussehen oder die Figur der Freunde und Klassenkameraden besprochen. "Es wird begutachtet und gelästert." Und: Es werden Gerüchte und Lügen über unbeliebte Schüler verbreitet. Auch gab es Fälle, in denen der Account eines anderen gehacked wurde, um in dessen Namen die Freunde zu beleidigen. Weiterlesen

Kinder surfen sicher im Internet

Viele Kinder gehen im Internet online und mailen, chatten und googeln so routiniert, wie sie Zähne putzen. Sie schicken E-Cards an Freunde, suchen nach Infos für ihre Hausaufgaben, hören Songs ihrer Lieblingsbands oder daddeln einfach auf Spieleseiten herum. 59 Prozent der 6- bis 13-Jährigen sind online; zwei Drittel dieser Kinder gehen mindestens einmal pro Woche ins Internet, 17 Prozent sogar fast täglich. Das ist das Ergebnis der aktuellen KIM-Studie, einer Untersuchung zum Medienumgang von Kindern in Deutschland. Mit den Zugang zum Internet hat sich allerdings noch etwas in den Familien verbreitet: Unsicherheit. Ab welchem Alter darf mein Kind ins Netz, wie oft und wie lange? Was muss ich ihm zeigen, und was lernt es alleine? Muss ich ständig dabei sein? Und was kann passieren, wenn ich keine Kontrolle ausübe? Familie.de klärt auf. Weiterlesen

Dolphin Secure bietet Kinderschutz im Internet, damit sind Eltern auf der sicheren Seite. Durch die einfache Handhabung haben auch ungebübte Eltern die Möglichkeit, den Familien-PC kindersicher zu machen.
27 Juli 2011

Kinder und Jugendliche sensibilisieren

Larissa da Silva Coelho ist vorsichtig – oder sagen wir besser misstrauisch. Wenn sie in sozialen Netzwerken im Internet agiert, verwendet sie stets einen erfundenen Namen. Daten gibt sie nicht ohne Weiteres preis. Und regelmäßig gibt sie ihren Namen in Suchmaschinen ein, um zu sehen, wo dieser im Netz überall auftaucht. Die 22-Jährige weiß Bescheid über die Gefahren, die vom Internet ausgehen. Mit diesem Thema befasst sich die Studentin der Hochschule Niederrhein gerade bei ihrer Bachelorarbeit. Weiterlesen

Die 10 besten Internet-Portale für Eltern

Die Freude auf das eigene Kind ist zumeist gewaltig. Für viele Eltern aber beginnt nun eine ungewisse Zeit, die zahlreiche Fragen aufwirft: Wie wird die Schwangerschaft ablaufen? Was passiert im Rahmen der Geburt? Welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung? Die Antworten auf solche Fragen lassen sich leicht über Internet Portale für Eltern herausfinden: Verschiedenste Informationsseiten für Eltern geben Tipps und leisten Hilfestellung. Sie haben einen Kinderwunsch oder werden Eltern und sind auf der Suche nach entsprechenden Informationen? Dann lesen Sie weiter, welches die meist besuchte Seiten von Eltern sind. Weiterlesen
26 Juli 2011

Facebook und Time Warner kündigen Kampagne gegen Cyber-Mobbing an

Facebook und der Medienkonzern Time Warner haben eine Zusammenarbeit im Kampf gegen Mobbing im Internet angekündigt. Die Kampagne solle das Bewusstsein für das Problem schärfen und Jugendliche ermutigen, sich dagegen zu wehren, teilten die beiden Unternehmen mit. Time Warner werde entsprechende Botschaften über seinen Fernsehsender CNN sowie über mehrere große Magazine verbreiten.

Das soziale Netzwerk Facebook will eigenen Angaben zufolge neben bereits bestehenden Funktionen zur Meldung von Verstößen eine neue Anwendung etablieren, mit der Nutzer ihre Unterstützung der Kampagne zum Ausdruck bringen können. Nach Schätzungen des Weißen Hauses sind in den USA etwa 13 Millionen Kinder und Jugendliche bereits einmal zum Ziel von Mobbing im Internet geworden.

Quelle: dapd
26 Juli 2011

Hilfe, mein Kind schaut Internet-Pornos an!

Hilfe, mein Kind schaut Internet-Pornos! Früher war die Sache einfach: Pornofilme gab's nur im Pornokino oder im Sexshop, und wer noch nicht 18 war, musste draußen bleiben. Wer heutzutage konsequent verhindern will, dass sich Minderjährige pornografische Filme ansehen, muss ihnen den Computer wegnehmen. Die Angaben schwanken zwar, aber mindestens sechzig Prozent der Jugendlichen ab 13 Jahren haben schon Erfahrung mit Internetpornografie gemacht. Jungs nutzen die einschlägigen Adressen deutlich häufiger als Mädchen, allerdings meistens im Kreis Gleichaltriger. Weiterlesen
25 Juli 2011

One Laptop Per Child: XO-3-Tablet kommt 2012

XO-3 heißt das Tablet der gemeinnützigen Organisation One Laptop Per Child (OLPC), dessen Entwicklung im Jahr 2009 angekündigt wurde. Damals galt 2012 als Ziel der Markteinführung. Wie der Gründer des Projekts jetzt bestätigt, wird dies auch erreicht. Allerdings werden noch ein paar Anpassungen vorgenommen. In einem Interview mit dem Magazin Computerworld erklärte Nicholas Negroponte, Gründer der Organisation One Laptop Per Child, dass sich der Preis des Tablets trotz allem unter 100 US-Dollar bewegen wird.

Laut Computerworld werden zum Beispiel neue Gummi-Hüllen entwickelt, die das Tablet schützen sollen und gleichzeitig Solarzellen zur Energieversorgung bieten. Darüber hinaus ist auch ein Internetzugang über Satellit sowie eine spezielle externe Tastatur denkbar. Definitiv zur Ausstattung des XO3-Tablets zählen eine Kamera auf der Vorderseite, ein Mikrofon, ein USB 2.0-Port sowie ein Kopfhörer-Anschluss. Weiterlesen
25 Juli 2011

Wenn Cybermobbing zum Hobby wird

Jeder dritte Jugendliche ist schon mal Opfer von Mobbing-Attacken im Internet oder per Handy geworden. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Forsa-Umfrage. Was der Reiz am sogenannten Cybermobbing ist, erzählt Michael Mertschat-Riesenbeck im Gespräch mit Stefanie Beermann. Der 39-Jährige ist Verhaltenstherapeut für Kinder und Jugendliche und Fachberater beim freien Jugendhilfeträger tibb. Zum Interview
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