29 März 2011

Doppelmord von Krailling: Täter aus dem Netz?

Nach dem grausamen Mord an den zwei kleinen Mädchen Chiara (8) und Sharon (11) aus Krailling bei München überprüfen die Ermittler nun die Handys und Computer der Mädchen und haben verwertbare Spuren des Mordes am Tatort sichergestellt. [...] Möglich ist, dass sie ihren Mörder im Internet kennengelernt haben. Die beiden Mädchen waren trotz des jungen Alters bereits sehr aktiv bei Facebook – chatteten dort mit vielen Unbekannten und verrieten leider auch viele Details aus ihrem Privatleben. Weiterlesen

Schützen Sie Ihre Kinder im Internet. Mit der Dolphin Secure Kindersicherung fürs Internet können Kinder nicht nur sicher surfen, sondern auch innerhalb der Kinder-Community soziale Netzwerke in geschützer Umgebung kennenlernen. Durch das patentierte Anmelde-Verfahren kann niemand anonym an die Kinder herantreten.

Institutionen: Internet Beschwerdestelle

Was tun, wenn man auf jugendgefährdende Inhalte im Netz stößt, von Cyber-Mobbing betroffen ist oder illegale Downloads findet? Die Internet Beschwerdestelle hilft. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimediadiensteanbieter FSM betreiben gemeinsam die Webseite www.internet-beschwerdestelle.de und bieten Usern so die Möglichkeit, sich über einen sicheren Umgang mit dem Internet zu informieren und Beschwerden einzureichen. Darüber hinaus betreiben sie seit Jahren Hotlines zur Entgegennahme von Beschwerden über illegale und gefährdende Internetinhalte. Beschwerde einreichen
28 März 2011

Webtipp: Erdbeben und Vulkane

Wie entstehen Erdbeben, was hat es mit Plattentektonik auf sich und warum gibt es Vulkane? Welche Abläufe im Erdinneren spielen eine Rolle? Wie Eisschollen auf dem Meer treiben die Kontinente auf dem flüssigen Erdinneren, und das hat Folgen. In der interaktiven Animation kann man den Ursachen und Auswirkungen der Plattentektonik erforschen! www.planet-schule.de
25 März 2011

isharegossip – Wenn Hass Kinder süchtig macht

isharegossip „Mit der Rechtschreibung hapert es häufig, der Wortschatz hingegen scheint insbesondere bei Beschimpfungen und Beleidigungen unerschöpflich“, so beschreibt ein mit Internetkriminalität befasster Polizeibeamter die Kommentarseiten der Internetplattform isharegossip. Die Website (engl. für „Ich teile Gerüchte“) bietet die Möglichkeit, anonym über andere herzuziehen. Zurzeit befassen sich die Beamten vor allem mit den Internetaktivitäten von Schülern der Carl-Bosch-Oberschule in Hermsdorf. Sie ermitteln wegen des brutalen Übergriffs auf den 17-jährigen Bahadir D., der letztlich durch vorangegangene Hasstiraden ausgelöst wurde. Weiterlesen
24 März 2011

Mit der Windelhose ins Internet: Kleinkinder lieben Computer

Bei den Fünfjährigen klettert die Zahl der täglichen Internet-Nutzer schon auf die Hälfte, hat das Medienpädagogik-Forschungszentrum The Cooney Center herausgefunden. Zwar beherrsche noch das Fernsehen das Medienverhalten der Kleinkinder, doch das Web erobert sich rasch seinen Platz im Leben der Kleinsten. Weiterlesen

Berliner Senat für Förderprogramm von Medienkompetenz für Schüler

Die Fälle von Mobbing und Drohungen im Internet zeigen Folgen: Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) stärkt in den nächsten zwei Jahren die pädagogische Arbeit in den zwölf Berliner Medienkompetenzzentren. Das Land Berlin, der Europäische Sozialfonds, mehrere Stiftungen und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg stellen hierzu insgesamt etwa 1,9 Millionen Euro zur Verfügung. Schwerpunkte des Landesprogramms "Jugendnetz Berlin" sind die Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen und die medienpädagogische Weiterbildung von Pädagogen von Kindertagesstätten, Schulen und der Jugendarbeit. Ein wichtiger Aspekt dabei ist der sichere Umgang mit dem Internet. Das Programm existiert bereits seit zehn Jahren. Weiterlesen
23 März 2011

Prügel-Attacke: Isharegossip kommt auf den Index

Prügel-Attacke auf isharegossip In Berlin hat das Internet-Mobbing auf der umstrittenen Website isharegossip zu einem Ausbruch von Gewalt geführt. Eine Hetzkampagne auf der Seite war Auslöser für eine Schlägerei in Wedding, bei dem ein 17-Jähriger von 20 Jugendlichen bis zur Bewusstlosigkeit zusammengeschlagen und -getreten wurde. Dabei wollte der Schüler seine 18-jährige Freundin nur vor dem Cyber-Mobbing der Mitschülerinnen in Schutz nehmen. Der Vorfall ereignete sich am Sonnabend, am Montag nahm die Polizei sechs Tatverdächtige fest. Das Opfer Bahadir D. liegt schwer verletzt in einem Krankenhaus. Inzwischen will die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien die Seite als gefährlich einstufen. Der Polizei gelang es am Montag, sechs Tatverdächtige – drei Jungen und drei Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren – zu ermitteln und festzunehmen und dem zuständigen Kommissariat für Jugendgruppengewalt der Polizeidirektion 1 übergeben. Während die Mädchen freikamen, wurden die Jungen am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt, der sie allerdings am Nachmittag ebenfalls wieder auf freien Fuß setzte. Weiterlesen
22 März 2011

Jugendlicher für Cyber-Mobbing in USA verhaftet

Ein Jugendlicher aus New Jersey, USA, wurde verhaftet nachdem er zwei 12-jährige Jungen aus Belleville online und per Telefon bedroht hat, teilte die Essex County Staatsanwaltschaft mit. Der 14-jährige Junge wird sich 4 Anklagen wegen terroristischen Bedrohungen und zwei wegen Belästigung stellen müssen. Er wurde verhaftet und später in die Obhut seiner Eltern entlassen.

Der Junge hat unter falschem Namen auf dem sozialen Netzwerk Facebook eines der Opfer bedroht. Nachdem das Opfer diesen Namen blockiert hat, hat der Verdächtige eine zweitee und eine dritte gefälschte Identität dazu verwendet, um beleidigende Nachrichten zu senden. Der Junge hat seine Opfer als "homo- sexuell", "fett" und "punk" bezeichnet. In einer Nachricht an sein Opfer sagte er auch, dass er ihn an einen Pfahl binden, einen Haken an seinem Bauch befestigen und ein Seil an seinem Auto anbringen würde, um dann loszufahren und zusehen, wie "sein Körper zerreißt", sagte der Staatsanwaltschaft. Die Bedrohungen begannen, weil der Verdächtige glaubte, seine Opfer wären an seiner Freundin interessiert. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen Anfang Februar und Anfang März, sagte Katherine Carter, eine Sprecherin des Essex County Staatsanwaltschaft heute.

"Cyber-Mobbing ist ein ernst zunehmendes Problem. Zunehmend nutzen junge Menschen moderne Technologien, um Verbrechen zu begehen. Die Anonymität im Cyberspace scheint Täter zu ermutigen", sagte der stellvertretende Staats- anwalt Walter J. Dirkin. Wird der Verdächtige in allen Anklagepunkten für schuldig befunden, drohen ihm bis zu zwei Jahren Haft, sagte Carter.
Zum Bericht (englisch)

In der Dolphin Secure Kinder-Community kann niemand anonym mobben oder beleidigen. Durch das patentierte Anmeldeverfahren mittels Fingerabdruck-Scanner ist Anonymität ausgeschlossen.

Cybermobbing: Facebook installiert Streitschlichter

Rund 13 Millionen Jugendliche werden laut dem Weißen Haus in den Vereinigten Staaten jedes Jahr gemobbt. Mobbing findet dabei längst nicht mehr nur noch auf dem Schulhof oder im Klassenraum statt, sondern gerade auch im Internet. Anlässlich des Anti-Mobbing-Gipfels im Weißen Haus kündigt Facebook daher nun neue Maßnahmen gegen das Cybermobbing an. Weiterlesen
16 März 2011

Nach Amokdrohung auf isharegossip fällt die Schule aus

Leere Gänge, verlassene Klassenzimmer und ein verwaister Schulhof: Das Zehlendorfer Schadow-Gymnasium befand sich am Montag und Dienstag im Ausnahmezustand. Wo sonst 950 Schüler und 75 Lehrer ein- und ausgehen, herrschte zwei Tage lang gespenstische Stille, nachdem im Internet mit einem Amoklauf gedroht worden war. Am Mittwoch wollte die Schule versuchen, wieder den regulären Betrieb aufzunehmen. Unterdessen gab es eine weitere Amokdrohung am Weißenseer Primo-Levi-Gymnasium, die allerdings wesentlich harmloser formuliert war als die Zehlendorfer. Beide Drohungen waren auf der umstrittenen Internetseite iShareGossip.com zu lesen. Weiterlesen
Kontakt: