30 Juni 2011

Sheeplive: Cartoons für mehr Sicherheit im Internet

Das Projekt „Sheeplive“ thematisiert die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen, insbesondere in Bezug auf die Risiken von Internet, Handys und neuen Technologien. Für Kinder steht die Prävention im Vorder- grund, Jugendlichen hingegen wird ein Spiegel ihres Verhaltens vorgehalten. Die Cartoons für Kinder gehen in ihrer Gestaltung auf die Traditionen des Zeichentrickfilms für Kinder und Jugendliche zurück. Gefördert wurde die Erstellung der Cartoons durch das Safer Internet Programm der Europäischen Kommission. Die ersten vier Pilotfolgen hatten ihre Premiere am 8. Oktober 2009 in der Slowakei. Mittlerweile gibt es 9 Cartoons in 5 Sprachen zu Themen wie Magersucht, Cybermobbing, Diskriminierung, Cybergrooming oder Fotos und persönliche Daten im Internet. Das Projekt entstand auf Initiative der Organisation eSlovensko o.z., Projektpartner sind ferner das Innenministerium der Slowakei und der slowakische UNICEF-Ausschuss.
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30 Juni 2011

Dystopie digitale Welt

Was das Internet über einen weiß: Suchmaschinen und soziale Netzwerke der Internet-Multis speichern das Profil jedes einzelnen Nutzers. Das Ergebnis: der gläserne Mensch, eine Gefahr für die Demokratie. „Sie haben keine Privatsphäre mehr. Finden Sie sich damit ab!“, wusste Scott McNealy, der damalige Chef von Sun Microsystems, schon vor zwölf Jahren. Das gilt inzwischen in Deutschland genauso wie anderswo. Die elektronisch vernetzten Bürger der Bundesrepublik leben in einem geheimnislosen Land. Die kapitalstarken Netzmultis sind die wahren Wissenden der Moderne. Und sie wissen viel zu viel. „Apple“ und „Google“ sind die teuersten Firmenmarken der Welt. Ihre Such- sind gigantische Machtmaschinen. Weiterlesen
29 Juni 2011

Anonym legen viele noch eine Schippe drauf

Beschimpfungen, Beleidigungen, Drohungen – was sich in Chatrooms, auf Hass-Seiten und in sozialen Netzwerken wie Facebook mitunter abspielt, treibt immer mehr junge Menschen in die Verzweiflung. Seit Jahren weisen Experten auf die wachsende Gefahr des Internet-Mobbing hin, doch wirklich gegensteuern können sie kaum. Die Opfer reagieren oft mit Rückzug, viele leiden noch Jahre später unter den diffamierenden Attacken, denen sie im Netz weitgehend schutzlos und für viele sichtbar ausgesetzt waren. [...] “Die meisten haben überhaupt keine Vorstellung davon, was sie mitunter anrichten”, beklagt Julia Reidenbach, die als Erzieherin mit den Schülern arbeitet. “Man muss aber auch dazu sagen, dass viele Kinder es nicht anders lernen”. Es sei frustrierend, erzählt sie, wenn man mit ansehen müsse, wie das Verhalten von Eltern den Bemühungen der Lehrer geradezu entgegenläuft. Sie weiß von einem Ehepaar, das nach der Trennung eine regelrechte Schlammschlacht im sozialen Netzwerk “wer kennt wen” ausgetragen hat. Die Kinder, ebenfalls Mitglieder der Plattform, waren Zaungäste, als ihre Eltern sich gegenseitig in aller Öffentlichkeit demütigten. “Wie soll so etwas nicht prägen?”, fragt die Erzieherin. [...] Für Julia Reidenbach ist besorgniserregend, dass die Schüler keine andere Möglichkeit sehen, sich zu wehren, als noch härter zurückzuschlagen: “Die Kinder wissen ganz genau, wie sie sich am effektivsten wehtun können”, so Reidenbach. Weiterlesen

Digital Natives

Viele Kinder und Jugendliche können sich ein Leben ohne Internet und Handy nicht vorstellen. Ihr letzter Blick am Abend und der erste am Morgen fallen aufs Handy: Sind SMS gekommen? Und dann zum Computer. Man nennt sie die "Digital Natives". Sie bringen wahrscheinlich einen viel stärkeren Umbruch mit sich, der auch alle anderen Menschen betrifft. Es ist die Gruppe, die man als "Generation Internet" bezeichnet: junge Menschen, die nie ein Telefon mit Wählscheibe bedient und den Sendeschluss im Fernsehen nicht mehr kennengelernt haben. Sie erfahren die heutigen revolutionären Medien ganz anders als die Älteren – und durch die Medien nehmen sie die Welt auch ganz anders wahr. Weiterlesen

Deutsche Schüler sollen mit Laptops ausgestattet werden

Die Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" hat über den Zwischenbericht einer der vier Projektgruppen abgestimmt. Eine Empfehlung der Gruppe rund um das Thema Medienkompetenz lautet, dass jeder Schüler einen eigenen Laptop erhalten soll. Diese Empfehlung wurde von der Enquete-Kommission einstimmig beschlossen. Schüler sollten sich jetzt allerdings noch nicht zu früh freuen, denn es handelt sich dabei tatsächlich nur um eine Empfehlung, die sich an die Bundesländer richtet, die für die Bildungspolitik zuständig sind. Bindend sind die Vorschläge der Internet-Kommission jedoch nicht. Weiterlesen

Medienkompetenz: Aufklären statt verbieten

„Schwächling“, „du bist der hässlichste Mensch der Welt“ – das sind nur ein paar der Beschimpfungen, die der dreizehnjährigen Niclas im Internet über sich liest, auf einer Seite mit dem Namen „Ispreadrumors“. Der Schüler verzweifelt, am Ende fällt ein Schuss. Es ist eine Szene aus einem Film, den Schüler des Herder-Gymnasiums in Berlin-Westend gedreht haben. Die Parallelen zur Cybermobbing-Website Isharegossip sind natürlich gewollt. Die Seite, auf der Schüler anonym Gerüchte verbreiten konnten, ist zwar mittlerweile gesperrt und gegen die Betreiber wird ermittelt, doch das Problem Cybermobbing ist damit nicht aus der Welt. Weiterlesen

Webtipp: Heute ist Siebenschläfertag

Das Wetter am Siebenschläfertag, sieben Wochen bleiben mag! Der Siebenschläfertag (27. Juni) hat seinen Namen nicht von dem gleichnamigen Nagetier. Die Bauernregel, die unsere Vorfahren durch langjährige Beobachtungen aufgestellt haben, hat tatsächlich einen meteorologischen Hintergrund: Ende Juni / Anfang Juli stabilisiert sich die Wetterlage über Europa. Dann entscheidet sich, ob unser Sommerwetter vorwiegend durch warme südliche oder kalte nördliche Luftströmungen beeinflußt wird.

Die Bezeichnung "Siebenschläfertag" geht auf eine Heiligenlegende zurück: Die Legende der Siebenschläfer berichtet von sieben Heiligen (Malchus, Maximianus, Dionysius, Constantinus, Martinianus, Johannes und Serapion), die sich vor der Verfolgung durch Kaiser Decius im Jahre 251 in eine Höhle bei Ephesus retteten. Dort versanken sie in einen tiefen Schlaf. Der römische Kaiser fand ihr Versteck und ließ den Eingang versiegeln. Über 200 Jahre später wurde die Höhle wieder geöffnet, die Schläfer erwachten. Dieses Wunder wurde als Zeichen für das Leben nach dem Tod gewertet. Bald nach dem Erwachen starben die Sieben und wurden von nun an als Heilige verehrt. Weiterlesen

Elternfrage: Mein Sohn surfte auf Pornoseiten. Was nun?

Frage: Mein zehnjähriger Sohn kennt sich schon ganz gut aus im Internet und darf ab und zu alleine surfen. Meist spielt er dann kleine Browser-Spiele. Manchmal benutzt er aber auch Suchmaschinen. Dabei ist er vor kurzem auf eine Pornoseite gelangt und war geschockt. Dürfen diese Seiten eigentlich frei zugänglich sein? Und wie kann ich verhindern, dass so etwas noch einmal passiert?

Antwort: Kinder sind oft verstört, wenn sie mit Pornos konfrontiert sind. Auch deshalb ist die Verbreitung von Pornografie in Deutschland unter Hinweis auf den Jugendschutz stark eingeschränkt, jedoch nicht verboten . Erwachsenen darf also alles angeboten werden, Kindern und Jugendlichen nicht. Mit anderen Worten: Die deutschen Gesetze haben dafür gesorgt, dass der Schmuddelkram, den Ihr Kind gesehen hat, jedenfalls nicht von einem deutschen Server kam. Was können Sie tun, um Ihr Kind zu schützen? Zum Beispiel könnten Sie eine Kinderschutzsoftware installieren, die ungeeignete Seiten blockiert. Antwort weiterlesen

WM als Familienevent

Auf www.schau-hin.info finden Sie viele Tipps zur Frauen-Fußball WM 2011. Man kann sich hier den Spielplan ausdrucken und gemeinsam mit den Kindern die Ergebnisse eintragen. Darüber hinaus gibt es tolle Bastelanleitungen für Girlanden oder Ratschen. Im Schau Hin Fußball-Quiz können Kleine und Große zeigen, was sie über Fußball wissen. www.schau-hin.info
24 Juni 2011

Dolphin Secure auf macnews.de

Seit Anfang dieses Jahres ist mit Dolphin Secure eine weitere kommerzielle Kindersicherung für den Mac verfügbar, die die Balance zwischen optimalem Schutz und Spaßfaktor der Kinder versucht. Die Lösung besteht dafür zum einen Teil aus einer Kinderschutzsoftware und andererseits aus einer eigenen Kinder-Community. Sie richtet sich speziell an Grundschulkinder zwischen 6 bis 11 Jahren. Neben der Überprüfung und Filterung der für die Kinder zugelassenen Webseiten, soll auch ein neuartiges Anmeldeverfahren über einen Fingerabdruck-Scanner mehr Sicherheit garantieren. Die Kinderschutzsoftware von Dolphin Secure sorgt dafür, dass Kinder nur geeignete Webseiten erreichen können. Zum Artikel
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