31 Oktober 2010

Selbstmord-Pakt via Instant-Messenger

Die Eltern eines 20-jährigen chinesischen Studenten, der im Internet einen Selbstmord-Pakt geschlossen hatte, haben die Internet-Firma Tencent verklagt. Über deren Chat-Website war das tödliche Angebot zum gemeinsamen Ableben eingegangen. Weiterlesen
30 Oktober 2010

Internetbetrug als Geschäftsmodell

In Schwerin sitzen derzeit Sicherheitsexperten aus Europa und den USA zusammen und beraten, wie man Straftaten im Internet begegnen kann. Immer häufiger tappen Nutzer in Fallen von Internetbetrügern. Video anschauen
30 Oktober 2010

Viele Internetnutzer surfen ohne Schutzmaßnahmen

Viele Internetnutzer bewegen sich im Netz völlig ohne Sicherheitsvorkehrungen. Jeder fünfte surft ohne Virenschutz-Programm und ein Drittel ohne eine Firewall, die den Datenverkehr überwacht und nach festen Regeln kontrolliert. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit. [...] "Mit einem solchen Verhalten gefährdet man nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen, mit denen man mailt oder Dateien austauscht", kritisierte Prof. Dieter Kempf, Präsidiumsmitglied des BITKOM. Weiterlesen
29 Oktober 2010

“Tatort Internet”: Medienwächter begrüßen Debatte

sueddeutsche zeitung "Tatort Internet" könne trotz mancher Zweifel an der Gestaltung der Sendung dazu beitragen, dass Eltern, die sich bislang nicht mit der Problematik beschäftigt hätten, jetzt möglicherweise sensibilisiert seien und sich mehr dafür interessierten, mit wem ihre Kinder im Netz chatten, sagte der ZAK-Vorsitzende Thomas Langheinrich. RTL II richte sich überdies auch an Zuschauer, die über die traditionellen Informationswege schwer zu erreichen seien. Das Thema verdiene Aufmerksamkeit in allen Bevölkerungsgruppen. Weiterlesen

Cybermobbing: SWR und Polizei wollen Schüler aufklären

Mobbing im Netz ist weit verbreitet. [...] Um psychischer Gewalt in der virtuellen Welt vorzubeugen, haben der Südwestrundfunk (SWR) und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes den Jugendkrimi «Netzangriff» gedreht. Weiterlesen

Webtipp: Medienmami

Medienmami ist ein Projekt der Universität Ulm und gibt Eltern und interessierten Pädagogen einen Überblick über Medien für Kinder und Jugendliche. Medien gehören zum Alltag vieler Kinder und Jugendlichen. Es ist fast unmöglich, den Zugriff auf bestimmte Medien zu verhindern oder nur auf pädagogisch Wertvolles zu achten. Medienmami bietet Begleitung und Unterstützung zu allen Fragen rund um Medien für Kinder, wie z.B. "Machen Computerspiele süchtig?", "Braucht mein Kind ein Handy?" oder "Was wenn meine Kinder online einen Vertrag abschließen?". Zur Webseite

Missbrauch: Die Vertrauensfalle Internet

Ein 13-jähriges Mädchen berichtet über Ihre Chaterfahrungen mit einem jungen Mann. Der in Wahrheit 53-jährige "Bistsosueß" schenkte ihr Aufmerksamkeit und Zuneigung und hatte immer ein offenes Ohr für die Probleme des Teenagers. Die Eltern indes haben von all dem nichts bemerkt, weder vom Mobbing in der Schule noch von der Chatbekanntschaft. Vater Jürgen vertraute der Kindersicherung des Betriebssystems: „Seiten mit Sex oder rechtsradikalem Inhalt habe ich gesperrt.“ Er dachte, sie würde nur mit ihren Freundinnen chatten. "Bistsosuess" konnte im Laufe der Zeit das Vertrauen des Mädchens gewinnen und ein Treffen vereinbaren - mit furchtbarem Ende. Weiterlesen

Knigge 2.0: Benehmen online

Darf der Chef auf Facebook ein Freund sein? Sollten Mallorca-Fotos bei StudiVZ veröffentlicht werden? Und wie wird ein Chat schnell aber höflich beendet? Beim Benehmen in sozialen Netzwerken hilft jetzt der Deutsche Knigge-Rat. WDR.de hat sich beraten lassen.
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27 Oktober 2010

Jörg Pilawa: Wir Eltern müssen in den Ring

Quelle: Osnabrücker Zeitung Der TV-Moderator Jörg Pilawa hat sich zu der RTL-II Sendung "Tatort Internet" geäußert. Im Interview mit der Osnabrücker Zeitung fordert er vor allem Eltern auf, die Verantwortung für ihre eigenen Kinder wahrzunehmen. "Ich glaube, dass man eine solche Sendung sicherlich qualitativ besser machen kann, finde es aber nicht falsch, dass es gemacht wird. Dadurch ist eine Diskussion losgetreten worden, die früher immer hinter vorgehaltener Hand geführt wurde", sagte der Moderator. "Dadurch ist eine Diskussion losgetreten worden, die früher immer hinter vorgehaltener Hand geführt wurde. Man kann vor dem Problem Internet weder weglaufen noch die Augen verschließen."

Jörg Pilawa ist seit einigen Jahren Botschafter der Initiative "Schau hin!". Er sagt weiter: "Wenn jemand pädophile Neigungen hat, ist der Tatort Internet die ideale Plattform, um sich dort zu Hause zu fühlen. Aufzuzeigen, dass es so etwas gibt, kann ich nicht so verurteilen, wie es viele jetzt tun. Die Frage ist, wie reißerisch und voyeuristisch so etwas aufbereitet wird." Artikel in der Onabrücker Zeitung lesen
27 Oktober 2010

Online-Mobbing beunruhigt Jugendschutz

Was früher nur auf dem Schulhof stattfand, passiert heute auch virtuell – "Cybermobbing" heißt die Bloßstellung im Internet, in Chatrooms oder sonstigen sozialen Netzwerken, beliebt vor allem bei Jugendlichen. Mit dem Spaß kann es dort schnell vorbei sein – üble Nachrede "online" oder die Verfälschung von Fotos sind Straftaten. Wer dem gewünschten "Profil" in Aussehen und Verhalten, etwa im Portal schülerVZ, nicht entspricht, wird schnell per Mail oder Chat beschimpft.
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