Ideenwettbewerb zum
Thema Medienkompetenz

Der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) veranstaltete Ideenwettbewerb ruft Lehramtsstudenten, Referendare und Doktoranden auf, Unterrichtsentwürfe zu den Themen Medienkompetenz (Schwerpunkthema), Geld und Versicherung, Verbraucherrechte und Kaufentscheidungen zu gestalten. Das Thema Medienkompetenz spielt dabei eine zentrale Rolle für das BMELV: Es geht um „das Wissen, wie das Internet funktioniert, aber auch der verantwortungsvolle Umgang mit den eigenen Daten und den Daten der anderen, wenn man im Internet kommuniziert“, so Sandra Pabst, Sprecherin des BMELV. Die Initiative soll die zukünftige Lehrergeneration für das Thema sensibilisieren und motivieren, „praxisnahe Wege der Vermittlung von Verbraucherkompetenzen im Schulunterricht zu entwickeln“. Dabei geht es unter anderem um Kenntnisse in den Bereichen Privatsphäre, Urheberrechte und ökonomische Bildung. Weiterlesen

jugendschutz.net Jahresbericht: Belästigungen, Mobbing, Hasskommentare

"Kinder und Jugendliche sind im Internet zunehmenden Risiken ausgesetzt. Darum müssen sich alle Beteiligten bemühen, Kinder und Jugendliche im Web so gut wie möglich zu schützen,“ gibt Familienministerin Irene Alt bei der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2010 von jugendschutz.net zu bedenken. Die Betreiber internationaler Plattformen sollen sich verstärkt für den Jugendschutz engagieren, so die Ministerin. Videos mit gefährlichen Würgespielen, Gerüchte und Beleidigungen in sozialen Netzwerken, rassistische Kommentare auf Youtube u.v.m. – all das ist Realität im Netz. So belegt es der Jahresbericht 2010 von jugendschutz.net, der gestern veröffentlicht wurde.

Jugendschutz.net ist eine bundesweite Institution für Jugendschutz im Internet mit Sitz in Mainz. Sie unterstützt die Jugendministerien der einzelnen Länder sowie die Kommission für Jugendmedienschutz. Die Institution kontrolliert regelmäßig die wichtigsten Dienste und führt gezielte Recherchen durch. Darüber hinaus nimmt jugendschutz.net Hinweise aus der Bevölkerung an – allein 2010 waren dies mehr als 10.000 (hotline@jugendschutz.net). Insgesamt wurden 2010 über 39.000 Internetangebote kontrolliert, doppelt so viele wie noch 2009. Dies lässt sich durch verstärkte Kontrollen in sozialen Netzwerken erklären, nur noch ein Drittel aller Fälle waren klassische Webseiten. Im Web 2.0 hat die Institution ca. 6.000 unzulässige Profile, Videos und Kommentare dokumentiert. In vier von fünf Fällen aus Deutschland konnten Verstöße durch Kontakte zu Providern schnell beseitigt werden. Weiterlesen

Schau Hin über internetfähige Smartphones

Ob Fotografieren, Videos anschauen, Spiele spielen, im Internet surfen oder Musik hören – es gibt fast nichts, was man mit einem modernen Handy nicht machen kann. Mit der neuen Technik entstehen aber auch neue Risiken. Denn wie mit dem PC zuhause auch, lassen sich z.B. damit nicht kindgerechte Internetseiten aufrufen. Somit muss man beim Gebrauch eines Smartphones die gleichen Regeln beachten, wie beim Computer. Die Nutzung des mobilen Internets ist häufig auch mit zusätzlichen Kosten verbunden. Weiterlesen

Webtipp: Kinderzeitmaschine

Auf dem 48. Historikertag im September 2010 sagte Bundeskanzlerin Merkel: "Kindern Geschichte nahezubringen, ist wesentliche Voraussetzung für eine gelingende Zukunft." Diesen Gedanken hat sich die Kinderseite Kinderzeit- maschine zu Herzen genommen. Auf der animierten Internetseite können junge Surfer zusammen mit der neugierigen Lucy eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Über die Schaltzentrale einer virtuellen Zeitmaschine gelangen die jungen User in verschiedene Abschnitte der Geschichte, darunter die Antike, das Mittelalter und die Ära der Entdecker. Hier können Sie sich kurze Filme zu den einzelnen Epochen anschauen. Ein Lexikon erklärt noch einmal altersgerecht alle aufgetauchten Fachbegriffe. Webseite ansehen

Neues Kinderhörbuch über Gefahren im Internet

Das Internet bietet eine Vielzahl von Vorteilen und Möglichkeiten: Kinder können Hausaufgaben erledigen, soziale Kontakte pflegen oder Spiele spielen. Aber auch für pädophile Triebtäter tummeln sich im World Wide Web, die sich ihre Opfer immer häufer auch oder gerade in Kinder- und Jugendchats suchen. Dabei verstecken sie sich hinter vermeindlich vertrauenserweckenden Namen wie „Bärchen“ oder „Pokemon Boy“, geben sich als Gleichaltrige aus und lassen sich so leicht Name, Adresse und Fotos der Kinder geben. Aus einem harmlosen anonymen Chat wird so schnell bitterer Ernst. Durch Medienkompetenz und richtige Schulungen können Kinder jedoch Gefahren im Internet erkennen und umgehen. „So schützt Du Dich richtig“ heißt das neue Kinderhörbuch für mehr Sicherheit im Netz, herausgegeben von Ralf Schmitz, einem der führenden Experten im Bereich Gewaltprävention an Grundschulen. Seit über 15 Jahren arbeitet er im Sicher-Stark-Team.

Mit dem neuen Hörbuch für Kinder im Grundschulalter werden erstmals auch die Gefahren des Internets angespprochen und von und mit Experten kindgerecht behandelt. Das Hörbuch vermittelt in zwanzig Lektionen kindgerecht, wie sich ein Kind nicht nur im Internet, sondern auch auf Strasse, Schulhof oder zu Hause verhalten muss. Kinder lernen damit, sich richtig zu schützen und Gefahren frühzeitig zu erkennen. Das Hörbuch „So schützt Du Dich richtig“ (ISBN-Nummer 978-3-9812954-1-2) ist bei Amazon und im Handel erhältlich.

Webtipp: Kinofilm Löwenzahn

Die fiesen Einbrecher Cora, Marvin und Ronny brechen in den Bauwagen von Fritz Fuchs ein. Sie suchen nach einer Karte, die zu einem antiken Schatz führen soll. Als sie die nicht finden, klauen sie drei Hundebabies. Damit wollen sie Tierfreund Fritz erpressen, denn nur er kennt den Weg zur Höhle, wo Gold und Geschmeide begraben liegen. www.kinderfilmwelt.de
29 Mai 2011

Eltern verkennen die Gefahren im Internet

Die virtuelle Welt - ein Raum, in dem Gefahren lauern. Gerade in sozialen Netzwerken wie facebook oder studivz treiben Internetnutzer ihr Unwesen, die nicht auf Freundschaften aus sind. Auf welche Risiken besonders junge Computerfans achten müssen, erzählt Internet-Experte Jens Klöpfel im Interview. Weiterlesen

Studie: Internet macht Kinder und Jugendliche sozial aktiver

Das Internet fördert die sozialen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des ifo Instituts München, die am Donnerstag auf einer Veranstaltung mit der Initiative D21 in Berlin vorgestellt wurde. Damit widersprechen die Forscher dem Mythos, dass das Internet die Menschen sozial vereinsamt und damit letztlich die Grundlagen unserer Gesellschaft erodiert. „Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass das Internet einsam macht“, sagt Prof. Ludger Wößmann, Bereichsleiter Humankapital und Innovation am ifo Institut. Im Gegenteil, zusammen mit den ifo-Wissenschaftlern Stefan Bauernschuster und Oliver Falck zeigt Wößmann in der neuen Studie, dass schnelles Internet zu Hause die sozialen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen im Durchschnitt positiv beeinflusst. Sie gehen häufiger Gruppenaktivitäten außerhalb der Schule nach wie z. B. dem Besuch von Sportvereinen, Musik- oder Gesangsunterricht oder Jugendgruppen. Auch die Beteiligung an verschiedenen AGs in der Schule nimmt nicht ab. Weiterlesen
27 Mai 2011

Onlinewerbung auf Kinderseiten

Kinder sind eine attraktive Zielgruppe. Im vergangenen Jahr hatten einer Studie des Forschungsverbunds Südwest zufolge 89 Prozent aller sechs bis 13-Jährigen einen Internetanschluss. Immerhin 43 Prozent nutzten ihn täglich. »Die Online-Werbebudgets steigen kontinuierlich – auch im Bereich Kinder«, sagt Rasmus Giese, Geschäftsführer des Werbevermarkters ströer interactive. Seine Kunden sind Seiten wie kindercampus.de oder disney.de, die Giese mit Bannern bestückt. Im Gegensatz zum aussterbenden Unterhaltungsdinosaurier Fernsehen existieren fürs Netz aber längst nicht so klare Regeln bei der Werbung. Kommerzielle Botschaften lassen sich einfacher in die Seiten mixen, sie sind allgegenwärtiger, blinken von Bannern, ploppen in Märchen hinein, schweben über Erklärtexten und verstecken sich in Spielen. Weiterlesen

Die Dolphin Secure Whitelist nutzt als Basis die Liste des FragFINN e.V. Jedoch wurde diese Liste von unserer Redaktion sorgfältig geprüft und Webseiten, die nicht unseren Kriterien entsprachen, wurden entfernt. Zudem haben wir zahlreiche so genannte Adserver gesperrt, von denen die meisten Webseiten ihre Werbung beziehen.
27 Mai 2011

Update: Polizei nimmt Betreiber von “Isharegossip” fest

Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft hatte am Morgen einen Haftbefehl wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen Manuel T. erwirkt und die Lübecker Kripo um Amtshilfe gebeten, bestätigte ein Polizeisprecher der Zeitung. Der Verdächtige, der am Donnerstag seinen 25. Geburtstag feierte, sei vor seiner Wohnung im Stadtteil St. Lorenz festgenommen worden. Am Abend durchsuchten Fahnder die Wohnung des Lageristen und stellten Beweismaterial sicher. Auf der Internet-Plattform können Nutzer anonym Schüler und Lehrer beschimpfen. 60 Mobbing-Opfer hatten bereits Strafanzeige gegen die Betreiber erstattet. Im März war das Portal als jugendgefährdend auf den Index gesetzt worden.

Update, 27.05.2011 13:06 Uhr: Die Polizei hat nicht den Betreiber der Mobbing-Plattform „IShareGossip“ festgenommen, sondern einen Trittbrettfahrer. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Günter Wittig, Sprecher der zuständigen Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt. Weiterlesen
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